Ich sehe was, was du nicht siehst, und das ist Kunst

SPIEGEL-Bestseller über Kunstepochen, Kunstwelt, Meisterwerke - lustig und lehrreich
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Buchprofile - Rezension
Heranführung an die Kunst unter verschiedensten Aspekten.
In zehn "Räumen" (Kapiteln) einer virtuellen Ausstellung wird unter bestimmten Themenbereichen an Kunstwerke unterschiedlicher Techniken, Stile und Entstehungszeiten herangeführt, ja, erfolgreich generelles Kunstverständnis geweckt. Die Thesen lauten beispielsweise "Kunst muss provozieren", "Kunst ist Kopfkino", "Es geht nur ums Geld" oder "Kunst kann die Welt verändern". Das Neue daran ist die locker-humorvolle und unterhaltsame Herangehensweise, die sich vor allem an eine jüngere (bzw. jung gebliebene) Leserschaft richtet, wie Sprache und Buchgestaltung verraten. Dahinter verbergen sich ein fundiertes kunsthistorisches Wissen, reiche Erfahrung im Kunstbetrieb und erkennbar großes Engagement für Kunst überhaupt - kein Wunder, handelt es sich bei dem Autor doch um einen Kunsthistoriker mit pädagogischem Geschick und einen Comedian. Die Publikation verzichtet bewusst auf Farbabbildungen auf Glanzpapier, um zu einem Gang vor Originale im Museum oder in einer Galerie bzw. gar zum eigenen Erwerb eines Kunstwerks/-drucks anzuregen. - Dieses handliche, nur mit Schwarzweißfotos bebilderte Buch möchte nicht nur "Bock auf Kunst machen", sondern schafft dies auch. Sehr empfehlenswert.
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Artikelbeschreibung

Was hat Dalí vom Camembert gelernt?

Lustig, leidenschaftlich, lehrreich - ein Blick hinter die Kulissen, der Kunstnerds wie Kunstbanausen gleichermaßen begeistert

Einer der bekanntesten Surrealisten ließ sich bei seinen fließenden Uhren von französischem Weichkäse inspirieren, der Schöpfer des 'Schrei', Edvard Munch, verteilte auf den meisten seiner Werke Vogelscheiße, Martin Kippenberger hat in den 1980er-Jahren ein Bild von Gerhard Richter als Tischplatte in seiner eigenen Skulptur verarbeitet.

Der Kunstexperte und Comedian Jakob Schwerdtfeger weiß viele dieser spannenden Anekdoten hinter der Entstehung großer Werke zu erzählen. Er hat die historischen Hintergründe parat, kennt die Biografien der Kunstschaffenden und die oftmals abstrusen Storys, die schon immer zur Kunst gehört haben. Frei nach dem Motto Raus aus dem Elfenbeinturm! erklärt Jakob alle Facetten der Kunst von der Renaissance bis Dada.

»Ich wünschte, es gäbe mehr Leute, die so gut und so leicht über Kunst reden können.« Till Reiners

»Schwerdtfeger ist quasi ein Gangster in der Haut eines klugen Kunstliebhabers - und ein echt guter Comedian und Freestyler.« Badische Zeitung

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Personeninformation

Jakob Schwerdtfeger, geboren 1988 in Hannover, ist Kunsthistoriker, Stand-Up-Comedian und Freestyle-Rapper. Nach dem Studium arbeitete er lange im renommierten Städel Museum in Frankfurt als Kunstvermittler. In der Zeit wurde ein Digitorial über Monet, an dem er mitwirkte, mit dem Grimme Online Award ausgezeichnet. Auf der Bühne steht Jakob Schwerdtfeger seit 2012, aktuell tourt er mit seiner Show 'Meisterwerk' durch Deutschland. Für den Kunstpalast Düsseldorf hostet er die Videoreihe 'Kunstklick' und für die Staatliche Kunsthalle Karlsruhe den Podcast 'Kunstsnack'. Schwerdtfegers Kurzvideos über Kunst werden auf seinen Social-Media-Kanälen millionenfach geklickt. Er lebt in Frankfurt am Main.

Pressestimmen

Wohltuend anders. Und wohltuend lustig. Andreas Hartmann Frankfurter Rundschau 20230927
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