Trümmerkinder - Wie wir die Nachkriegszeit erlebten

Band 2
Sieben bewegende Geschichten aus der Nachkriegszeit für junge Leser ab 10 Jahren
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Buchprofile - Rezension
Eindrucksvolle Schilderungen des Kriegsendes und der Nachkriegszeit aus dem Blickwinkel von Kindern und Jugendlichen.
Die Menschen, die das Ende des Zweiten Weltkries und die Nachkriegszeit als Kinder erlebt haben, sind heute oft nicht mehr in der Lage, ihren Kindern oder Enkelkindern zu erzählen, wie es damals war, welche Ängste sie ausgestanden haben, wie groß der Hunger war oder was sie alles verloren haben. Der Autor lässt in diesem Buch sieben fiktive Jungen und Mädchen zu Wort kommen, die in unterschiedlichen Gegenden des damaligen Deutschlands lebten und ihre z.T. schlimmen Erfahrungen zwischen 1945-1954 schildern. So z.B. ein Mädchen aus Hamburg, dessen Vater im Krieg gefallen ist, das die Bombardierung seiner Heimatstadt erlebt, die Suche nach einer Wohnung, nach Heizmaterial und Lebensmitteln. Am Ende jedes Berichtes gibt es zeitgenössische Fotos und eine kurze historische Einführung. – Das Buch ist sehr gut lesbar und für alle Büchereien sehr zu empfehlen.
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Artikelbeschreibung

Sieben Kinder, zehn Jahre Nachkriegsgeschichte - erzählt aus Sicht derer, die zwischen Trümmern aufwuchsen

Die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg hat Millionen Menschen geprägt und wirkt in vielen Familien bis heute nach. Kinder interessieren sich für die Zeit, über die ihre Großeltern und Urgroßeltern erzählen. Dieses Buch lässt die, für die Entwicklungen in Deutschland und Europa so wichtige, Nachkriegszeit lebendig und greifbar werden.

Inge singt mit amerikanischen Soldaten am Klavier. Robert flieht im eisigen Winter aus Breslau. Simon klettert heimlich in einen Rosinenbomber. Christa steht am 17. Juni 1953 zwischen Panzern auf dem Hallmarkt. Und Manni erlebt in einer Kölner Kneipe das Wunder von Bern - sieben Stimmen, die Geschichte lebendig machen.

Frank Schwieger gibt den Trümmerkindern ein Gesicht. Jede Erzählung fängt den Hunger, die Angst, aber auch die unerwarteten Momente von Wärme und Menschlichkeit ein: ein Care-Paket aus Amerika, ein selbstgeschnitztes Weihnachtsgeschenk, Schokolade aus einer Soldatentasche. Historisch präzise und doch voller kindlicher Unmittelbarkeit entsteht ein Panorama der Jahre 1945-1954, ergänzt durch Sachtexte, Glossare und historische Fotografien.

Ein Buch, das berührt, aufklärt und Brücken baut - für junge Leserinnen und Leser ab 10 Jahren und ihre Familien.

  • Sieben Perspektiven: Kinder aus Ost und West erzählen von Flucht, Besatzung, Luftbrücke und Neubeginn
  • Geschichte zum Mitfühlen: Fiktive Schicksale, eingebettet in reale Ereignisse - vom Kriegsende bis zum WM-Triumph 1954
  • Wissen im Kontext: Sachtexte, Zeitleisten und Archivfotos vertiefen jede Erzählung
  • Ideal für Unterricht und Familie: Mit umfangreichem dtv-Unterrichtsmaterial

Produktsicherheit

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Personeninformation

Frank Schwieger, geboren 1968, wuchs in Holstein auf. Nach einem Latein- und Geschichtsstudium ist er seit 1999 als Gymnasiallehrer tätig. Er lebt mit seiner Familie in der Nähe von Rendsburg. Bei dtv sind bereits diverse historische Romane für Kinder und Jugendliche von ihm erschienen.

Die Illustratorin Friederike Ablang wurde 1977 in Berlin geboren und studierte in Großbritannien und Deutschland Fotografie und Gestaltung. An der Kunsthochschule Berlin Weißensee machte sie 2004 ihr Diplom bei Matthias Gubig und arbeitet seitdem als freie Illustratorin. Friederike Ablang lebt mit ihrer Familie in Berlin.

Pressestimmen

Ehrlich und einfühlsam schildert das Buch zahlreiche Kinderschicksale, verbunden durch den Blick aus Kinderaugen auf eine Welt im Wiederaufbau. Erzählt von den Kleinsten unter uns macht es die Entbehrungen dieser Zeit noch greifbarer und berührender. Anja Raabe evangelisch.lesen 20260626
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