Unsere Welt neu denken

Eine Einladung

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Plädoyer einer Gesellschaftswissenschaftlerin für ein Umdenken angesichts begrenzter Ressourcen in Richtung auf nachhaltiges Wirtschaften.
Dass es ein "Weitermachen wie bisher" nicht geben kann, ist eine Einsicht, die sich langsam in der Bevölkerung durchsetzt. Ein radikales Umdenken ist nötig, wie es hier die Gesellschaftswissenschaftlerin und Professorin Maja Göpel entwirft. Angesichts der begrenzten Ressourcen ist eine nachhaltige Wirtschaft das Gebot der Stunde. Es darf nicht sein, dass in der Wirtschaft Egoismus belohnt wird, das ist eine Anmaßung menschlichen Verhaltens. Eine Wirtschaft, die auf stetes Wachstum setzt, ist zum Scheitern verurteilt. Stattdessen sind nachhaltiges Konsumieren, Produzieren und Investieren das Gebot der Stunde. So rät die Autorin, die gewohnten Abläufe zu hinterfragen und eine reflexive Vorgehensweise zu etablieren. Nur dann kann der Weg zu einer nachhaltigen Zukunft für die gesamte Menschheit gelingen.

Unsere Welt steht an einem Kipp-Punkt, und wir spüren es. Einerseits geht es uns so gut wie nie, andererseits zeigen sich Verwerfungen, Zerstörung und Krise, wohin wir sehen. Ob Umwelt oder Gesellschaft - scheinbar gleichzeitig sind unsere Systeme unter Stress geraten. Wir ahnen: So wie es ist, wird und kann es nicht bleiben. Wie finden wir zu einer Lebensweise, die das Wohlergehen des Planeten mit dem der Menschheit versöhnt? Wo liegt der Weg zwischen Verbotsregime und Schuldfragen auf der einen und Wachstumswahn und Technikversprechen auf der anderen Seite? Diese Zukunft neu und ganz anders in den Blick zu nehmen - darin besteht die Einladung, die Maja Göpel ausspricht.

"Maja Göpel zählt zu Deutschlands einflussreichsten Ökonominnen." FAZ

Göpel, Maja
Prof. Dr. Maja Göpel, geboren 1976, arbeitet als Politökonomin und Nachhaltigkeitswissenschaftlerin an der Schnittstelle von Wissenschaft, Politik und Gesellschaft. Die gefragte Rednerin ist Generalsekretärin des Wissenschaftlichen Beirats der Bundesregierung Globale Umweltveränderungen (WBGU), Mitglied des Club of Rome, des World Future Council, der Balaton Group und Fellow am Progressiven Zentrum. Im März 2019 stellte sie in der Bundespressekonferenz die Initiative Scientists for Future vor, bei der mehr als 26.000 Wissenschaftler innen die Forderungen der Schülerproteste zu mehr Klima- und Umweltschutz als gerechtfertigt erklärten.

"Maja Göpels Buch ist der gelungene Versuch, Menschheitsgeschichte von der Evolution des Homo sapiens bis zu Greta Thunberg, ökonomische Theorie von Adam Smith bis Thomas Piketty, Umweltforschung und Systemkritik auf knappem Raum in eine kurzweilige Lektüre zu verpacken - und das macht sie gut.", Frankfurter Allgemeine Zeitung, Jessica von Blazekovic, 14.04.2020
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