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Wann und warum kommen Demokratien vom Kurs ab?
»People gone mad« - die Leute sind verrückt geworden. Wer hätte das zuletzt nicht schon gedacht? Moshe Zimmermann nimmt nicht den einzelnen Menschen, sondern ganze Gesellschaften, »das Volk«, in den Blick: Wo ist der Kipppunkt, was ist der Auslöser, dass scheinbar gefestigte Demokratien mit einer starken Zivilgesellschaft ins Wanken geraten, gefährliche Populisten die Oberhand gewinnen oder gar ein faschistischer »Führer« die Macht ergreift? Was bringt Menschen dazu, sich von hart erkämpften Grundwerten wie Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität abzuwenden?
Angesichts einer bedrohlichen Gegenwart unter einer wachsenden Zahl von autoritären Regimen analysiert Moshe Zimmermann markante historische Beispiele wie die Dreyfus-Affäre in Frankreich, den McCarthyismus in den USA, die Weimarer Republik in Deutschland und die Umdeutung des Zionismus in Israel. Der renommierte Historiker zeigt, wie wir den Feinden der Demokratie auf die Spur kommen können, bevor es zum »point of no return« kommt.
»Die Gewalt umgibt uns. Kein Milieu, keine Kultur, keine Klasse sind vor ihr immun. Schaffen wir es, sie als das zu sehen, was sie ist?«
Überall wird über Opfer gesprochen. Doch immer häufiger sind damit nicht Menschen gemeint, denen Unrecht widerfahren ist. Sondern solche, die die Harmonie stören, die als verweichlicht gelten, die andere herunterziehen oder sich über sie stellen wollen. Wenn sie nicht so viel jammern würden, heißt es, hätten wir nicht so viele Probleme. Härte gegen andere gilt als zunehmend erstrebenswert - und während an Opfer unmenschlich hohe Ansprüche gestellt werden, verändern mächtige Bündnisse patriarchaler Komplizenschaft unsere Welt zum Schlechteren.
Alice Hasters beschreibt einen kulturellen Wandel, der nicht zufällig mit einem Aufschwung von Autoritarismus und Faschismus einhergeht. Was passiert mit einer Gesellschaft, in der Sensibilität als elitär gilt? Und das Recht des Stärkeren als authentisch? Mit intellektueller Unruhe stellt sie der Ausbreitung der neuen Härte die politische Kraft der Verbundenheit gegenüber.
»Eine kluge, ehrliche und reflektierte Zeitdiagnose.« Claas Christophersen, NDR Kultur über Identitätskrise
»Hasters Worte haben eine starke Wirkkraft, gerade weil sie Widersprüche aushält. Ihre gesellschaftlichen Analysen sind intelligent und ihre Forderungen nach Veränderung sind herausfordernd und zugleich hoffnungsvoll.« Naomi Asal, Mephisto 97.6
Wie grenzenlos der Reichtum einiger weniger wirklich ist und wie ihr Vermögen das Land verändert.
Julia Friedrichs ist gelungen, was es so noch nicht gegeben hat: Sie bittet Superreiche zum Gespräch, und diese erlauben ihr umfassende Einblicke in ihre Welt und stellen sich ihren Fragen. Ist Vermögen eine Privatangelegenheit? Braucht es ein anderes Steuersystem? Kann es richtig sein, dass sich extreme Vermögen in den Händen ganz weniger ballen? Wann habe ich genug?
Auf den Spuren des Geldes
Ihre Recherchereise führt die Autorin zu Luxusjachten, in Family-Offices und Steueroasen. Im Gespräch mit Wissenschaftlern und Experten fördert sie exklusive neue Daten zutage über die vermögendsten Familien des Landes. Ein augenöffnender Trip durch die Welt des Geldes und ein vielschichtiger Blick auf jene, die sonst schweigen.
Wer sind Deutschlands Superreiche?
Superreich ist ein Mensch, der über viele Millionen Euro verfügt. Hierzulande sind es 3300 Personen, die 23 Prozent des gesamten Finanzvermögens besitzen. Aber auch in anderen Ländern nimmt die Zahl der Superreichen zu. Mit dem Geld, das man braucht, um ihre Superjachten auch nur ein Jahr instand zu halten, könnte man mittlerweile die Schulden aller Entwicklungsländer tilgen - auf einen Schlag.
Müssen wir dem Reichtum Grenzen setzen?
Welches Ausmaß an Ungleichheit verträgt eine Gemeinschaft, verträgt die Demokratie, in der zumindest theoretisch jede Stimme gleich viel wert sein soll? Wie viel dürfen Einzelne für sich beanspruchen in einer Welt, in der die Ressourcen endlich sind? Müssen wir dem Reichtum Grenzen setzen? Julia Friedrichs begibt sich auf die Spuren des Geldes. Eine eindringliche Reportage über die Frage, wie wir als Gesellschaft zusammenleben wollen.
Denken wir an die Vereinigten Staaten, dann denken wir an Hollywood, Silicon Valley und Country Music, aber auch an Unabhängigkeit und grenzenlose Freiheit. Die USA sind ein Sehnsuchtsort - oder waren es zumindest lange. Zum 250. Geburtstag der Nation fragt die US-Expertin Johanna Roth: Was ist seit der Gründung 1776 vom amerikanischen Versprechen geblieben, und warum war es von Anfang an problematisch? Dabei betrachtet sie das Land ebenso kritisch wie einfühlsam, nicht nur in der Gegenwart, sondern auch im Spiegel seiner Vergangenheit. Ein vielschichtiges Porträt einer zerrissenen Nation.
