Mündig

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Ohne Mündigkeit kann es keine Demokratie, keine offene Gesellschaft geben. Doch Autoritarismus, Moralismus und Technologisierung bedrohen das freie und selbstbestimmte Individuum. Neu ist, dass sich immer mehr Menschen auf diese Entmündigung freuen. Ulf Poschardt zeigt, wie wir uns die Mündigkeit als Abenteuer des Lebens bewahren können.

Stehen wir vor der Rückkehr des Menschen in seine selbstverschuldete Unmündigkeit? Die Welt ist noch unübersichtlicher geworden, ihre Probleme scheinen für den Einzelnen nicht mehr durchschaubar zu sein. Die Folge davon sind die zu einfachen und falschen Antworten der Populisten, undifferenziertes Schwarz-Weiß-Denken, Rede- und Denkverbote und die Selbstentmachtung des Menschen durch den wachsenden Ausgriff von Technologie. Aber wie können wir uns unsere Mündigkeit bewahren? UIf Poschardt gibt provokante Antworten und beschreibt, wie wir Mündigkeit erleben können, als Mann und als Frau, als Konsument, als Gläubiger, als Träumer und als Rebell.

Ulf Poschardt, geboren 1967 in Nürnberg, ist ein deutscher Journalist und Buchautor. Seit September 2016 ist er Chefredakteur der »Welt-Gruppe« (Die Welt, Welt am Sonntag, Welt TV).

"Poschardt's Buch hat Witz, Charme und ist ein interessanter und radikaler Entwurf für eine Utopie oder einen Gesellschaftsansatz. Dieser Entwurf ist allerdings nicht umfassend und auch nicht als solides Gesellschaftskonzept ausgearbeitet. Dennoch ist dieser Ansatz selbstverständlich von existenzieller Bedeutung für die Demokratie des 21. Jahrhundert. Poschardt liefert dabei eine gute Mischung aus leicht bekömmlicher Theorie und amüsanten Gesamtüberblick."
Andree Böhling

"[Mit seinem] Bildungs- und Referenzkanon [...] ist er auf Höhe des 21. Jahrhunderts, und das versetzt ihn besser in die Lage, Zeitanalyse zu betreiben, als es ein toter Philosoph oder ein quasitoter Politik-Leitartikler von der Stange könnte."
Peter Unfried, Rolling Stone, 04.2020

"Das ist kein Buch, sondern ein Fanal. [...] [Hier ertönt] die Stimme eines radikalen Liberalen, die optimistisch und kraftvoll zu einer neuen Aufklärung aufruft. [...] Wir leben heute in einer infantilen Gesellschaft, und dieser Rück
fall in die Unmündigkeit ist selbst verschuldet."
Norbert Bolz, Cicero, 03.04.2020

"In 16 Kapiteln präsentiert Poschardt seine Gesellschaftstheorie des 21. Jahrhunderts, die kritisch, streitbar, amüsant, aber vor allem - und das ist das Wichtigste - auf der Höhe der Zeit ist."
Florian Quanz, Hessische/Niedersächsische Allgemeine, 04.04.2020

"Wie kann man als Frau, Mann, Liberaler, Linker, Konsument, Rebell heute mündig agieren? The man they love to hate mit einem intellektuellen Manifest auf der Höhe der relevanten Figuren, von Kant bis Senna, von Godard bis Luisa Neubauer, von zärtlich bis gnadenlos, Furios und (fast) immer jenseits des öden Links-rechts-Reflex-Gemaules"TAZ Futurzwei, 03.2020
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