Aus is und gar is!

Wirtshäuser, Theater, Cafés, Nachtclubs und andere verlorene Orte Münchner Geselligkeit

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Bayern im Buch-Rezension

Erinnerungen an einst beliebte, inzwischen aber verschwundene Orte der Gastlichkeit und Unterhaltung.
Eine Journalistenlegende ist der 90jährige Autor, der über 70 Jahre hinweg das politische, gesellschaftliche und kulturelle Geschehen in der bayerischen Landeshauptstadt begleitet und dokumentiert hat. Nach zahlreichen Büchern hat er nun einen ebenso informativen wie würdigen Abgesang auf die „verlorenen Orte Münchner Geselligkeit“ (UT) verfasst. An einst bodenständige Wirtschaften und berühmte Bierpaläste, an einige vornehme Cafés und urige Studentenkneipen, an Theater, Kinos, Kabaretts und Jazzclubs mit meist anspruchsvollem Programm, die des Zeitgeists, der finanziellen Probleme ihrer Besitzer oder enormer Mietsteigerungen wegen verschwunden sind, gedenkt der Autor mit Wehmut. Einst haben all die in diesem Rückblick beschriebenen Orte der Unterhaltung und des Frohsinns mit ihrem jeweiligen Charme zur Bedeutung Münchens als Stadt der Lebensfreude und Geselligkeit beigetragen, jetzt leben sie nur noch in den Erinnerungen der früheren Besucher fort. Aber nicht nur die in den letzten Jahrzehnten verschwundenen Lokalitäten sind in dieser Dokumentation aufgeführt, sondern auch an einige der bereits im 19. und zu Beginn des 20. Jh. aufgelöste Bierkeller und an andere gastronomische und kulturelle Anziehungspunkte links und rechts der Isar wird hier mit einer gehörigen Portion Tristesse gedacht. Dieser in Nostalgie schwelgende Rückblick auf nicht mehr vorhandene Paradiese für Tagträumer und Nachtschwärmer wird im Großraum München bestimmt viele ältere Leserinnen und Leser finden.

Zahllose Münchner Wirtshäuser, Bierpaläste, Cafés, Theater, Kinos, Varietés und andere Etablissements, die einst den Ruf dieser Stadt als Metropole der Geselligkeit mitbestimmt hatten, sind nur noch in alten Bildern und Archiven verewigt. Viele waren einst so berühmt, dass sie längst zur Legende wurden: Redoutenhaus, Bürgerbräukeller, Apollo-Theater, Tambosi-Café, Schwabylon, Alabama und Yellow Submarine - sie alle waren nicht nur Stätten der Begegnung, sondern ein Stück Münchner Kulturgeschichte. Karl Stankiewitz lässt sie in diesem Buch wieder lebendig werden.

Stankiewitz, Karl
KARL STANKIEWITZ, geboren 1928 in Halle, arbeitet seit 1947 nach wie vor als Journalist und Buchautor für die Süddeutsche Zeitung, die Abendzeitung und zahlreiche andere Medien. Als Reporter berichtete er aus aller Welt. In bisher 34 Sachbüchern befasst er sich überwiegend, breit gefächert und kritisch mit Themen zu München, Bayern und den Alpen. Der Internationale Presseclub zeichnete ihn aus »für hervorragende journalistische Arbeiten über die bayerische Landeshauptstadt«.
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