»Das Ende der Demokratie in Ostdeutschland wird kommen. Vielleicht ist es schon da. Wir sollten vorbereitet sein!«
In ihrem neuen Buch erzählt die Bestsellerautorin Jana Hensel vom Ende eines großen Traums. Denn das, was vor über 35 Jahren als Aufbruch in eine neue Ära begann, wird nun von immer mehr Ostdeutschen mächtig in Zweifel gezogen und droht damit, zu Ende zu gehen - die Demokratie in Ostdeutschland. Scharfsinnig beschreibt Hensel den langen Weg nach rechts, der für viele Ostdeutsche einmal links begann und durch eine wiedervereinte Bundesrepublik führt, die gerade selbst in der tiefsten Krise ihrer Geschichte steckt. Hensel scheut dabei nicht vor harten Wahrheiten zurück, reiht sich nicht in gängige Narrative über den Osten ein und zeigt einmal mehr, dass sie sich seit ihrem Spiegel-Bestseller »Zonenkinder« eine ganz eigene Perspektive und einen unverwechselbaren erzählerischen Ton bewahrt hat. Geschockt von der eigenen Erkenntnis nimmt sie uns mit auf eine Reise, an deren Ende sie eine Erklärung dafür zu finden hofft, wie es dazu kommen konnte, dass Demokratie für viele Ostdeutsche keine Option mehr ist.
Erscheint im Vorfeld der Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt und Mecklenburg-Vorpommern.
Das Buch über die größte Frage unserer Zeit: Krieg oder Frieden?Stehen wir vor einem dritten Weltkrieg?
Die Weltordnung wankt: Immer mehr Großmächte ringen um Vorherrschaft - in Technologie, Handel und geopolitischen Zonen. Eindringlich warnt Odd Arne Westad vor den Gefahren eines neuen globalen Krieges von nie dagewesenem Ausmaß. Mit seiner tiefen Kenntnis der Vergangenheit schildert er die Parallelen zwischen der heutigen multipolaren Welt und der Vorkriegszeit vor 1914. Er zeigt, warum wir neue Wege in Diplomatie, Abschreckung und Kompromissfähigkeit brauchen - bevor es zu spät ist.
Die internationale Ordnung, wie wir sie kannten, gibt es nicht mehr. Der Ausbruch eines globalen Krieges scheint wahrscheinlicher denn je. Die Geschichte wiederholt sich nicht, aber sie gibt wiederkehrende Muster preis. Um die Bedrohungen in dieser komplexen Welt zu verstehen, müssen wir auf die Lehren des frühen 20. Jahrhunderts blicken, das unserer Zeit auf unheimliche Weise ähnelt: Eine Zeit, in der Großmächte um regionale Dominanz rangen, Nationalismus, Populismus und Zollkriege auf dem Vormarsch waren. Scharfsinnig argumentiert Westad, dass unsere bisherigen Vorstellungen von internationaler Diplomatie nicht mehr greifen. Er plädiert für einen neuen Umgang mit Kompromissbereitschaft, nuklearer Abschreckung sowie diplomatischer Sprache und Praxis, bevor sich die alten Fehler wiederholen. Denn wer die Geschichte kennt, weiß: Der nächste Sturm kündigt sich leise an. Doch seine Wucht könnte alles übertreffen, was die Menschheit je erlebt hat.
Noch nie gab es so viele Ermittlungen wegen bloßer Worte, egal ob es um Migration, Klimapolitik, die Ukraine oder den Nahostkonflikt geht. Der Staat definiert heute etliche politische Aussagen als strafbar, die noch vor zehn Jahren ganz klar unter die Meinungsfreiheit fielen.
Grenzen der Meinungsfreiheit
Ronen Steinke zeigt auf, wo neuerdings die Grenzen der Meinungsfreiheit verlaufen, auch im digitalen Raum. Gerade in der gegenwärtigen Lage, so kritisiert der preisgekrönte Journalist und Jurist, sollte das Land mehr Meinungsfreiheit wagen, anstatt zu glauben, man überzeuge Menschen, indem man ihnen den Mund verbietet.
Wer bestimmt, was als »Hass und Hetze« gilt?
Wegen des Satzes »Impfen macht frei« kann man neuerdings schon bestraft werden, aber »Deutschland den Deutschen, Ausländer raus« in der Disco zu grölen, ist erlaubt. »Gaza = Auschwitz« ist eine Straftat, doch die Aussage, der Bundeskanzler sei ein »Volksschädling«, ist erlaubt. Zu sagen, die CSU hetze gegen die Grünen, als seien diese die »neuen Juden«, ist eine Straftat, aber die Vertreibung aller Palästinenser aus dem Gazastreifen zu fordern, ist erlaubt. Wer kennt sich da noch aus?
Heutzutage wird es oft Gerichten überlassen zu entscheiden, welche Meinungsäußerungen strafbar sind und welche nicht. Ein engagiertes Plädoyer für mehr Transparenz und ein dringender Appell, mehr Meinungsfreiheit zu wagen, das heißt Debatten in der Zivilgesellschaft zuzulassen, solange sie gewaltfrei bleiben.
Wir alle spüren, dass Deutschland eine Macht im Umbruch ist, ein Land, das tiefgreifende Veränderungen erfährt. Was bedeutet der Wandel der Welt für das Selbstverständnis Deutschlands, vor welchen Herausforderungen stehen wir, und was müssen die Deutschen jetzt tun, um nicht abgehängt zu werden, sondern aktiv gestalten zu können, innen- wie außenpolitisch?
Herfried Münkler kreist die neuralgischen Punkte der deutschen Politik ein und entwirft hellsichtig eine Strategie für das künftige Agieren. Die Frage nach der neuen Rolle Deutschlands wird wesentlich davon abhängen, ob es dem größten Land in der Mitte Europas gelingt, seine ökonomische, politische und kulturelle Macht so einzusetzen, dass ein Auseinanderfallen Europas verhindert werden kann. Hierfür sind nicht nur grundlegende Reformen dringend nötig, Deutschland und die EU müssen sich auch als widerstandsfähig gegen Russland, selbstbewusst im Umgang mit China und, falls es nötig werden sollte, als unabhängig von den USA erweisen.
Eine tiefschürfende, richtungsweisende Analyse, die zeigt, wie Deutschlands Rolle neu gedacht werden kann und muss, wenn Europa sich im 21. Jahrhundert im Spiel der großen Mächte behaupten möchte.
Wird Russland europäisches NATO-Territorium angreifen?
Aktuell kann niemand diese Frage beantworten, sicher aber ist: Ziehen sich die USA mittelfristig aus Europa zurück, wie es unter Donald Trump den Anschein hat, werden sich die Europäer gegen einen Angriff kaum effektiv verteidigen können.
