Molly Blume

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Buchprofile - Rezension
Molly versucht, ihre Eltern zu erziehen.
Mollys Eltern sind beide absolut handysüchtig. Eines Tages wird es ihr zu viel und sie beschließt, ihnen eine „Entziehungskur“ zu verpassen. Sie lockt die beiden in einen Kellerraum und sperrt sie dort, natürlich ohne Handys, ein. Nun hat sie allerdings viel zu tun, denn sie muss sich und auch ihre Eltern selbst versorgen, und zwar durch die Katzenklappe. Allmählich kommen sie zur Besinnung und so kann Molly sie nach drei Tagen wieder „auswildern“. – Die Geschichte ist leicht zu lesen und gut zu verstehen, selbst Mollys weitschweifende Gedanken. Die ungewöhnlichen Erziehungsmaßnahmen und die witzigen Buntstiftbilder sind eine gute Unterhaltung für Kinder ab 9 Jahren und für ihre Eltern. Die Geschichte kann für alle empfohlen werden.
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Artikelbeschreibung

Molly ist schwer genervt, ihre Eltern sind süchtig! Süchtig nach ihren Smartphones. Immerzu starren sie aufs Display, hören Molly nie richtig zu und im Zoo verpassen sie sogar die Leopardenbabys. Wie sie das hasst! Endlich ist es so weit, Molly greift durch: Sie sperrt ihre Eltern im Keller ein, ohne Handy versteht sich. Entgiftung nennt man das. Molly hat alles perfekt vorbereitet, versorgt Mama und Papa durch die Katzenklappe und geht ansonsten ihren Dingen nach. Liegt im Gras, guckt in die Wolken, denkt nach über den Jungen mit der Zahnlücke, den ungezähmten Kater von nebenan, über Gott und die Welt. Will Gmehling hat seine 9-jährige Heldin mit einem starken Gefühl für das echte Leben ausgestattet. Anna Schilling hat das erstaunliche Mädchen mit lebhaften Buntstiftzeichnungen kongenial ins Bild gesetzt: hellwach, selbstbestimmt, wild und witzig.

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