Schönes Neues England

Roman

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Gesellschaftsroman zur der Zeit nach dem Brexit.
Am Beispiel des Londoner Vorortes Edmundsbury wird ein Zukunftsbild von England nach einem durchgeführten Brexit gezeichnet. Unter der schönen, hippen Fassade brodelt es heftig in der Stadt. Die rechte Politik erlebt einen Aufschwung, ein soziales Wohnprojekt soll einer Luxuswohnanlage weichen und ein undurchsichtiger Technologiekonzern dominiert den Arbeitsmarkt. Als eine Aktivistengruppe auftritt und der Bevölkerung mit Hilfe von Social Media den Spiegel vors Gesicht hält, bricht die schöne Fassade vollends. Die Entwicklungen werden aus der Sicht von unterschiedlichen Personen beschrieben. Ihre Ängste, Sorgen und Beweggründe werden dem Leser offenbart. Es spielt gerade in Zeiten des Internets und der damit verbundenen Anonymität immer wieder die Auswirkungen auf das Zwischenmenschliche eine große Rolle. Sam Byers stellt in seinem Roman viele gesellschaftskritische Fragen, die natürlich besonders hinsichtlich des bevorstehenden Brexit hochrelevant sind. Sehr empfehlenswert.

Im Vorort Edmundsbury, dem neuen Zufluchtsort der hippen Londoner, toben die Auseinandersetzungen einer ach so schönen neuen Welt: Wie wollen wir wohnen und arbeiten? Und was wollen wir mit niemandem teilen? Sam Byers entwirft das Panorama einer Gesellschaft nach dem Brexit, deren Verwerfungen auch die persönlichsten Beziehungen erschüttern.

Das kleine Edmundsbury ist derart angesagt, dass es als das neue London gilt. Alle, die etwas auf sich halten, sind schon dort oder wollen hin. Doch unter der Oberfläche ist nicht alles nur schön. Der Vorort wird von einer Technologiefirma namens Green beherrscht, in deren inneren Machtbereich nur wenige vordringen. Und plötzlich kippt der trügerische Frieden: Ein Bauunternehmer beschließt, ein soziales Wohnprojekt zur Luxusanlage umzugestalten. Ein rechter Politiker erhält immer mehr Zuspruch. Und eine Aktivistengruppe droht, die Browserverläufe sämtlicher Einwohner nach und nach im Internet zu veröffentlichen. In seiner hochintelligenten Ge
sellschaftssatire treibt Sam Byers die zwingenden Fragen der Gegenwart auf die Spitze und konfrontiert seine Figuren mit den Ängsten, die unter der hippen Oberfläche lauern.

Sam Byers, geboren 1979, studierte Creative Writing an der University of East Anglia. Sein bei Klett-Cotta veröffentlichter Roman »Idiopathie « erschien in neun Ländern und stand auf der Waterstones Liste der besten Debüts des Jahres. Byers' