So geht Bayern

Eine weiß-blaue Liebeserklärung

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Bayern im Buch-Rezension

Eine humorvolle Charakterstudie.
Arno Frank Eser, der weitgereiste Musik- und Reisejournalist, zeichnet eine liebevolle Charakterstudie seiner Landsleute sowie seiner Heimat. Die in Bayern übliche Namensnennung beachtend, versucht also der Eser Arno sein weiß-blaues Paradies so zu erklären, dass „Fremde“ wie „Eingeborene“ davon profitieren. In einer beachtlichen Bandbreite behandelt Eser den Menschenschlag und die „Liberalitas Bavariae“, also das „Leben und leben lassen“ durchaus realistisch in vergnüglicher Manier. Bier und Biergartenkultur, Kirche und Glaube, Kini und Politik, Schickeria und FC Bayern, München und die Naturschönheiten der „Vorstufe zum Paradies“, nix hat der Autor ausgelassen. Kompakt benennt er u.a. auch die Feinheiten der bayerischen Sprache, die ja viel vom Tonfall lebt, kennt sich beim „Modus operandi“ von Traditionsveranstaltungen und Dorffesten aus, zeigt auf, wo der Bayer seine Prioritäten setzt und was man als „Zuagroaster“ tunlichst unterlassen sollte. Einziges – kleines – Manko: Obwohl sich Bayern ja bis zum Main erstreckt, thematisiert der Autor überwiegend den Teil unterhalb des „Weißwurstäquators“, also der Donau. Aber hier liegt halt das „Ur-Land.“ Jede Zeile drückt die ehrliche Zuneigung Esers zu seiner bayerischen Heimat und seinen Bewohnern aus, auch weil er deren Eigentümlichkeiten nicht verschweigt. Ein „Standardwerk“ für den „Ersteintritt in die bayerische Atmosphäre“.

Wer an Bayern denkt, hat meist das klassische Bilderbuch-Bayern vor Augen, also Oberbayern. Kein Land innerhalb Deutschlands wird so oft von Gästen aus aller Welt besucht wie Oberbayern. Zu den vielen Sehenswürdigkeiten wie die Königsschlösser, die prunkvollen Klöster und Kirchen, die Naturdenkmäler, die Feierlichkeiten und vieles mehr gesellen sich noch Mythen und Fabeln, Helden und Anti-Helden, sowohl aus der Vergangenheit als auch in der Gegenwart.

Bayern erleben heißt aber auch die Menschen hier erleben. Denn sie sind es, die das weiß-blaue Erlebnis erst komplett machen. Den Bayern an sich gibt es natürlich nicht; und es gibt ihn irgendwie doch.

Sowohl als Klischee als auch als Original. Wer eine gute Zeit hier haben will, sollte sich ein bisschen mit ihm beschäftigen.

Weitere klassische Bayern-Themen: Die Speisekarte mit Schweinsbraten und Weißwurst, das Bier, die Musik, die Sprache, München, das Oktoberfest, die Berge, die Seen, die Flüsse und vieles mehr. Arno Frank Eser
bringt Ihnen Bayern auf anregende und unterhaltsame Weise näher.

Arno Frank Eser, Jahrgang 1953, arbeitet als Musik- und Reisejournalist für verschiedene Zeitungen und Magazine, unter anderem für die Münchner Abendzeitung. Außerdem betreibt er zusammen mit einem Freund das Rockmuseum Munich auf dem Münchner Olympiaturm. Nach etlichen großen Reisen quer über den Globus und vielen Berichten und Büchern besinnt er sich nun auf seine oberbayerische Heimat. Eser wohnt mit seiner Frau Kirsten Voß in Hochstadt, Nähe Weßlinger See und Ammersee. Ein Dorf mit 824 Einwohnern, 256 Kühen, 119 Pferden, 95 Ziegen, 136 Hunden, 141 Katzen - und zwei Evangelischen.
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