Der kalifornische Gouverneur und prominente Widersacher Donald Trumps erzählt seine Geschichte: inspirierend, bewegend und zutiefst persönlich.
In seiner Autobiographie zeichnet Gavin Newsom seinen Weg auf die große politische Bühne nach. Er berichtet von den Erlebnissen, die ihn dazu inspirierten, Politiker zu werden - und von den Werten und Idealen, die ihn als Mensch prägen.
Gavin Newsom wurde in San Francisco geboren, und seine Eltern ließen sich scheiden, als er noch klein war. Seine Kindheit verbrachte er zwischen zwei Welten: Seine Mutter hatte drei Jobs, um für ihre Kinder sorgen zu können, unterdessen führte sein Vater Newsom in eine Gesellschaft ein, in der Reichtum und Beziehungen bestimmend waren. Die Perspektive war widersprüchlich, aber wertvoll: Er erbte die Beharrlichkeit und Resilienz seiner Mutter ebenso wie die Liebe seines Vaters zu Kalifornien, nicht nur für seine ungezähmte Landschaft, sondern auch für seine unbegrenzten Möglichkeiten.
In »Mein Leben für die Demokratie« erzählt Newsom, wie seine Geschichte einen Politiker aus ihm gemacht hat, der seiner Zeit stets um ein paar Schritte voraus ist: Als Bürgermeister von San Francisco ermöglichte er die Ehe für alle, zehn Jahre bevor der Oberste Gerichtshof sie legalisierte. Er startete mutige Initiativen zur Bekämpfung des Klimawandels, zur Verbesserung der psychischen Gesundheitsversorgung und engagierte sich für strengere Waffengesetze.
»Mein Leben für die Demokratie« bietet zum ersten Mal einen Einblick in Gavin Newsoms politische Motivationen, seine Überzeugungen und Visionen. Und damit einen echten Hoffnungsschimmer in finsteren Zeiten.
Das neue Standardwerk über Mafia, Syndikate, Gangs und Kartelle
Die organisierte Kriminalität ist ein weltweites Milliardengeschäft. Die internationalen Aktivitäten der Kartelle als Drogenhändler, Waffenschieber, Kapitalanlagebetrüger, als Geldwäscher oder Betreiber von Prostitutionsringen sind weitreichend. Von den zuständigen Behörden sind sie kaum zu fassen. Waren die kriminellen Machenschaften zunächst noch sehr lokal ausgerichtet, entwickelten sich nach dem 2. Weltkrieg neue Organisationen, und die Kartelle führen inzwischen ein globales kriminelles Geschäft, das Regierungsführung, Gesellschaft und Weltwirtschaft beeinflusst.
Der renommierte Historiker Ryan Gingeras erforscht in Originalarchiven und Fachliteratur das Konstrukt Mafia von seinen Anfängen im 18. Jahrhundert bis heute. Er gibt einen umfassenden historischen Einblick in die Strukturen und Geschäftsfelder der organisierten Kriminalität: Wo und wann hatten ikonische Mafiagruppen - wie die Cosa Nostra, Medellin oder die Yukuza - ihre Ursprünge? Welche Bosse gibt es neben Jesse James, Al Capone und El Chapo noch? Wie sind die einzelnen Organisationen aufgebaut und auf welche Weise entwickelten sich aus ihnen zeitgenössische Verbrechersyndikate in Russland, Nigeria oder Albanien?
Angesichts der Weiterentwicklung der Verbrechersyndikate im 21. Jahrhundert hebt Gingeras die alarmierende Verwischung der Grenzen zwischen Gangstern, Unternehmen und politischen Führern hervor - ein Trend, der die globale Ordnung zu destabilisieren droht.
»Gingeras zeichnet ein überzeugendes Bild eines vernetzten, zunehmend diversifizierten und wahrhaft globalen Geschäfts, das auf vielfältige Weise eng und untrennbar mit dem Staatsapparat selbst verflochten ist.« Financial Times
»Eine Geschichte der Mafia, durchdrungen von Gewalt, Intrigen und Geheimhaltung - fesselnd, grundlegend, weltumspannend und einfach faszinierend.« Simon Sebag Montefiore
»Eine weitreichende Geschichte von Möchtegern-Corleones und anderen gleichgesinnten Kriminellen ... Eine aufschlussreiche Studie über das organisierte Verbrechen und seine vielen Formen.« Kirkus Reviews
»Eine wertvolle historische Referenz zum organisierten Verbrechen.« Booklist
»Ryan Gingeras bietet uns einen wichtigen und augenöffnenden Leitfaden dazu, wie die Unter- und die Oberwelt sich gegenseitig prägen.« Mark Galeotti
Abriss einer DemokratieDie alte Weltordnung zerbröselt, befeuert durch den US-Präsidenten Donald Trump. Er zettelt Handelskriege an, untergräbt multilaterale Bündnisse und hebelt die Schutzmechanismen der amerikanischen Demokratie aus. Mit einer Säuberungswelle ungekannten Ausmaßes entfernt Trump alle Kritiker aus dem öffentlichen Dienst.
Billionen von Dollar, die das Parlament für konkrete Projekte genehmigt hat, sind rechtswidrig beschlagnahmt. Ein nicht gewählter Milliardär bekommt Macht über die gesamte amerikanische Regierung. Wichtige Bürgerrechte und der Schutz von Minderheiten werden geschleift.
Elmar Theveßen entwirft in diesem Buch das düstere Szenario vom Abgleiten in einen Autoritarismus, der uns alle bedroht. Deshalb brauchen wir endlich eine Vision und eine Strategie, um die Zukunft unseres Landes und unseres Kontinents zu gestalten; und wir brauchen ein entschlossenes und geschlossenes Europa, das die Stärken der liberalen Demokratie ausspielt gegen die Allmachtsfantasien von autoritären Anführern.
Gysi und Diestel. Zwei Rechtsanwälte, zwei gelernte Rinderzüchter. Zwei aus dem Osten, die in den Westen gingen. Zwei aus der Politik. Der eine links, der andere konservativ: Gysi war letzter SED-Vorsitzender und Protagonist der Linken, Diestel der letzte Innenminister der DDR, dann CDU-Abgeordneter in Brandenburg, später parteilos. In Gesprächen mit dem Journalisten Hans-Dieter Schütt entfalten sie die jüngste deutsche Geschichte, die eng mit ihren eigenen verknüpft ist, und blicken auf das vereinte Deutschland - so kritisch wie zuversichtlich. Dabei entsteht noch einmal jene wilde Phase nach 1989, als das Unerwartete Wirklichkeit wurde: Vieles änderte sich, Widersprüche bleiben.
