Klettern

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Buchprofile - Rezension
Der 15-jährige Hilly ist in seinem Dorf der unbestrittene Kletterstar bis ein neuer Junge zur Konkurrenz wird und ein Zweikampf fast in einer Tragödie endet.
Womit verbringt man Kindheit und Pubertät in einem kleinen Dorf in England? Man klettert auf hohe Bäume, beweist damit Geschicklichkeit, Stärke, Schnelligkeit und Mut. 5 Bäume, 6 bis 30 Meter hoch, sind zu bewältigen, wenn man als Kletterer ernstgenommen werden will. Hilly ist der beste Kletterer am Ort, 15 Jahre alt, alleinerziehende Mutter, Kellnerin im Pub, älterer arbeitsloser Bruder. Befreundet mit Mia seit dem Kindergarten, diese entwickelt aber jetzt schulischen Ehrgeiz, um die Universität besuchen zu können, ins Leben hinausgehen zu können, während Hilly zwar ein ehrgeiziger Kletterer ist, aber über zukunftsweisende Perspektiven nicht nachdenkt. Das wird zur Gefahr in der Freundschaft mit Mia. Ebenso nimmt er nicht wahr, dass die Tatsache, dass er ständig betont, dass er der beste Kletterer sei, keine Freunde schafft. Das bemerkt er erst in dem Moment, als er in Nottingham echte Konkurrenz erhält. Hilly muss diesen beim erstmaligen Erklettern des höchsten Baumes, einer 30 Meter hohen Eibe, besiegen, um seine Stellung zu halten, damit alles beim Alten bleibt. Dann, so meint er, habe er das, was die Jugendlichen in seinem Dorf „Reichweite“ nennen. Nottinghams schwerer Sturz ändert alles. Aus Konkurrenz, nach Hillys Aussage sogar Hass, wird langsam Freundschaft mit „Reichweite“. – Der Autor hat Hilly zum Ich-Erzähler gemacht, so dass die Leser/-innen hautnah das Auf und Ab seiner Gefühle miterleben – die ersten Schritte zum Erwachsenwerden, das Lösen von „Wertvorstellungen“ der Kindheit (Überlegenheit als „Kletterkönig“) sowie das Erkennen echter Werte wie Freundschaft. – Ein sehr lesenswertes Buch aus der Reihe „Super lesbar“, für Jugendliche gerne empfohlen.
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Artikelbeschreibung

Hilly ist der beste Baum-Kletterer im Park. Die dünnen Äste der »Verdrehten« und den gespaltenen Stamm von »Doppel-Stämmer« meistert er spielend. Bis ein unbekannter Junge im Park auftaucht und alle mit seinen Kletterkünsten beeindruckt. Für Hilly gibt es nur einen Weg, er fordert ihn zum Zweikampf auf. Wer als Erster die Spitze des Baums ohne Namen erreicht, wird zur Legende. In einem erbitterten Rennen entdeckt Hilly plötzlich eine Seite an sich, die nicht nur seine Freunde zurückschrecken lässt.

Spannender Jugendroman über Rivalität, Fairness und Freundschaft - leicht zu lesen und mitreißend erzählt. Einfach super lesbar!
Mehr zu den super lesbaren Büchern unter www.superlesbar.de

Produktsicherheit

Hersteller: Beltz Verlagsgruppe GmbH & Co. KG
Anschrift: Werderstr. 10
DE-69469 Weinheim
Kontakt: service@beltz.de

Personeninformation

Keith Grays Debüt »Creepers« wurde veröffentlicht, als er gerade mal 24 Jahre alt war und landete auf der Shortlist des Guardian Fiction Prize. Sein Roman »Ostrich Boys« gewann den Scottish Children's Book Award und wurde für die Bühne adaptiert. 2017 zog Keith Gray mit seiner Familie nach Wien, wo er den »Sunday Writers' Club«, ein Kulturverein zur Förderung von Nachwuchsautor_innen mitbegründet hat: sundaywritersclub.com Julia Süßbrich, 1976 geboren, studierte Romanistin und Germanistin und lebt in Köln. Sie übersetzte bereits viele Kinder- und Jugendbücher aus dem Französischen und Italienischen, darunter die Bilderbücher von Catharina Valckx um den Hamster Billy sowie Guten Tag, liebe Welt. Von Marianne Dubuc übersetzte sie auch das Bilderbuch Gute Nacht, ihr Lieben.

Pressestimmen

»Mögen [die super lesbaren Bücher] auch noch so bescheiden im Auftritt sein, ihr Inhalt kann - wie hier in diesem Buch - mitreißen und den Leser emotional und moralisch aufwühlen. (...). Dieses knackig-kraftvolle und kluge Buch legt man nicht aus der Hand, bevor es zu Ende gelesen ist.« Albert Hoffmann, Passauer Neue Presse, 26.9.2022

»Leichter Lesestoff in höchster Qualität - und richtig was zum Nachdenken.« Maren Bonacker, Gießener Allgemeine Zeitung, 24.9.2022

»'Klettern' bietet sich als Privat- ebenso wie als Klassenlektüre an. Die sprachliche und äußere Gestaltung des Textes unterstützt schwache Leserinnen und Leser bei der Lektüre. Aber auch für sehr lesekompetente Jugendliche ist dieser Roman äußerst geeignet. Lesebefehl!« Praxis Deutschunterricht, 2/2023
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