Verbrannte Erde

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Buchprofile - Rezension
12 Jahre, nachdem der Berufskriminelle Trojan aus Berlin flüchten musste, führt ihn die Suche nach Aufträgen erneut in die Stadt. (FSK: ab 12)
Da die Aufträge rar werden, muss ein alternder Berufskrimineller für einen Gemälderaub mit Kollegen kooperieren. Doch nach getaner Arbeit weigert sich der Auftraggeber zu zahlen und hetzt den Dieben stattdessen einen Killer auf den Hals. Die Fortsetzung von Thomas Arslans „Im Schatten“ (in BP/mp nicht besprochen) ist ein mit präzisem Blick fürs Wesentliche inszenierter Gangsterfilm, der an unwirtlichen urbanen Orten angesiedelt ist und sich einem von Vorsicht, Misstrauen und Kalkül geprägtem Alltag widmet. Reduziert, ohne dabei die Dynamik des Genrestoffs zu opfern, ist er elegant gefilmt und besitzt ein besonderes Gespür für die Spannung, die im Unausgesprochenen liegt. – Sehenswert ab 16.
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Artikelbeschreibung

Zwölf Jahre, nachdem der Berufskriminelle Trojan aus Berlin flüchten musste, führt ihn die Suche nach Aufträgen erneut in die Stadt. Er hat kaum noch Geld,und braucht dringend einen neuen Job. Berlin hat sich verändert, Trojans alte Kontakte geben nicht mehr viel her. Und seine Maxime, nur Bargeld-Jobs durchzuführen, lässt sich in einer immer komplexer digitalisierten Welt kaum noch durchhalten.
Es dauert einige Zeit, bis sich ihm schließlich durch die Vermittlerin Rebecca die Aussicht auf einen lukrativen Job bietet. Ein Gemälde von Caspar David Friedrich soll aus einem Museum gestohlen werden. Der Coup bringt Trojan mit der Fluchtfahrerin Diana, seinem ehemaligen Weggefährten Luca und dem jungen Chris zusammen. Das Projekt lässt sich vielversprechend an. Doch der undurchsichtige Auftraggeber Victor hat seine eigenen Pläne mit dem Gemälde. Bald geht es weniger ums Geld, sondern vor allem darum, mit dem Leben davonzukommen.

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