Das neue Buch von Bestsellerautor Gregor Gysi.
Exklusive Erinnerungen einer Schlüsselfigur der Wendezeit: Peter-Michael Diestels Perspektiven als letzter DDR-Innenminister.
Wir müssen den Kampf um die Zukunft wieder aufnehmen
Wir leben in einer Zeit des Umbruchs: Neue Spaltungen entstehen, die Demokratie wird von Krisen erschüttert, geopolitische Herausforderungen fordern uns heraus wie nie zuvor. Inmitten dieser tiefgreifenden Veränderungen treffen zwei kluge Köpfe aufeinander: die Grünen-Politikerin Ricarda Lang und der Soziologe Steffen Mau. Gemeinsam analysieren sie die großen Themen unserer Zeit - von sozialer Ungleichheit über politische Polarisierung bis hin zur Krise der Staatlichkeit. In ihrem Dialog stellen sie drängende Fragen: Wie können wir den gesellschaftlichen Diskurs aus der Falle der Affektpolitik befreien? Was braucht es, um Fortschritt neu zu denken? Und wie können wir Demokratie und Zusammenhalt in einer von Krisen geprägten Welt stärken? Ihr Buch bietet keine einfachen Antworten, sondern zeigt, warum wir offene, ehrliche und informierte Gespräche brauchen, um zukunftsfähige Lösungen zu finden. Ein Mut machender Beitrag zur Debatte über unsere gemeinsame Zukunft.
Von hier an alleine
Ohne Amerika kein Europa, ohne US-Soldaten keine Sicherheit - das war die Formel, die seit dem Zweiten Weltkrieg galt. Mit Donald Trump geht diese Epoche unwiderruflich zu Ende. Die Amerikaner sind keine Freunde mehr. Für die Babyboomer und alle danach, die mit Jeans von Levi's und Big Macs aufgewachsen sind, bedeutet dies das Ende eines Weltbildes.
Holger Stark analysiert tiefenscharf und aus nächster Nähe, warum Trumps USA keine Momentaufnahme ist, sondern der Beginn von etwas Neuem. Der preisgekrönte Journalist und Bestsellerautor sagt, worauf wir uns einstellen müssen: Auf der Grundlage von Gesprächen mit Regierenden und Ministern in Berlin, Brüssel und Washington rekonstruiert er die Fehler der vergangenen 25 Jahre - und entwirft ein Bild, wie eine Zukunft jenseits von Amerika aussehen könnte. Für Deutschland ist es an der Zeit, erwachsen zu werden. Es könnte ein zweiter Mauerfall-Moment werden.
Am 8. September 2022 sticht von Rügen aus eine in die Jahre gekommene Segeljacht in die Ostsee. An Bord: fünf Männer, eine Frau und schweres Tauchgerät. Zweieinhalb Wochen später detonieren Sprengladungen an drei von vier Strängen der Nord-Stream-Pipelines. Die Druckwellen registrieren Seismografen in ganz Skandinavien. Die Bilder der Methangasblasen an der Meeresoberfläche gehen um die Welt.
Oliver Schröm und Ulrich Thiele rekonstruieren den Anschlag aus über hundert vertraulichen Gesprächen mit Ermittlern, Geheimdienstmitarbeitern, Ministern und früheren Regierungschefs, diesseits und jenseits des Atlantiks. Gestützt auf Ermittlungsakten, interne Dokumente, Chatverläufe und persönliche Aufzeichnungen entsteht ein umfassendes Bild der größten Sabotageaktion seit dem Zweiten Weltkrieg. Investigativer Journalismus, der sich liest wie ein Spionage-Thriller.
Das Buch führt an Bord der Jacht Andromeda und in die CIA-Zentrale in Langley, in diplomatische Hinterzimmer und einen abhörsicheren Raum des Bundestags, in TV-Studios und an geheime Orte in der Ukraine. Immer wieder mittendrin: der damalige Kanzler Olaf Scholz und sein Strippenzieher Wolfgang Schmidt, die ihre eigene Agenda verfolgen und ihre Beziehungen zu einflussreichen Journalisten spielen lassen.
Im Kern steht eine Frage, die bis heute nicht beantwortet ist: Was waren die wahren Motive für Scholz' hinhaltendes Agieren in der Ukraine-Politik, das die Beziehungen zum angegriffenen Land und zu wichtigen Verbündeten bis heute belastet?
Eine packend erzählte Geschichte, die noch nicht zu Ende ist.
Was Sie in diesem Buch erfahren:
Die liberale Weltordnung, wie wir sie seit Ende des Zweiten Weltkriegs kennen, löst sich auf: Multilaterale Zusammenarbeit weicht multipolaren Rivalitäten. Globale Normen erodieren. Die Neuausrichtung der Machtverhältnisse ist in vollem Gange - denn was als Nächstes kommt, wird den Rest des Jahrhunderts prägen.Aus persönlicher Einsicht sowie politischer und akademischer Expertise argumentiert der finnische Präsident Alexander Stubb, dass wir einen Wendepunkt der Geschichte erleben, vergleichbar mit 1918, 1945 oder 1989. Ein neues internationales System entsteht, getrieben von drei großen Kräften: dem globalen Westen, dem globalen Osten und dem globalen Süden. Im Zentrum steht der eskalierende Wettbewerb zwischen den Vereinigten Staaten und China, die beide versuchen, bilaterale Abkommen und regionale Allianzen zu schmieden. Doch letztlich wird der globale Süden entscheiden, ob die Zukunft in Richtung Kooperation oder Fragmentierung tendiert.Gestützt auf jahrzehntelange Erfahrung an den diplomatischen Frontlinien hält Stubb ein leidenschaftliches Plädoyer für einen wertebasierten Realismus in der Außenpolitik und warnt: Wenn der Westen nicht lernt zuzuhören, wird er seinen Platz in der Welt, die er einst geschaffen hat, verlieren.
