New Dragon City - Ein Junge. Ein Drache. Eine verbotene Freundschaft

Atemberaubende Drachen-Fantasy in New York City. Spannungsgeladen, actionreich und mitreißend
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Buchprofile - Rezension
Drachen oder Menschen, wer sind eigentlich die Monster?
Urzeitliche Drachen haben New York fest in der Hand. Die wenigen überlebenden Menschen verbarrikadieren sich in der Metro. Doch Noah schließt sich ihnen nicht an, in der Annahme, sein Vater suche oberirdisch nach seiner Mutter. Noah begreift schnell, dass dem Vater mehr am Ausrotten der Kaltblüter liegt. Denn er weiß, dass sich die Mutter einer Gruppe von "Drachenanbetern" angeschlossen hat. Bei seinen Streifzügen lernt Noah Asha, ein Drachenmädchen, kennen und verstehen. Erst rettet er sie aus einer Falle, dann heilt sie ihn von Brandverletzungen. Noah und auch sein schwerverletzter Vater werden von der Gruppe gefunden, die auf dem Gelände der Columbia-Universität das friedliche Miteinander zwischen Menschen und Drachen versuchen. Auch den Vater heilt ein Drache, doch sein Rachedurst überwiegt alles andere. Mit zwei anderen baut er eine Bombenfalle für Ashas ganze Sippe. Im letzten Moment verhindern die Menschen von der Columbia mit ihren Drachen den Untergang. Der Vater lässt sich zumindest zu einer neutralen Haltung gegenüber den Tieren bewegen. – Die ersten Kapitel wecken Reminiszenzen an die Corona-Pandemie mit ihren extremen Einschränkungen. Beherrscht wird der Text von der Frage, was man tun müsse, was das Richtige sei, um die eigene Familie zu schützen. Das Verhältnis Menschen-Drachen ist geprägt von gegenseitigem Nichtverstehen und massiven Vorurteilen. Es ist aktuell nicht zu weit hergeholt, dabei an den arabisch-israelischen Konflikt zu denken. Junge Leser dürften zudem erstaunt sein, wie schwer es sein kann, jemanden von seiner Überzeugung abzubringen. So sehr das Sujet aus der Fantasy-Ecke stammt, so sehr greift es gleichzeitig eine Vielzahl von wichtigen Lebensfragen auf. Empfehlenswert!
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Die Apokalypse stellt man sich in vielerlei Hinsicht vor, aber durch Drachen sicher nicht. Genau das ist aber in diesem Buch passiert und die Menschen kämpfen seither gegen die riesigen Monster und versuchen ihr Bestes, zu überleben. Die meisten denken daher, Drachen wären Böse und man müsse alles tun, um sie zu vernichten. Doch unser Protagonist Noah trifft auf ein besonderes Drachenmädchen und stellt fest, dass auch sie Gefühle hat und denkt wie jedes andere Lebewesen. Die beiden entwickeln eine Freundschaft, die vieles verändern könnte. Ein Kinderbuch-Pageturner, der einen so schnell nicht mehr loslässt!

Sarah Mayr, Buchhändlerin

Artikelbeschreibung

Tauche ein in ein Abenteuer, so spannend, wild und wunderschön wie der Ritt auf dem Rücken eines Drachen.

Seit vor fünf Jahren plötzlich Drachen die Menschen attackiert haben, hat sich Noahs Welt komplett verändert. Nun lebt der 12-Jährige im völlig zerstören New York City mit einer Gruppe Überlebender auf engem Raum zusammen, Lebensmittel sind knapp. Jederzeit lauert die Gefahr eines Drachenangriffs, sodass die Menschen sich nur ans Tageslicht wagen, während die Drachen Winterschlaf halten. Für Noah ist völlig klar, wer die Schuld daran trägt, dass sein Leben diese schreckliche Wendung genommen hat: die Drachen. Niemand ist vor ihnen sicher und niemals wird Noah sich wieder unbeschwert durch die Stadt bewegen können, niemals wieder einen Sommer im Freien verbringen dürfen.

Doch dann trifft Noah auf einen jungen Drachen - und zwischen den beiden entsteht eine verbotene Freundschaft. Noah beginnt alles in Frage zu stellen, was er zu wissen glaubte. Müssen Menschen und Drachen überhaupt verfeindet sein? Und vor allem: Wie kann er den zerstörerischen Hass beenden?

Erfolgsautorin Mari Mancusi erzählt mit "New Dragon City" eine fesselnde Drachen-Fantasy für Leser*innen ab 10 Jahren und alle Fans von "Drachenzähmen leicht gemacht", "Eragon" und "Drachenreiter".

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Personeninformation

Mari Mancusi wollte immer einen Drachen als Haustier haben. Leider waren die Kosten für die Feuerversicherung ein bisschen zu hoch und ihr Haus ein bisschen zu klein, deshalb hat sie stattdessen lieber ein Buch über Drachen geschrieben. Wenn sie nicht schreibt, ist sie gerne auf Reisen, macht Cosplay, spielt Videospiele und schaut kitschige (und schaurige) Horrorfilme. Sie lebt mit Mann, Tochter und zwei Hunden in Austin, Texas. Ulrike Köbele, geboren 1982 in Freiburg i. Br., studierte Anglistik/Amerikanistik und Geschichte. Nach dem Studium absolvierte sie zunächst eine Ausbildung zur Verlagsbuchhändlerin und war danach einige Zeit als Kinder- und Jugendbuchlektorin tätig. Seit 2011 arbeitet sie als freie Lektorin und Übersetzerin.
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