Empörung

Roman

  • Sofort lieferbar
10,00 €
inkl. MwSt.
buchprofile-Rezension
buchprofile-Rezension

"Rebel without a cause": Philip Roth über die "Empörung" der amerikanischen Jugend in den 1950er Jahren.
Der amerikanische Schriftsteller und beständige Nobelpreiskandidat Philip Roth schreibt einen brillanten Roman nach dem anderen. Nachdem er die Schlachtfelder des Alters und der Lust beschrieben hat, zuletzt in "Der menschliche Makel" (2002), "Das sterbende Tier" (2003), "Jedermann" (2006) und "Exit Ghost" (2008), geht es nun um den Roman einer unglücklichen Jugend, die exemplarisch ist für die orientierungssuchende Nachkriegsgeneration der 1950er Jahre. Während die amerikanischen Truppen in Korea kämpfen, beginnt der hochbegabte Sohn eines jüdischen Metzgers aus New Jersey sein Studium an einem ländlichen College in Ohio. Der unterdrückte Vater-Sohn-Konflikt, die Geschlechterturbulenzen in der konservativen Scheinidylle des Colleges, die latenten Diskriminierungen der jüdischen Herkunft, die sozialen Probleme der Hochbegabung und die Lektüre von Russells berühmtem Vortrag "Warum ich kein Christ bin" (1927) stürzen den jungen Mann in eine tiefe moralisch-religiöse und existentielle Krise. Im Gegensatz zu James Dean in dem Filmklassiker "Rebel without a cause" (1955) hat Roths Held Marcus sehr wohl einen Grund zur Empörung gegen die vaterstarke Gesellschaft, die am Ende des Romans wie ein Kartenhaus zusammenbricht. Subtil, präzise und mit nachgerade tragischer Komik verbindet Roths Buch Zeit- und Lebensgeschichte; hinter dem Protest gegen den erstarrten Traditionalismus in der amerikanischen Provinz der 1950er Jahre steht der Koreakrieg, in dem Marcus tödlich verletzt werden wird. Ein weiteres unbedingt lesenswertes Buch Roths über Erkenntnis und Irrtum der Adoleszenz. (Übers.: Werner Schmitz)

"Philip Roth auf der Höhe seiner Kunst!"
FRANKFURTER ALLGEMEINE ZEITUNG
Während des Koreakriegs nimmt der fleißige, gehorsame und gefühlstiefe Marcus Messner aus Newark ein Studium in einem ländlichen, konservativen College in Ohio auf - auf Wunsch seines Vaters, den die Angst vor den Gefahren des modernen Erwachsenenlebens für seinen geliebten Sohn schier wahnsinnig macht. Fern von daheim muss Marcus sich in einem anderen, fremden Amerika zurechtfinden.
"Zwei Jahre, 200 Seiten, das ist kurz, aber da ist alles drin."
FRANKFURTER RUNDSCHAU

Philip Roth wurde 1933 in Newark, New Jersey, geboren. Für sein Werk wurde er mit allen bedeutenden amerikanischen Literaturpreisen ausgezeichnet. Im Jahre 2001 erhielt er die höchste Auszeichnung der American Academy of Arts and Letters, die Goldmedaille für Belletristik, die alle sechs Jahre für das Gesamtwerk eines Autors verliehen wird. 2006 wurde Philiph Roth mit dem "Pen/Nabokov-Preis" ausgezeichnet, 2007 erhielt er den "Saul-Bellow-Preis" des Schriftsteller-Verbands, 2009 den "Welt"-Literaturpreis und 2011 wurde er mit dem "Man Booker International Prize" ausgezeichnet. Im Jahr 2012 wurde ihm der Prinz-von-Asturien-Preis in der Kategorie Literatur verliehen.
Werner Schmitz wurde 2011 mit dem "Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis" ausgezeichnet. Er wurde für seine Übersetzungen zeitgenössischer amerikanischer Literatur, insbesondere für seine Übertragung der Romane Paul Austers geehrt.
"Philip Roth auf der Höhe seiner Kunst!" (Frankfurter Allgemine Zeitung)"Zwei Jahre, 200 Seiten, das ist kurz, aber da ist alles drin." (Frankfurter Rundschau)
Mehr von Philip Roth

Roman. Nachwort von Denis Scheck. Ausgezeichnet mit dem Pulitzer Prize 1998
HANSER , 2018
Gebunden
  • Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag am 24.09.2018.
16,00 €

Roman. Nachwort von Denis Scheck. Ausgezeichnet mit dem PEN/Faulkner Award 2001
HANSER , 2018
Gebunden
  • Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag am 24.09.2018.
16,00 €

Roman. Nachwort von Denis Scheck.
HANSER , 2018
Gebunden
  • Noch nicht erschienen. Erscheint laut Verlag am 24.09.2018.
16,00 €
  • Das könnte Sie auch interessieren