Eine wie Alaska

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Buchprofile - Rezension
Beeindruckend intensiver Jugendroman über das Erwachsenwerden: über Liebe, Tod und den Sinn des Lebens.
Der 16-jährige Miles wechselt von seiner Schule in Florida auf das Internat Culver Creek in Alabama, auf der Suche nach dem "Vielleicht" in seinem Leben. Er, der in Florida eher ein Außenseiter war, findet in Chip und Takumi schnell Freunde. Er verliebt sich außerdem unsterblich in Alaska. Sie ist wunderschön, unberechenbar und vor allem unerreichbar, ihre Hobbies sind Sex, Alkohol und Zigaretten. In der Mitte des Schuljahres, das geprägt ist von philosophischen Diskussionen, Trinkgelagen und ersten sexuellen Erfahrungen verlässt Alaska ohne ersichtlichen Grund betrunken mit dem Auto das Schulgelände und stirbt bei einem Unfall. Die Zeit danach ist für Miles, Takumi und Chip von der Diskussion um Schuld und Mitverantwortung (sie alle drei hätten sie an dem Abend aufhalten können), Trauer und der Suche nach Gründen für Alaskas Tod geprägt. Antworten finden sie nur wenige, können Alaskas aber mit von ihr erdachten Schulstreich noch einmal gedenken. Green ist ein hervorragender, unglaublich dicht erzählter, witziger und zugleich nachdenklicher Roman gelungen, der sofort in seinen Bann zieht. Aus der Ich-Perspektive von Miles wird deutlich, aber nicht übertrieben von den 136 Tagen "davor" und den 136 Tagen "danach" erzählt. Adoleszenzroman und Liebesgeschichte zugleich hat Greens Erstling überall viel Beachtung verdient.
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Artikelbeschreibung

Zweifach nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis 2008.

Miles hat die Schule gewechselt. Auf dem Internat verknallt er sich in die schöne Alaska. Sie ist das Zentrum ihres Sonnensystems, der magische Anziehungspunkt des Internats. Wer um sie kreist, ist glücklich und verletzlich gleichermaßen, euphorisch und immer nah am Schulverweis. Alaska mag Lyrik, nächtliche Diskussionen über philosophische Absurditäten, heimliche Glimmstängel im Wald und die echte wahre Liebe. Miles ist fasziniert und überfordert zugleich. Dass hinter dieser verrückten, aufgekratzten Schale etwas Weiches und Verletzliches steckt, ist offensichtlich. Wer ist Alaska wirklich?

Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt Green die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt.

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Personeninformation

John Green, 1977 geboren, erlangte bereits mit seinem Debüt 'Eine wie Alaska' Kultstatus unter jugendlichen Lesern. Das Buch wurde vielfach ausgezeichnet, u.a. war es für den Deutschen Jugendliteraturpreis nominiert. Darauf folgten die Jugendromane 'Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)' und 'Margos Spuren', ebenfalls nominiert für den Deutschen Jugendliteraturpreis und ausgezeichnet mit der Corine. Greens Jugendroman 'Das Schicksal ist ein mieser Verräter' ist ein weltweiter Bestseller, der in 56 Sprachen übersetzt und verfilmt wurde. Auch in Deutschland stand der Titel über ein Jahr auf der SPIEGEL-Bestsellerliste, wurde u.a. mit dem Buxtehuder Bullen und dem Deutschen Jugendliteraturpreis ausgezeichnet. 2017 erschien Greens Jugendroman 'Schlaft gut, ihr fiesen Gedanken' und zuletzt die Essaysammlung 'Wie hat euch das Anthropozän bis jetzt gefallen?' Mit seinem Bruder Hank betreibt John Green einen der weltweit erfolgreichsten Video-Blogs, die Vlogbrothers. Über fünf Millionen Leser folgen ihm auf Twitter. Er lebt mit seiner Frau und seinen zwei Kindern in Indianapolis.

Pressestimmen

Mit Anmut und Humor, voller Selbstironie und sehr charmant erzählt der Autor die zu Tränen rührende Geschichte von Miles, in dessen Leben die Liebe wie eine Bombe einschlägt. Jutta Göb Amtlicher Schulanzeiger von Unterfranken, 03/2018
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