Dieses Buch liefert eine verständliche, fundierte und zugleich amüsante Entschlüsselung der Politiksprache. Wer politische Debatten besser verstehen möchte und wissen will, was sich hinter den Aussagen von Politikerinnen und Politikern wirklich verbirgt, findet in diesem Buch Antworten.
Die Politik will mit ihrer Sprache Wirkung erzielen und dabei volksnah erscheinen. Gerade dieses Bemühen führt jedoch häufig zu Unschärfen, Phrasen und Formulierungen, die mehr verschleiern als erklären. Genau hier setzt Ole von Beust an: Der frühere Erste Bürgermeister von Hamburg und Kommunikationsexperte erklärt Wort für Wort und Formulierung für Formulierung, was Politikerinnen und Politiker wirklich meinen.
Anhand bekannter Beispiele wie dem inzwischen ikonischen "Doppelwumms" bis zu omnipräsenten "Leuchtturmprojekten" zeigt er, wie politische Begriffe entstehen, warum sie so stark wirken und weshalb bestimmte Floskeln in nahezu jeder Diskussion auftauchen.
Das Buch zeigt, wie politische Kommunikation funktioniert und warum Sätze wie "Wir sind auf einem guten Weg" oft mehr über die Kommunikationsstrategie verraten als über die Realität.
"Am Ende des Tages" ist ein Buch für alle, die wissen wollen, was Politikerinnen und Politiker wirklich meinen, wenn sie sich bestimmter Floskeln bedienen. Ole von Beust bietet dank seiner langjährigen politischen Erfahrung und seinem geschulten Sprachgefühl den Leserinnen und Lesern einen Blick hinter die Kulissen der politischen Kommunikation.
Ein unverzichtbares Buch für alle, die Politik nicht nur verfolgen, sondern wirklich verstehen wollen, gerade in Zeiten des Wahlkampfs und zugespitzten Debatten.
Klare Haltung in der internationalen Krise: Deutschlands neue Rolle in der Weltpolitik
Die USA sorgen für unsere Sicherheit, China für unsere Exporteinnahmen und Russland für unsere Energie - so lautete lange Jahre die unausgesprochene Annahme aller deutschen Außenpolitik. Diese Gleichung geht im Zeitalter der Unsicherheit nicht mehr auf: Deutschland muss im Konzert der internationalen Mächte endlich seiner Verantwortung gerecht werden und selbstbewusst als Vertretung der westlichen Werte in der neuen Weltordnung auftreten. Jörg Lau, Außenpolitik-Experte der ZEIT, zeigt in disem politischen Sachbuch, wie eine neue, mutigere und realitätsnähere Außenpolitik aussehen muss, die unsere Freiheit schützt, unseren Wohlstand gewährleistet und den Frieden sichert. Dazu begleitet er die bestimmenden Personen der Weltpolitik bei ihren Reisen, Terminen und Gipfeln. gibt Einblicke, wie Entscheidungen gefällt werden und analysiert die Leitlinien der Deutschen Außenpolitik. Sein Buch ist der längst überfällige Entwurf einer anderen Außenpolitik für ein zerrissenes 21. Jahrhundert.
»Jörg Lau seziert - gekonnt wie immer - das Ende alter Gewissheiten. Wer wissen will, warum Deutschland am Nullpunkt steht, woher die Verunsicherung in Europa kommt und wie eine mutigere Außenpolitik aussehen kann, muss dieses Buch lesen!« Anne Will
»Jörg Lau hat ein dichtes und scharfsinniges Buch über Außenpolitik geschrieben. Wer über Deutschlands Rolle in einer sich rapid ändernden Welt nachdenken will, sollte es unbedingt lesen.« taz
Gregor Gysi - so offen und persönlich wie noch nie.
Gregor Gysi, Legende der Linkspartei, gilt als alternativer Elder Statesman. Journalist Hans-Dieter Schütt begleitete ihn jahrelang zu Buchveranstaltungen - unterwegs entstanden die Gespräche dieses Buches. Schlagfertig und kenntnisreich spricht Gysi über Frieden und Fußball, Bürgergeld und Utopien, Abenteuerlust und Protest. Eine Mischung aus Plauderei und politischem Programm - ein Wegweiser durchs Leben, wie es ist, sein könnte und verändert werden sollte.
So schlagfertige wie originelle, so charmante wie lebenskluge Antworten auf die wichtigsten Lebensfragen
Der SPIEGEL-Bestseller - jetzt als komplett aktualisierte Taschenbuchausgabe
**Publikumsliebling in der Kategorie Zündstoff beim Wissensbuch des Jahres 2024**
Die Welt steckt in der Endphase eines Kulturkampfs: Gier gegen Gerechtigkeit, Zerstörung gegen Nachhaltigkeit, Zynismus gegen Empathie. Nichts zeigt dies deutlicher als die Reaktionen auf die Klimakatastrophe: Hier jene, die versuchen, das Schlimmste zu verhindern, dort jene, die alles tun, um aus dem Verbrennen fossiler Stoffe Profit zu ziehen. Jahrzehntelang haben Ultrareiche sowie Unternehmen, die mit CO2-Produktion gut verdienen, mit skrupelloser Desinformation Zweifel daran gesät, dass wir Menschen mit unserer Sucht nach fossilen Brennstoffen die Erde aufheizen. Nicht zufällig sind die Hauptprofiteure der Klimazerstörung Leute, die mit demokratischen Werten und Menschenrechten wenig am Hut haben - oft geht die Begeisterung für fossile Brennstoffe und die Ablehnung von Klimaschutz einher mit reaktionären Positionen.
Das Kartell der Verbrenner vereint Leute wie Mohammed bin Salman, Wladimir Putin, Rupert Murdoch, Donald Trump und Mathias Döpfner, flankiert von Akteurinnen wie Sahra Wagenknecht. In vielen politischen Diskursen und militärischen Konflikten der Gegenwart geht es letztlich um CO2 - und um sehr viel Geld. Christian Stöcker zeigt: Es kommt jetzt darauf an, dass wir für unsere Kinder die Welt retten vor den Verbrennern und Verblendern, Lügnern und Kleptokraten, die von Öl und Gas profitieren. Und er liefert uns die Argumente, mit denen wir im öffentlichen und privaten Streit klar machen können, warum das fossile Zeitalter am Ende ist und die Zukunft in den erneuerbaren Energien liegt.
