Wo der Tag beginnt

Roman

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Zwei Frauen auf den Chatham-Inseln östlich von Neuseeland nehmen ihr Schicksal selbst in die Hand.
Die Archäologin Sophie untersucht Baumzeichungen, die das Volk der Moriori auf einer Insel vor Neuseeland hinterlassen hat. Unter den vielen alten Zeichnungen entdeckt sie eine, die offensichtlich jüngeren Datums ist - und versucht deren Geschichte zu ergründen. 200 Jahre zuvor wird die junge Kimi vom Volk der Moriori Zeugin, wie ihr Stamm von einfallenden Maori-Kriegern fast ausgelöscht wird. Sie wird versklavt und misshandelt, bis die Missionarsgattin Ruth aus dem fernen Berlin ihr zur Flucht verhilft. Die Wege der beiden Frauen kreuzen sich mehrmals auf Chatham und Neuseeland und beide müssen lernen, ihr Leben selbstbestimmt zu leben, bevor sie ihr Glück finden können ... - Sarah Lark verwebt diese beiden Erzählstränge zu einem Roman, der sich einem dunklen Kapitel der Neuseeländischen Geschichte widmet. Er ist ebenso flüssig und spannend erzählt wie Larks Neuseeland-Saga ("Im Land der weißen Wolke"), reicht aber an Breite und Detailreichtum nicht an die Vorgänger heran. Die Figuren sind nach einem schlichten Schwarz-Weiß-Schema konstruiert und die Handlung ist vorhersehbar, was Fans der Autorin jedoch kaum stören wird. Eine große Rolle spielt das Thema Religion bzw. christliche Mission und es ist offensichtlich, wie die persönlichen Ressentiments der Autorin in die Geschichte mit einfließen. Wen der religionskritische Grundton und die unrealistisch moderne Gesinnung der Protagonistinnen nicht stören, wird hier solide unterhalten.

Chatham-Inseln, 1835: Die junge Moriori Kimi erlebt die Invasion ihres Landes durch die Maori, sie wird verschleppt und versklavt. Schmerzlich begreift sie, dass die Gesetze ihrer Götter sie nicht schützen und der Mann, dessen Kind sie erwartet, sie nicht retten wird.

Die Deutsche Ruth geht zur gleichen Zeit für den Mann, den sie liebt, bis ans Ende der Welt - doch erwidert er ihre Liebe überhaupt?Beide Frauen müssen ihr Schicksal selbst in die Hand nehmen und für ihr Glück kämpfen.

Ein großes Epos um die Geschichte eines vergessenen Volkes: der Moriori.


Sarah Lark, geboren 1958, wurde mit ihren Neuseeland- und Karibikromanen zur internationalen Bestsellerautorin. Nach ihren fulminanten Auswanderersagas überzeugt sie nun auch mit mitreißenden Romanen über Lebensträume und Familiengeheimnisse. Sarah Lark ist das Pseudonym einer erfolgreichen deutschen Schriftstellerin, die in Spanien lebt. Unter dem Autorennamen Ricarda Jordan schreibt sie große historische Romane.
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Roman
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