Gott hat mir nie das Du angeboten

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"Frau und Mutter" 
Mitgliederzeitschrift der Katholischen Frauengemeinschaft Deutschlands (kfd)
Düsseldorf
Sophia Fitz, Jahrgang 1997, gehört zu den jungen Frauen einer Generation, die sich Gedanken über Gott macht ‒ und das öffentlich, etwa auf Instagram. Ihr Kinderglauben hat Risse bekommen, sie fragt sich, warum Gott Armut und Krieg zulässt. Sie spürt Zweifel und Wut. Antworten sucht sie in der Bibel ‒ und nimmt ihre Leserinnen mit bei dieser Suche, mit zu Maria, zu Petrus, zu Jona und all den anderen wichtigen Bibelfiguren.
 
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Elisabeth Burgis
Buchberatung
Sankt Michaelsbund
Die Studentin Sophia Fritz ist in der religiösen Tradition aufgewachsen, hat aber irgendwann den Bezug zum Glauben verloren. Sie sagt, sie sei Gott nie begegnet, deshalb schreibe sie kein Buch über Gott – aber über ihre Sehnsucht nach Gott, um den Blick zu lenken auf das, was fehlt im Leben. Und gerade darin ist dann doch wieder eine Beziehung zu dem fremden Gott zu spüren. „Gott und ich bräuchten eine Paartherapie“ – das Buch enthält viele moderne Sprachbilder für religiöse Erfahrungen und wird so gerade junge Leute ansprechen können.

Ein Gott, der uns nie allein lässt, Wunder, ewige Liebe und Weltfrieden - Sophia Fritz führt eine Bucket-List mit Dingen, an die sie gerne glauben möchte. Doch das Leben kommt der jungen Autorin immer wieder dazwischen: Ihr Kinderglauben hat Risse bekommen, zerbrochene Beziehungen lassen sie an der Liebe zweifeln und wenn sie das Leid anderer Menschen in der U-Bahn sieht, wird sie oft wütend auf Gott. Antworten auf ihre Fragen sucht sie in der Bibel. Doch findet sie dort Antworten? Und wenn ja, welche? Ehrlich und authentisch schreibt sie darüber und weshalb sie an Weihnachten nie froh war, warum dafür Hiob ihr Leben bereichert und ihr Gott zwar nie das Du angeboten hat, sie aber trotzdem nicht loslässt.

Dieses Buch ist kein Buch über Gott. Dieses Buch ist auch kein Buch über die Bibel, sondern ein Buch, das beim Lesen der Bibel entstanden ist. Sophia wollte dieses Buch nicht schreiben, weil sie Gott interessiert, sondern weil sie die Sehnsucht nach einem Gott interessiert. Sie w
ollte wissen, woher ihr Bedürfnis nach Gott kommt. Dieses Buch ist also von Anfang an eine Suche gewesen und auch eine Suche geblieben. Fragen haben sich aufgeworfen, Fragen zum Glauben, zu dem Umgang mit entwerteten Kurzfahrtentickets, den Erinnerungen an Kindergottesdienste und den Eilmeldungen auf dem Handy. Dieses Buch ist aber auch ein Buch über Eva und Salomos Frauen, Kohelet und Hagar, Jona und den verlorenen Sohn, den barmherzigen Samariter, Maria Magdalena, Zachäus und Petrus. Was wäre, wenn sie nicht vor tausenden von Jahren gelebt hätten, sondern heute? Dieses Buch ist eine Aufforderung, sich ein eigenes Bild zu machen. Zu schauen, was da ist. Und zu schauen, was fehlt.

"Wenn Gott mein Handy wäre, würde ich öfters beten. Aber mein Drang lieber zum Handy als zu Gott zu greifen, ist alles andere als respektlos. Ich habe zu viel Respekt vor Gott, als dass ich ihn in dem Moment um Hilfe fragen würde." Sophia Fritz alias Josephine Frey auf Instagram

Fritz, Sophia
Sophia Fritz, geboren am 03.01.1997. Derzeit Studentin an der Hochschule für Fernseher und Film in München, Hauptstudium "Drehbuch". Bereits diverse Stipendien und Preise für Literatur, v.a. Kurzgeschichte. Erste Veröffentlichungen bei Kleinverlagen (AAVAA-Verlag, Unsichtbar-Verlag)
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