»Das beste Sachbuch, das ich dieses Jahr gelesen habe!« Marc-Uwe Kling
Seit dem Angriff auf die Ukraine prägt die Angst vor einem militärisch übermächtigen Russland die politische Debatte in Europa. Immer wieder ist von einer unaufhaltsamen Militärmaschine die Rede, die auch für der NATO zur Bedrohung werden könnte. Milliardeninvestitionen in Aufrüstung werden mit dieser Gefahr begründet. Doch wie stark ist die Armee Russlands tatsächlich?
Der Militärhistoriker Matthias Uhl, einer der profiliertesten Kenner des russischen Militärs, unterzieht die militärische Leistungsfähigkeit Russlands einem Realitätscheck. Auf Grundlage jahrzehntelanger Forschung, russischer Quellen und eigener Erfahrungen aus vielen Jahren Arbeit in Moskau analysiert er die Stärken, Schwächen und strukturellen Probleme der russischen Streitkräfte und ihrer Rüstungsindustrie. Dabei zeigt sich: Das verbreitete Bild von der übermächtigen russischen Militärmaschine hält einer genaueren Prüfung nicht immer stand.
In diesem Buch enthüllt Uhl, über welche militärischen Fähigkeiten Russland tatsächlich verfügt, wo die Grenzen seiner Streitkräfte liegen und wie leicht Propaganda, Fehlwahrnehmungen und vereinfachte Narrative die Wahrnehmung militärischer Stärke verzerren können.
Gerade deshalb ist eine nüchterne Analyse entscheidend: Wer der russischen Aggression wirksam begegnen will, muss nicht nur die Stärken, sondern vor allem auch die Schwächen von Putins Streitmacht genau kennen. Nur eine realistische Einschätzung der militärischen Fähigkeiten Russlands ermöglicht es, die fatalen Folgen einer Rüstungsspirale zu vermeiden.
Dieses Buch richtet sich an Leserinnen und Leser, die die sicherheitspolitische Lage Europas verstehen wollen und Fakten hinter den Schlagzeilen suchen. Es bietet eine fundierte, verständliche und aktuelle Einordnung der militärischen Stärke Russlands und zeigt, wie der Westen auf diese Herausforderung reagieren kann.
Der Mann, der mit Hamas und Hisbollah verhandelt und viele Jahre in Syrien und Libanon gearbeitet hat
Der Nahost-Konflikt hat erneut tiefe Gräben aufgerissen und drängende Fragen aufgeworfen. Wie konnte passieren, was am 7. Oktober in Israel geschah? Wie haben die Geheimdienste die nahende Katastrophe nicht erkennen können, auf welchen Ebenen sind sie oder auch Entscheidungsträger gescheitert? Wie kommt es, dass Nachrichtendinste in ihrer Kernaufgabe »Speaking truth to power« immer wieder scheitern?
Es ist schwieriger denn je, in Zeiten von Fake News und hybrider Kriegsführung belastbare Informationen zu beschaffen, sie zu einem Lagebild zu integrieren, dieses zu beurteilen und verwertbare Hinweise zur weiteren Entwicklung zu geben. Das weiß kaum jemand besser als Dr. Gerhard Conrad. Der Islamwissenschaftler und Geheimdienstler, der Chef des Leitungsstabes des BND sowie bis zu seiner Pensionierung Leiter des Intelligence Analysis Center (EU INTCEN) in Brüssel war, hat in diesen Funktionen vielfältige Einblicke, vor allem in die komplexen politischen und gesellschaftlichen Verhältnisse im Nahen Osten gewonnen. Und er hat zuvor auch, unter anderem im persönlichen Auftrag von zwei UN-Generalsekretären, in humanitären Angelegenheiten diskret »face to face« zwischen Hamas, Hisbollah, Israel, Syrien, Ägypten, Qatar, Türkei und Iran vermittelt.
Wer verstehen will, was warum im Nahen Osten passiert - und was das für uns bedeutet -, muss dieses Buch lesen.
In seinem neuen Buch analysiert der renommierte Ökonom und Bestseller-Autor Hans-Werner Sinn die tektonischen Verschiebungen der Weltordnung. Er beleuchtet die Machtpolitik von Donald Trump und Wladimir Putin, stellt deren Einfluss auf Europa in den Kontext globaler Interessen und entwickelt eine pointierte Vision für die Schaffung eines europäischen Bundes.
Die Ereignisse der letzten Monate und Jahre machen unmissverständlich klar, dass Europa sein Schicksal auch sicherheitspolitisch selbst in die Hand nehmen muss. Es braucht einen wirksamen militärischen Schutz vor einem expansionistischen Russland und einen ebenso wirksamen politischen Schutz vor einer wankelmütigen USA.
Für Hans-Werner Sinn schlägt daher die Stunde Europas. Es muss die einst verpasste Chance, zu einer politischen Union zu werden, jetzt zügig ergreifen, und sich zu einem starken, geeinten Europa entwickeln mit einem echten Parlament und einer gemeinsamen, demokratisch gewählten Regierung, die über eigene Streitkräfte verfügt und sich innerhalb der NATO ähnlich wie die USA positionieren kann. Der Autor schlägt dazu die Gründung eines europäischen Bundes vor, der nicht Teil der EU ist und auch Länder, wie Großbritannien und Norwegen umfassen kann.
Wie Deutschland in den 1990er Jahren seine D-Mark unter dem Namen Euro sozialisierte und es zuließ, dass die EZB einen fiskalischen Schutzschirm für die schwächeren Mitglieder der Währungsunion aufspannte, muss jetzt Frankreich seine Streitkräfte europäisieren und zulassen, dass seine nukleare Abschreckungskapazität Europa zugutekommt. Dabei tut Eile not.
Nur die politische Union wird potenzielle Aggressoren und eigennützig agierende NATO-Verbündete wirklich beeindrucken und bewegen, einer Friedensordnung unter gleichwertigen Partnern zuzustimmen.
