Die Saiten des Lebens

Roman

  • Sofort lieferbar
16,00 €
buchprofile-Rezension
buchprofile-Rezension

Ellie Jacobs landet durch Zufall bei einem Harfenbauer in der Werkstatt, was ihr Leben komplett auf den Kopf stellt.
Dan Hollis verdient seinen Lebensunterhalt mit dem Bau von Harfen. Er ist ein Eigenbrötler, der mit den Gedanken und Gefühlen anderer Menschen, oder überhaupt mit anderen Menschen, nur schwer zurechtkommt. Eines Tages jedoch stolpert Ellie Jacobs in seine Werkstatt, die er auf den ersten Blick äußerst sympathisch findet. Aus diesem Grund schenkt er ihr, ohne zu fragen, eine seiner Harfen. Sie will die Harfe behalten, doch ihr Mann zwingt sie dazu, sie zurückzugeben. Dan bietet ihr an, sie für sie aufzubewahren, sodass sie bei ihm im Haus das Harfespielen lernen kann. Dadurch wird eine Kettenreaktion mit ungeahnten Folgen ausgelöst. Sie fängt an, ihren Mann zu belügen, um Harfe spielen und Dan besuchen zu können. Sie mischt sich in Dans Leben ein, was zu ungeahnten Konsequenzen für beide führt. - Hazel Prior schreibt hier über zwei ungewöhnliche Protagonisten, die sich einander ganz langsam und sachte annähern und eine Freundschaft zueinander aufbauen. Das Buch ist aus beiden Sichtweisen geschrieben, sodass man sowohl Ellies Gedankengänge nachvollziehen, als auch Dans verschrobene Art besser verstehen kann. Ein Buch der leisen Töne, das durch die Protagonisten besticht.
Empfohlen von

Mitarbeiter-Foto
Susanne  Steufmehl
Buchberatung
Sankt Michaelsbund
Es ist eine Mischung aus Torschlusspanik und Bequemlichkeit: Nachdem Ellie ihren Job als Bibliothekarin verloren hat, nimmt sie den Heiratsantrag ihres Freundes an und zieht mit ihm in ein schickes Haus an die Ärmelkanal-Küste. Dort widmet sie sich mit voller Kraft dem Haushalt und hat nebenbei ausreichend Zeit fürs Gedichteschreiben und Spazierengehen.

Auf einem ihrer ausgiebigen Streifzüge durch den Exmoor-Nationalpark führt sie ihr Weg an einer Scheune vorbei, in der der menschenscheue, etwas naive Dan mit viel Hingabe wunderschöne Harfen baut. Zwischen Ellie und Dan entwickelt sich eine Freundschaft, die auf mehreren Ebenen gleichzeitig zu einem riskanten Spiel aus Heimlichkeiten, Täuschungen und Eifersüchteleien. Hazel Prior erzählt aus wechselnder Perspektive die zarte, sich allmählich entwickelnde und von vielen Hindernissen gefährdete Lovestory zwischen Ellie und Dan. Ihr Ton ist leise, liebevoll und gleichzeitig reich an Humor. Ganz hervorragend ist ihr die komplexe Figur des Geigenbauers Dan gelungen, für den sie eine besondere Art des Sprechens und Denkens entwickelt. Wenn man einen Vergleich suchen möchte, kämen einem unweigerlich die Filmfigur „Forrest Gump“ oder der Protagonist des „Rosie-Projektes“ in den Sinn.
 

Manchmal braucht es eine zufällige Begegnung, um dem Leben eine neue Richtung zu geben.

Ellie, Hausfrau, leidenschaftliche Spaziergängerin und Hobbypoetin, stößt bei einem ihrer Streifzüge durch das Exmoor auf eine Scheune voller Harfen. Dort lebt und arbeitet Dan. Harfen zu bauen ist seine große Leidenschaft. Er liebt es, sich ganz dem Bau dieser Instrumente zu widmen und mit sich und der Welt alleine zu sein. Denn Menschen sind ihm oft ein Rätsel. Doch Ellie mag er auf Anhieb, weshalb er ihr spontan eine Harfe schenkt.
Kurze Zeit später steht sie wieder vor seiner Tür. Sie könne das Geschenk nicht annehmen. Doch geschenkt ist geschenkt, die Harfe wird immer Ellie und nie jemand anderem gehören, sagt Dan. Er schlägt ihr einen Kompromiss vor: Sie kann die Harfe bei ihm unterstellen, wenn sie lernt, darauf zu spielen ...

"Ein wahrlich fulminanter Erstling, ein Muss!" ekz Bibliotheksservice
  • Das könnte Sie auch interessieren
C:\Internet\bonifatius\web\www_media\