Blätterlachen

Eine berührende Geschichte über das Vermissen, über die Natur, die uns umgibt, und Menschen, die uns guttun. | Ein Kinderbuch ab 9 Jahren
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Buchprofile - Rezension
Kinderroman über den Verlust der gewohnten Umgebung – in ungewöhnlichem Schriftbild.
In diesem Kinderroman erzählt Una López-Caparrós Jungmann eine einfühlsame Geschichte über Verlust, Veränderung und das Ankommen in einem neuen Zuhause. Im Mittelpunkt steht die neunjährige Ina, die nach einem schweren Unwetter ihr Haus am Waldrand verlassen muss und mit ihrer Mutter in die Stadt zieht. Dort fühlt sie sich zunächst fremd, denn sie vermisst die Natur, den Wald und die Bäume, die für sie wie Freunde waren. Erst als sie ein anderes Mädchen näher kennenlernt, beginnt sie, sich langsam einzuleben. Und dann findet sie auch noch einen bedeutungsvollen Apfelbaum mitten in der Stadt. – Das Besondere an diesem Roman ist das Schriftbild, es spiegelt nämlich die Geschehnisse im Text optisch wider. Wenn zum Beispiel etwas zerbricht, purzeln die Buchstaben durcheinander, und bei lauten Geräuschen wird die Schrift plötzlich ganz groß. Diese zusätzliche Ebene zieht sich durch das ganze Buch, was das Lesen richtig interessant macht. Der Schreibstil ist klar, mit seinen kurzen Sätzen gut lesbar und sehr poetisch. – Ein besonderes, eher leises Kinderbuch für naturverbundene Leserinnen und Leser ab 9 Jahren.
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Artikelbeschreibung

Manchmal macht ein einzelner Apfelbaum den Unterschied

Der Wald fängt direkt hinter dem Haus an, in dem Ina mit ihrer Mutter lebt. Ina liebt es, durch den Wald zu streifen, sie liebt die Eichhörnchen, die Buntspechte, und besonders liebt sie es, wenn der Wind durch die Blätter rauscht und es klingt, als ob sie lachen. Eines Tages aber kommt ein furchtbares Unwetter. Als die große Fichte auf das Haus fällt und das Dach zerstört wird, ändert sich für Ina schlagartig alles. Mit Mama zieht sie zu Tante Anita in die Stadt. Rechtwinklige Straßen, unendlich viele Häuser, Tausende Menschen. Ina vermisst den Wald. Aber dann entdeckt sie hinter einer Mauer einen Apfelbaum und ein Mädchen, das schon bald ihre Freundin wird. Vielleicht kann man doch an verschiedenen Orten zu Hause sein?


  • Wo fühlt man sich zu Hause? Ein Buch mit wunderbaren Naturbeobachtungen und Stadtimpressionen, das davon erzählt, dass man auch mehrere Zuhause haben kann
  • Von der Bedeutung von Freundschaften, auch und gerade in Zeiten der Veränderung
  • Una López schreibt in klaren, einfachen Sätzen - und bleibt immer eingänglich und emotional

Produktsicherheit

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Personeninformation

Una López-Caparrós Jungmann, geboren 1999, studiert Anglistik und Germanistik in Köln und Rochester. Wenn sie nicht liest oder schreibt, geht sie insbesondere im Wald rund um ihr Zuhause, aber auch überall sonst regelmäßig und leidenschaftlich gerne spazieren. Unter anderem gewann sie 2021 den Jurypreis des Hattinger Förderpreises für junge Literatur. Gemeinsam mit ihrem Bruder Gamander López-Caparrós Jungmann entstanden bereits die Natur-Sachbücher 'Moments in Nature - die Natur ist näher als du denkst' und 'Winter Moments in Nature' (Kosmos Verlag).

Clara Esser, geboren 2000, begann ihr Studium an der University for the Creative Arts, Canterbury, in England. 2020 startete sie ihr Bachelorstudium in Illustration an der Hochschule für Kommunikation und Gestaltung in Stuttgart. Seit 2023 arbeitet sie freiberuflich als Illustratorin und Grafikdesignerin. Themen wie Umweltschutz und Natur sind wiederkehrende Motive in ihrer Arbeit.

Pressestimmen

Ein sehr vielfarbiges und vielstimmiges Bild von Natur, Bäumen, Naturholz, Düften, Geräuschen und auf der anderen Seite eben auch von Stadt, von Chaos, von Menschenmengen, von Autoverkehr und dazu ist es übrigens auch ein sehr sensibles Porträt dieses Kindes. Schwab Sylvia Deutschlandfunk Kultur, Lesart 20260804

Bewertungen

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