Mein Andersopa

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Buchprofile - Rezension
Ein Ängste abbauendes Bilderbuch zum Thema Demenz.
Neles Opa ist immer gepflegt, trägt Anzug und Krawatte und legt Wert auf vollendete Höflichkeit. Doch als Nele und ihre Mutter dieses Mal aus dem Urlaub zurückkommen, ist Opa plötzlich unrasiert und hat Essensreste auf dem sonst blütenweißen Hemd. Nach und nach tut er ungewöhnliche Dinge und vergisst die Namen seiner Tochter und seiner Enkelin. Der Hausarzt erklärt Nele, dass Opa sich verändern werde und nie mehr so sein werde wie früher und dass man da leider gar nichts machen könne. Neles Mama gewinnt der Situation aber auch Gutes ab: Nele hat zwei Großväter in einer Person, eben Opa und Andersopa. - Obwohl das Thema Demenz ein sehr schwieriges ist, gelingt es Rolf Barth und Daniela Bunge, es kindgerecht darzustellen, ohne es zu trivialisieren. Die Perspektive der Siebenjährigen macht es möglich, Opas Veränderungen den Schrecken zu nehmen. Die wunderbaren Bilder tragen dazu maßgeblich bei, sie bringen sogar einen heiteren Aspekt mit ein. Absolut empfehlenswert!
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Artikelbeschreibung

Opa ist Neles bester Freund. Opa hat immer Zeit für Nele und gibt auf sie acht. Er ist ein feiner Herr mit weißem Hemd und Sakko, der stets den Hut hebt und freundlich grüßt. Mit Nele geht er gern spazieren und angeln, oder sie backen Kuchen und besuchen Oma auf dem Friedhof. Bis zu dem Tag, als Nele Opa unrasiert im Schlafanzug antrifft. Am helllichten Nachmittag! - Opa vergisst jetzt oft etwas, sogar Neles Namen. Und den Nachbarn streckt er manchmal die Zunge raus. Kann man denn da gar nichts machen? Ganz bestimmt, meint Nele! Auf jeden Fall will sie gleich morgen lernen, Krawattenknoten zu binden und Opa zu rasieren. Backen und auf ihren Andersopa aufpassen kann sie nämlich schon!

Produktsicherheit

Hersteller: Carl Hanser Verlag GmbH & Co.KG
Anschrift: Vilshofener Straße 10
München
DE
Kontakt: info@hanser.de

Pressestimmen

"Die ganz unbefangen erzählte Geschichte vom dementen Großvater funktioniert besonders gut: Weil sie ganz unprätentiös und ohne Weinerlichkeit erzählt wird, weil sie nicht bewertet und einordnet und darum die Kindersicht besonders gut transportiert." Korinna Hennig, NDR Info Kultur, 19.10.18 "Rolf Barth erzählt auf anrührende Weise aus der Sicht der Enkelin die Veränderungen, die ihrem Opa mit der beginnenden Demenz widerfahren." Rolf Brockschmidt, Der Tagesspiegel, 04.01.19
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