Mit gewohnt klarer Sprache zeigt Hans-Werner Sinn, welche historische Chance die gegenwärtige Polykrise bietet. Ein Buch für alle, die hinter Schlagzeilen blicken und globale Entwicklungen verstehen wollen.
Die bekannte Politik-Creatorin Nina Poppel erklärt Politik einfach und humorvoll
Was bedeutet es eigentlich, in einer Demokratie zu leben? Wie funktioniert das politische System in Deutschland? Warum ist Meinungsfreiheit ein Eckpfeiler der Demokratie und wo endet sie? Wie gehe ich mit Weltschmerz und Nachrichtenflut um? Wo kann ich mich informieren, wie funktioniert persönliches Fact-Checking? Die Antworten auf diese Fragen sind kompliziert und zeigen: Politik ist überall - ob wir es wollen oder nicht.
Nina Poppel, einflussreiche Politik-Creatorin auf TikTok und Instagram (@nini_erklärt_politik), gibt in ihrem ersten Sachbuch eine Einführung in das politische Leben und Denken. Sie fängt bei den Basics an und führt dann spielerisch Level für Level durch den komplexen Politik-Dschungel - sie erklärt, wie unser Wahlsystem funktioniert, welche Auswirkungen das Grundgesetz im Alltag hat und wer eigentlich über die Höhe von Steuern entscheidet. Dabei macht sie deutlich, dass Politik nicht nur in Parlamenten und auf internationalen Gipfeln stattfindet, sondern alle betrifft - in unseren Rechten, unseren Entscheidungen und unserer Zukunft.
Das Amerikabuch, das wir jetzt brauchen.
Ein Präsident, der offen die Verfassung angreift, das Oval Office als Gefälligkeitsbörse, das transatlantische Bündnis in der Krise. Schon im ersten Jahr von Donald Trumps zweiter Amtszeit ist klar, dass diese vier Jahre nicht einfach unbeschadet ausgesessen werden können. Vielmehr stehen wir vor der grundlegenden Frage: »Goodbye, Amerika?«, die Trump uns aufgezwungen hat.
Die langjährige USA-Expertin Rieke Havertz lädt uns ein in ihr Amerika. Auf eine persönliche Reise durch Erinnerungen, amerikanische Ambivalenzen und ein sich veränderndes Land, das uns doch alle betrifft. - Immer mit der Hoffnung, dieses streitbare, entnervende, wunderbare, aufregende Land nicht aufgeben zu müssen.
»Rieke Havertz kennt Amerika besser als die meisten Amerikaner. Ihre Stimme ist entscheidend, um uns dieses tief gespaltene Land näherzubringen.« Anne Hull, Pulitzer-Preis-Gewinnerin und langjährige Journalistin für die Washington Post
Ein wegweisendes und dringend erforderliches Buch für alle Demokraten
Empfohlen von der Friedrich-Ebert-Stiftung
100 Beste Bücher des Jahres der ZEIT
Platz 1 Sachbuchbestenliste Deutschlandfunk Kultur
In seinem hochaktuellen Buch bietet Volker Weiß eine tiefgehende und historisch fundierte Zeitdiagnose zur AfD und der extremen Rechten. Scharfsinnig enthüllt er, wie die extreme Rechte von dem Ziel getrieben ist, den westlichen Liberalismus zu überwinden und eine alternative Geschichtsdeutung durchzusetzen. Mit neuen beeindruckenden Details und einer Analyse der rechten Gegenerzählungen seziert der Autor die neurechte Szene.
Die extreme Rechte spricht von einem geistigen Bürgerkrieg, der in Deutschland tobe - und den sie gleichzeitig anheizt. In diesem Kampf geht es um nichts weniger als um die Deutungshoheit über Geschichte und Gegenwart, um Deutschland aus dem Westen herauszulösen. Die widersprüchlichen, verklärenden und oft schrillen Geschichtskonstruktionen der extremen Rechten weisen auf ein Ziel: ein »Deutsches Demokratisches Reich« als Synthese aus den autoritären Systemen der deutschen Vergangenheit. Mit seinem Buch knüpft Volker Weiß an seinen Bestseller »Die autoritäre Revolte« an und analysiert diese neuen Methoden der kulturellen Kriegsführung vor allem in den Feldern der Geschichts- und Geopolitik. Rechtzeitig zur anstehenden Bundestagswahl zeigt der Historiker die aktuelle Entwicklung des neuen rechten Denkens auf. Die wichtigsten Strömungen und Akteure werden hierbei untersucht, und immer wieder weitet der Autor den Blick hin auf vergleichbare Aktionen der rechten Milieus in Russland und den USA. Eine kluge wie schonungslose Darstellung der strategischen Umdeutung unserer Geschichte und der gezielten Zerstörung demokratischer Werte durch die extreme Rechte.
SPIEGEL-Bestseller
Die Wahrheit hinter Nord Stream und wie deutsche Politiker zu Komplizen Putins wurden.»Ihr Buch ist nicht nur ein wichtiges Dokument der Naivität, groben Fahrlässigkeit und Korruption, sondern auch eine journalistische Meisterleistung.« Y. Landenberger, taz
Nord Stream 2 ist Teil des russischen Angriffskrieges in Europa. Die Erfolgsmethoden: ein mächtiges Netzwerk und strategische Korruption. Deutsche Behörden hintergehen die Bundeswehr und geben geheime NATO-Daten an Gazprom weiter. SPD-Ministerpräsidenten stellen sich in den Dienst des russischen Kriegstreibers. Erstmals porträtieren die Autoren alle wichtigen Personen der Affäre und decken die geheimen Machenschaften des Kremls auf.
