Von der Kraft des Anfangs

Was wir von den ersten Christen lernen können

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Betrachtungen wesentlicher Texte der Apostelgeschichte zeigen Wege auf, die Botschaft Jesu auch heute wieder neu zu verkünden.
In 20 Kapiteln stellt Grün einzelne Textstellen der Apostelgeschichte vor, ergänzt durch Zitate wichtiger Exegeten. Lukas ist für ihn ein "begnadeter Schriftsteller". Es sind spannende Szenen und dramatische Episoden, die er herausgreift, ergänzt durch Reden der Protagonisten zwischen den Handlungen, in einer Sprache, die die jeweils Angesprochenen, Juden, Heiden, Griechen, verstehen. Ja, gegenüber den gebildeten Heiden verwendet Lukas Zitate aus der griechischen Literatur und Philosophie. Aber er bleibt nicht bei der Exegese, sondern die ausgewählten Texte stellen ihn vor die aktuelle Frage, um die sich alle seine Betrachtungen drehen: Wie kann ich die christliche Botschaft den Menschen von heute verkünden? Das ist sein Anliegen. Die Frage durchzieht das ganze Buch und Grün macht es dem Leser nicht leicht, ihm in diesem Bemühen um Aktualisierung immer zu folgen. Der Sprung von der Urkirche, die uns Vorbild sein soll, zum Heute ist sehr groß und es bedarf der Fähigkeit des Lesers, sich in diese Zeit und ihre Kontroversen hineinzudenken und der Frage nachzugehen, welche Wege uns Lukas aufzeigt, die wir ohne uns zu schnell anzupassen, gehen können. Anselm Grüns neues Buch zur Apostelgeschichte wendet sich an Christen aller Konfessionen, die daraus mannigfachen Nutzen ziehen.
Empfohlen von

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Dr. Thomas Steinherr
Lektor
Sankt Michaelsbund
Aus einer lähmenden Starre heraus in Bewegung zu kommen und eine Dynamik zu entwickeln, die nicht mehr zu stoppen ist – wo könnte man das besser lernen als bei der Entstehung des Christentums? Anselm Grün ist überzeugt, dass uns die Rückbesinnung auf die ersten christlichen Gemeinden lehrt, wie es gelingen konnte, eine Bewegung in Gang zu setzen, die Unzählige mitzureißen vermag: Sich ohne Furcht auf die Anderen einzulassen, ihre Fragen aufzugreifen und als Antwort von der eigenen Lebensgeschichte mit Gott zu erzählen, das sind die richtigen Wege, um die christliche Botschaft zu verkündigen. Das Wichtigste aber ist natürlich die Begeisterung für die Botschaft selbst: die ersten Christen können sogar Dinge vollbringen, die man als Wunder ansehen muss – weil sie selbst überwältigt sind von der Liebe Gottes, die sich uns in Jesus Christus gezeigt hat.
 

Die Apostelgeschichte ist das früheste schriftliche Zeugnis, das wir von den ersten Christen haben. Sie erzählt von den Ursprüngen des Christentums und von den Problemen und Fragestellungen der Jünger und deren Anhängern. Schon damals stand der Dialog mit anderen Religionen zur Debatte und es stellte sich Frage, wie man Menschen mit der Botschaft Jesu erreicht.

Anselm Grün entdeckt die Geschichte der Urkirche und zeigt, wie diese heute ein Vorbild sein kann. Im Laufe der Jahrhunderte gab es immer wieder ein "Heimweh" nach der Form der frühen Kirche. Auch heute täte eine Rückbesinnung auf die Anfänge gut und könnte neue Wege aufzeigen, wie sich die Kirche in der modernen Welt präsentiert und wie wir miteinander gut umgehen können.

Grün, Anselm
Anselm Grün, geboren 1945, ist Mönch der Abtei Münsterschwarzach und der bekannteste spirituelle Autor in Deutschland. Seine Bücher sind Bestseller.
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