Stan

Roman

  • Sofort lieferbar
24,00 €
inkl. MwSt.
buchprofile-Rezension
buchprofile-Rezension

Roman über das Leben des Komikers Stan Laurel.
Im Oceana Apartment Hotel in Santa Monica erinnert sich Stan Laurel (1890 - 1965) an sein Leben - und an Babe, besser bekannt als Ollie. Als Mitglied eines englischen Wandertheaters (in der gleichen Truppe spielt auch Charlie Chaplin) lernt er bittere Armut kennen - und wie man das Publikum zum Lachen bringt. Eine Tournee führt sie in die USA, wo zuerst Chaplin und dann er eigene Wege gehen. Doch erst, als er auf Oliver "Babe" Hardy trifft, findet er seine Bühnenfigur und blüht auf. Ohne ihn ist er nichts. Deshalb tritt er nach Babes Tod 1957 nicht mehr auf. - John Connolly setzt den Roman aus vielen kleinen Episoden zusammen, zwischen der Gegenwart im Oceana Apartment Hotel und den Bruchstücken von Stans Erinnerungen. Stan ist im Roman immer "Er" (so auch der US-Originaltitel). Anfangs ist das durchaus irritierend, auch weil das dazu führt, dass andere Namen ständig wiederholt und dadurch geradezu aufdringlich werden. Irritierend ist auch der häufige Gebrauch des Wortes "ficken", doch es spiegelt Stans Verhältnis zu Frauen wider, das kein glückliches war. Er heiratet eine Frau und schläft gleich mit der nächsten. Wiederholt, als könnte er nicht anders. Auf einzigartige Weise setzt Connolly Stan Laurel ein Denkmal - und seinem Partner, nein, seiner besseren Hälfte, dem Mann, der ihn erst zu dem Stan gemacht hat, den die Welt kennt, gleich mit. Ganz nah an ihm, sodass es weh tut, wenn er sich mit seinen Frauen überwirft, wenn seine Karriere stockt, wenn er seine Kreativität nicht ausleben kann, erzählt er vom Leben dieses einzigartigen Komikers. Als Leser/in sitzt man bei ihm im Apartment auf dem Sofa, hört den Ozean rauschen und ihn erzählen - und möchte gar nicht, dass er damit wieder aufhört, auch wenn sein Lebensweg mit Peinlichkeiten, Schmerzen und Niederlagen gepflastert scheint. (Übers.: Gottfried Röckelein)

Ein Greis blickt zurück auf sein Leben. Es beginnt vor dem Ersten Weltkrieg, als ein junger britischer Komiker nach Amerika fährt. Auf der Bühne hat er wenig Glück. Aber dann dreht er in einem Dorf namens Hollywood seinen ersten Film. Wenige Jahre später ist er ein Weltstar, zusammen mit seinem besten Freund. Die beiden werden bis zu Ollies Tod untrennbar sein, danach wird er nie mehr einen Film drehen, sondern bis zuletzt Dialoge für Ollie und sich schreiben. Dieses Leben erzählt Connolly vor der faszinierenden Kulisse der Traumfabrik, die so voller Glanz und Schatten war.

John Connolly ist in Dublin geboren und aufgewachsen. Er studierte Englisch am dortigen Trinity College und wurde dann Journalist. Seine Kriminalromane um den Privatermittler Charles Parker sind internationale Bestseller. Der Roman über Stan Laurel war in der englischsprachigen Welt ein Bestseller und wurde beim Irish Book Award mit dem Publikumspreis prämiert.
  • Das könnte Sie auch interessieren