Jella Lepman

und ihre Bibliothek der Träume
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Buchprofile - Rezension
Illustrierte Biografie über Jella Lepman (1891-1970), die im Nachkriegsdeutschland die Internationale Jugendbibliothek aufbaut.
Deutschland, 1945: Die Journalistin und Redakteurin Jella Lepman soll im Auftrag der amerikanischen Militärregierung bei der Umerziehung der Deutschen mithelfen. Die Kinder hausen in Trümmern, brauchen Essen, aber auch Nahrung für den Geist. Sie sind in Lepmans Augen schuldlose Opfer. Bemerkenswert, wie die gebürtige Stuttgarterin Lepman, die als Jüdin 1936 nach England fliehen musste, ohne Bitterkeit in das Land der Täter zurückkehrt und das Schicksal der Kinder zur Priorität macht. 1946 organisiert sie eine erste Ausstellung mit internationalen Kinderbüchern. Unermüdlich kämpft sie in den Folgejahren um Geld, Bücher und einen Ort für eine Internationale Jugendbibliothek, die 1949 schließlich in München eröffnet wird. Hier können Kinder lesen und malen. 1983 erfolgt der Umzug ins Schloss Blutenburg, das heute die größte Kinder- und Jugendbuchsammlung der Welt beherbergt. Zudem initiiert sie das "Internationale Kuratorium für das Jugendbuch" (IBBY). Sally Dengs Buntstiftzeichnungen zeigen die dunklen Jahre von Krieg und Exil und die fröhliche bunte Bücherwelt, wenn Lepman wie auf dem Buchdeckel inmitten von Kindern und Kinderbuchhelden steht. Originalfotos und Zitate aus Lepmans Autobiografie "Die Kinderbuchbrücke" (zuletzt: BP/mp 21/185) tragen zur Authentizität bei. – Eine wichtige und sehr gut recherchierte Biografie über eine bemerkenswerte Kinderfreundin, die Bücher als Friedensboten sah. Für alle Büchereien, die wie einst Lepman Kindern Bücher und damit Welten zugänglich machen!
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Nach Kriegsende kehrt Jella Lepman nach Deutschland zurück und möchte ihren Beitrag für eine neue friedliche Welt leisten. Sie sammelt tausende Kinderbücher und legt so den Grundstein für die Internationale Jugendbibliothek. Das Bilderbuch erzählt die eindrucksvolle Geschichte über eine Frau, die in Büchern Brücken sah und Kindern neue Welten eröffnen wollte.

Artikelbeschreibung

Die inspirierende Biografie einer Frau, die ihr Leben dem Kinderbuch widmete

Reich illustriertes Sachbuch mit spannenden Zeitzeugnissen

Mit einem Nachwort von Dr. Christiane Raabe, Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek

Vertrieben von den Nazis, kehrte Jella Lepman an der Seite der US-Armee als Beraterin für Frauen- und Jugendfragen 1945 nach Deutschland zurück. Beim Wiederaufbau Deutschlands setzte sie ihre ganze Hoffnung in die Kinder, denen sie durch Bücher Weltoffenheit und Toleranz vermitteln wollte. Auf ihre Initiative gehen die Entstehung der Internationalen Jugendbibliothek in München, das International Board on Books for Young People (IBBY) und der Hans-Christian-Andersen-Preis zurück. Jella Lepman hat dem Kinderbuch in Deutschland und international entscheidende Impulse gegeben.

Katherine Paterson und Sally Deng erzählen das abenteuerliche Leben von Jella Lepman mit ermutigenden Texten und eindrücklichen Illustrationen, die junge Leserinnen und Leser in den Bann ziehen.

"Jella Lepman hatte das Vermögen, selbst in größter Dunkelheit Neues zu wagen, nicht zu verzagen, und auf Hoffnung zu bauen." - Dr. Christiane Raabe, Direktorin der Internationalen Jugendbibliothek

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Pressestimmen

Informativ und spannend zugleich, regt das Buch dazu an, mitzufühlen, weiterzudenken und an die Kraft der eigenen Träume zu glauben. ORF Topos 20251215
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