
Artikelbeschreibung
Clara Schumann und Johannes Brahms - eine Liebe, die nie ausgesprochen werden durfte, und doch in jeder Note nachklingt. Maria Regina Kaisers biografischer Roman führt ins sommerliche Baden-Baden der 1860er Jahre, wo zwei der größten Musikerpersönlichkeiten des 19. Jahrhunderts einander so nah kommen wie nirgends sonst.Clara, die berühmte Virtuosin, alleinerziehende Mutter von sieben Kindern und unermüdliche Hüterin von Robert Schumanns Erbe, sucht in ihrem kleinen Lichtentaler Haus einen Ruhepol. Johannes, der jüngere Komponist, folgt ihr - getrieben von einer Sehnsucht, die er selbst kaum benennen kann. Was zwischen ihnen entsteht, ist mehr als Freundschaft und weniger als das, wonach sich beide sehnen.Melancholisch und sprachlich feinfühlig verwebt Kaiser historische Briefe mit atmosphärisch dichter Erzählung. Sie zeigt eine starke Frau im Patriarchat, die zwischen Kunst und Pflicht zerrieben wird, und einen verletzlichen Brahms hinter der schroffen Fassade. Ein literarisches Adagio über unerfüllte Sehnsucht, zeitlose Musik und die Frage, ob das Leben selbst jemals so schön klingen kann wie ein gemeinsam gespieltes Andante.Ein Musikerroman für Klassikliebhaber, Leserinnen historischer Frauenromane und alle, die große Gefühle in leisen Tönen suchen.
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Personeninformation
Maria Regina Kaiser, geboren 1952 in Trier, lebt in Bad Camberg am Rande des Taunus. 1976 Promotion nach Studium der Hilfswissenschaften der Altertumskunde, der Alten Geschichte, Archäologie und Hispanistik. Zahlreiche Veröffentlichungen u. a.: Annette von Droste Hülshoff. Dichterin zwischen den Feuern (2021) und Astrid Lindgren. Helle Nächte, dunkler Wald ... (2021).
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