Todesblues in Chicago

Roman

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Chicago zur Zeit von Al Capone.
Die Protagonisten aus dem Vorgängerroman ("Höllenjazz in New Orleans", BP/mp 18/670) hat es nach Chicago verschlagen. Louis Armstrong spielt Kornett in King Olivers Band, Michael Talbot und die junge Ida arbeiten zusammen für die Detektivagentur Pinkerton. Chicago brodelt: zahllose Verbrechen und überhandnehmende Korruption, die drückende Sommerhitze, die riesigen Schlachthöfe, die Prohibition und das Nachtleben in vielen halblegalen und illegalen Clubs. Vor diesem Hintergrund erhalten Michael und Ida den Auftrag, das Verschwinden einer Tochter aus gutem Hause zu klären. Dante the Gent soll für Al Capone herausfinden, ob es einen Verräter in den eigenen Reihen gibt, und der Polizeifotograf Jacob Russo ermittelt auf eigene Faust. - Ein opulenter Roman mit ganz viel Atmosphäre, dessen unterschiedliche Handlungsstränge vom Autor am Ende kunstvoll zusammengeführt werden. Der Roman ist nach dem Muster eines Musikstücks von Louis Armstong durchkomponiert. Ein Glossar und ein Personenverzeichnis helfen dabei, den Überblick zu behalten und den Zeithintergrund besser zu verstehen. Auch wer den Vorläuferband nicht kennt, wird sich sehr gut unterhalten und vielleicht Lust darauf bekommen, den auch noch zu lesen. Gerne empfohlen! (Übers.: Elvira Willems)

Wenn Al Capone einen Auftrag erteilt, sollte man ihn lieber annehmen ...

Sommer 1928. Aus den Flüsterkneipen dringen neue Jazzklänge, während die Bewohner Chicagos vor Hitze fast wahnsinnig werden. Gleich drei Verbrechen halten die Stadt in Atem: die Entführung einer Fabrikantenerbin, der Gifttod mehrerer Mitglieder der High Society und ein Mord im Rotlichtviertel, dessen Opfer die Augen aus den Höhlen entfernt wurden. Die Pinkerton-Detektive Ida Davis und Michael Talbot ermitteln - und folgen einer gefährlichen Spur, die sie direkt in die Kreise des größten Mafiabosses aller Zeiten führt: Al Capone.

Celestin, Ray
Ray Celestin studierte Asiatische Kunstgeschichte und Sprachen in Großbritannien. Er ist Drehbuchautor für Film und Fernsehen und veröffentlichte bereits mehrere Kurzgeschichten. Für »Höllenjazz in New Orleans«, seinen Debütroman, wurde er mit dem John-Creasey-Award der Crime Writers' Association ausgezeichnet. Der Roman eroberte die britischen Bestsellerlisten und Feuilletons im Sturm. Derzeit schreibt Ray Celestin an seinem dritten Roman.

"'Todesblues in Chicago' gehört zu den absoluten Krimihighlights dieses Jahres. ... Vor dieser Meisterleistung eines Ausnahmetalents unter Großbritanniens Schriftstellern kann man nur den Hut ziehen. Chapeau!", literaturmarkt.info, 20.05.2019
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