Getauschte Heimat

Ein Jahr zwischen Berlin und Tel Aviv
20,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Wird besorgt
Buchprofile - Rezension
Briefwechsel einer deutschen Journalistin und einer israelischen Künstlerin zwischen Tel Aviv und Berlin.
Kurz bevor die Journalistin Anja Reich für zwei Jahre nach Tel Aviv übersiedelt, lernt sie ihre aus Israel stammende Nachbarin kennen, die Künstlerin Yael Nachshon. Die Informationen, die sie von ihr über die neue Heimat auf Zeit erhält, sind so hilfreich, dass sie auch nach ihrer Ankunft in Israel weiter in Kontakt bleiben. Es entsteht ein reger Briefwechsel zwischen den beiden Frauen. Alles, was für Anja in Israel neu und unverständlich ist, ist für Yael natürlich vertraut. Doch auch Yael berichtet Anja von ihren Erlebnissen in Berlin, von Schwierigkeiten und Situationen, die sie bisweilen daran zweifeln lassen, ob es die richtige Entscheidung war, nach Deutschland auszuwandern. Durch den Briefwechsel kommen sich die beiden Frauen immer näher, geben einander Halt in schwierigen Situationen. - Dem Leser öffnen die Briefe einen ganz unverfälschten und überaus informativen Einblick in das Leben in Israel und Deutschland. Vielen Büchereien empfohlen.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Eine Freundschaft in Briefen zwischen Berlin und Tel Aviv. "Ach, Yael, ich würde jetzt gerne mit dir reden. Es ist Abend, ich sitze in der neuen Wohnung, höre auf die fremden Geräusche und denke an Berlin." "Anja, seit wir begonnen haben, uns zu schreiben, finde ich Worte für das Gefühl von Fremdheit, das mich seit unserem Umzug begleitet." Yael Nachshon Levin lebt als Sängerin und Künstlerin in Berlin, wo sie die Journalistin Anja Reich kennenlernt. Diese, gebürtige Berlinerin, geht kurz darauf als Korrespondentin nach Israel, in Yales Heimatstadt Tel Aviv. Und so beginnt ein Briefwechsel über die getauschte Heimat, aus dem sich eine tiefe Freundschaft entwickelt. Als Anja Reich Berlin verlässt, um für zwei Jahre nach Tel Aviv zu gehen, lässt sie auch ihre Nachbarin Yael Nachshon Levin zurück. Diese lebt erst seit Kurzem in Berlin, und Tel Aviv ist ihre Heimat. Die beiden beschließen, sich zu schreiben: Über ihre Erfahrungen mit der getauschten Heimat, über das Fremde und das Vertraute, über Israel und Deutschland. Das heißt auch: Über Terror und Antisemitismus, über die Frage nach Sicherheit für die Familie und danach, was Heimat heute bedeutet. Ein beeindruckendes Gespräch in Briefen über zwei Länder, die vieles verbindet und für die der Dialog wichtig ist.

Produktsicherheit

Hersteller: Aufbau Verlage GmbH & Co. KG
Anschrift: Prinzenstr. 85
DE-10969 Berlin
Kontakt: produktsicherheit@aufbau-verlage.de

Personeninformation

Yael Nachshon Levin, geboren 1980 in Tel Aviv, studierte an der New School University of Music in New York und lebt seit 2016 als Sängerin und Komponistin in Berlin. Ihr neues Album erscheint im November 2019 und ist unter www.yaelnachshonlevin.com zu finden. Zudem führt sie einen Kultursalon, dessen Programm man im Netz unter www.framed.berlin verfolgen kann.

Anja Reich, geboren in Berlin, ist Autorin und Journalistin. Seit 1996 arbeitet sie für die »Berliner Zeitung« und berichtete ab 2001 als Korrespondentin aus New York und von 2018 bis 2020 aus Tel Aviv. Für ihre Reportagen erhielt sie den Deutschen Reporterpreis und den Theodor-Wolff-Preis. Im Aufbau Verlag erschien zuletzt von ihr »Getauschte Heimat. Ein Jahr zwischen Berlin und Tel Aviv« (zusammen mit Yael Nachshon Levin). Sie lebt in Berlin.

Ruth Achlama, geboren 1945, lebt seit 1974 in Israel und übersetzt seit Anfang der 80er Jahre hebräische Literatur, darunter Werke von Amos Oz, Meir Shalev, Yoram Kaniuk und Ayelet Gundar-Goshen. Für ihre Arbeit wurde sie unter anderem mit dem deutsch-israelischen Übersetzerpreis und dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.

Pressestimmen

»Das Buch behandelt die ganz eigene Verbindung von Deutschland und Israel in vielen kleinen Geschichten des täglichen Lebens. Es geht dabei um Terror und Antisemitismus, um die Frage nach Sicherheit für die Familie und darum, was Heimat heute bedeutet.« Leipziger Volkszeitung 20200414

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.