Steht auf!

Frauen im Markus-Evangelium als Provokation für heute

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Sechs namenlose Frauen im Markus-Evangelium, die etwas zu sagen haben.
Wer die biblischen Erzählungen kennt, weiß auch um die teilweise sehr ungewöhnlichen Frauen, die gemäß dem Markusevangelium, also dem ersten der vier Evangelien, Jesus begegnet sind. Oft werden die Akteurinnen aber eher an den Rand der Geschichten gedrängt und als Objekte von Jesu Handeln betrachtet, und zwar auch aus dem Grund, weil sie nicht namentlich bekannt sind. Der Autor schaut genauer hin. Von ihm in wunderbar verständlicher, nie aber banaler Sprache geführt entdeckt man spannende Spezifika der Frauen, deren Handeln wohl schon zu ihrer Zeit als Provokation empfunden wurde. Die Botschaft der Geschichten wird dabei nicht in der Vergangenheit belassen, sondern auf unsere heutige Welt hin gedeutet. Mag auch der Bogen von der blutflüssigen, aber so selbstbewussten Frau bis zur heutigen Fragestellung des Umganges mit dem Zölibat auf den ersten Blick (zu?) weit gespannt sein - all dies, was Abt Johannes auch zur Gegenwart zu sagen hat, erscheint bei der Lektüre als sinnvolle Konsequenz aus der biblischen Spurensuche. Wohltuend und mutig, dass hier ein angesehener Theologe schwierige und umstrittene Themen aufgreift und von der Wurzel, der Bibel her, angeht! Unbedingt zu empfehlen!

Die Frauen im Markusevangelium waren für ihre Mitmenschen eine echte Provokation: Sie ergriffen selbstbewusst das Wort, korrigierten ihren Meister und vertrauten und glaubten bedingungslos. Und dennoch: Ihre Namen sind nicht überliefert. Das bewegt Abt Johannes Eckert zu einer biblische Spurensuche. Das Evangelium liest er als Ouvertüre zu unserem Leben, dem eigentlichen Ort der Frohen Botschaft. So entdeckt er provozierende Botschaften für uns als Gläubige und für die katholische Kirche.
Abt Johannes Eckert schreckt dabei auch nicht vor den heißen Eisen Kirchensteuer, Zölibat und Kardinalat der Frauen zurück. Die Jugend ermutigt er, auf dem großen Spielfeld der Kirche zu experimentieren.
Ein unkonventioneller Blick auf sechs namenlose Frauen der Bibel und ihre aufrüttelnde Botschaft für die heutige Zeit.

"Wenn die sechs Frauen im Evangelium auch namenlos bleiben, sind sie keinesfalls aussagelos oder gar wirkungslos gewesen. Auch sie sind "gestandene Frauen", an denen dem Leser v
or Augen geführt wird, wie man Jesus nachfolgen und sein Jünger sein kann. ...Was haben sie uns heute zu sagen? Wo müssen wir umkehren, Vergangenes hinter uns lassen und uns neu ausrichten? Wo kann durch ihr Beispiel in der Kirche neues Leben erweckt werden?"

Eckert, Johannes
Johannes Eckert OSB, Dr. theol., geb. 1969, ist seit 2003 Abt der Benediktinerabtei St. Bonifaz in München und Andechs. Neben seinen vielfältigen seelsorgerlichen Tätigkeiten arbeitet er seit vielen Jahren als Berater im Bildungs- und Ethikmanagement und gestaltet Manager-Exerzitien. Zahlreiche Publikationen.
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