Jahrelang kämpft die Landesregierung in Mecklenburg-Vorpommern für den Bau der russischen Ostsee-Pipeline und stellt sich in den Dienst Putins. Ungestört baut Gazprom in Deutschland ein korruptives Netzwerk auf. Steffen Dobbert und Ulrich Thiele enthüllen besorgniserregende Zusammenhänge: Warum fließen 200 Millionen Euro aus Moskau an die deutsche Ostseeküste? Weshalb gibt eine deutsche Behörde geheime NATO-Daten an Gazprom weiter? Wieso ignoriert die Bundesregierung ukrainische Warnungen vor einer Kriegseskalation? Und sie zeigen, wie dutzende Volksvertreter sich für die Energieaußenpolitik Putins einsetzen, wie ein Ex-Spion der DDR einen folgenschweren Deal mit Gerhard Schröder und Manuela Schwesig verabredet und wie ein geheimes Schiff in der Ostsee an der Fertigstellung der Pipeline arbeitet. Sie entlarven die Strategien, mit denen Putin die EU spaltet, die Ukraine schwächt und Entscheidungsprozesse in Demokratien manipuliert.
Elon Musk bezeichnet die Plattform X als »kybernetische Superintelligenz«, Mark Zuckerberg denkt Unternehmen als »lernende Organismen«, und der Erfinder der Datenbrille Google Glass sagt: »Die Kybernetik ist überall, wie Luft.« Diese Aussagen kommen nicht von ungefähr. Wer die Digitalisierung verstehen will, muss auf ihre kybernetischen Ursprünge schauen. In ihrem grundlegenden Buch zeichnet Anna-Verena Nosthoff ein umfassendes Panorama der Kybernetisierung der datafizierten Gegenwartsgesellschaft - von den ersten Prämissen der »Wissenschaft von Kommunikation und Kontrolle« über die Emergenz des Cyberspace bis hin zum aktuellen KI-Hype und zu technikautoritären Strömungen. Es zeigt sich: Die Kybernetisierung erfasst auch die Kritik - die sich daher neu erfinden muss, um zu überleben.
Das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in die Handlungsfähigkeit des Staates schwindet - und damit auch das Vertrauen in die Demokratie. Doch die Bundesrepublik hat in ihrer Geschichte gewaltige Veränderungen bestanden und mehrfach die Kraft für große Reformen aufgebracht.Die »Initiative für einen handlungsfähigen Staat« formuliert 35 Vorschläge, wie das Vertrauen der Bürgerinnen und Bürger in unser freiheitliches Gemeinwesen wiederhergestellt und Deutschland wieder in die Lage versetzt werden kann, den Herausforderungen unserer Zeit wirksam zu begegnen. Julia Jäkel, Thomas de Maizière, Peer Steinbrück und Andreas Voßkuhle haben sich im Austausch mit zahlreichen Expertinnen und Experten mit der Frage beschäftigt, welche Weichen gestellt werden müssen, damit Staat und Gesellschaft die notwendigen großen Veränderungen anstoßen und bewältigen können. Eine mutmachende Programmschrift über das Gelingen und den demokratischen Aufbruch.
Warum sich der Nahostkonflikt nicht durch Diskussionen darüber, wer angefangen hat, beenden lässt
Wie soll man sachlich bleiben in diesem hoch emotionalisierten Konflikt? Diese Frage stellt sich seit dem 7. Oktober 2023 radikaler als je zuvor. Steffi Hentschke lebt in Tel Aviv und arbeitet als Nahostkorrespondentin. 2012 beginnt sie, sich mit Israel und Palästina zu befassen. Sie reist nach Jerusalem, Ramallah, in den Iran, in den Libanon. Ihr Buch verbindet persönliche Erfahrungen mit politischer Analyse.
»Ich schätze Steffi Hentschke für ihre klugen, differenzierten Analysen - für Berichte, in denen sie genau hinsieht, versucht zu verstehen und Komplexitäten nicht künstlich vereinfacht. Sie ist eine der Journalistinnen, die ich immer lese, wenn ich wissen will, was in Israel los ist.« Ronya Othmann
»Steffi Hentschke traut uns zu, empathisch mit der Zivilbevölkerung zu sein, egal auf welcher 'Seite' sie lebt. Ihr Buch zeigt die Widersprüche, die Gewalt, die Unmöglichkeit einfacher Antworten. Und ist genau deshalb so wertvoll.« Ronen Steinke
»Eines der wichtigsten Werke zum Nahostkonflikt, das ich bisher gelesen habe. Große Leseempfehlung!« Joana Osman
»Es ist eben doch ein sehr komplizierter Konflikt, und die Tatsache, dass Steffi Hentschke nicht leichtfertig Urteile fällt, ist die große Stärke dieses Buchs.« Dana von Suffrin
Das Buch der Stunde: Daniel Marwecki beschreibt die Welt, wie sie sich gerade vor unseren Augen verändert - und spendet mit seiner klugen und menschenfreundlichen Analyse Trost durch Verstehen
In den Trümmern der Kriege in Gaza und der Ukraine zeichnen sich die Konturen einer neuen Welt ab. Donald Trump ist der westliche Abstiegsmanager, der die USA von einem Imperium zurück in einen Nationalstaat verwandelt - zum Leidwesen eines traurigen Europas, das ahnungslos in die neue, multipolare Welt hineinstolpert. Im Schatten all dessen entfaltet die Dekolonisation - verspätet - ihre Wirkung.
»Marwecki vollbringt das Kunststück, den westlichen Abstieg nicht als Untergangsgeschichte zu erzählen. Frei von Phrasen und Illusionen, stiftet die Lektüre nicht nur reiche Erkenntnis - sie macht auch Mut.« Per Leo
Die zeitlose Anleitung zur Macht
Nach einer politischen Karriere als Staatssekretär der Republik Florenz bei den Medici in Ungnade gefallen, verfasste Niccolò Machiavelli 1513 das Werk, mit dem sein Name bis heute untrennbar verbunden ist: Il Principe (dt. Der Fürst). In der Schrift untersucht er die Mechanismen der Herrschaft, des Machterwerbs und des Machterhalts. Dabei beschreibt er die bis heute geltenden Mechanismen der Macht ohne jede Illusion und untersucht jene Notwendigkeiten, die mit dem hirnlosen Wüten eines Tyrannen nichts zu tun haben. Neben biblischen und antiken Beispielen greift Machiavelli auch auf Zeitgenossen wie Francesco Sforza, Papst Alexander VI. und besonders den ihm persönlich bekannten Cesare Borgia zurück. Damit schafft er einen ebenso kenntnisreichen wie scharfsichtigen Einblick in die politische Welt der italienischen Renaissance. - Mit einer kompakten Biographie des Autors.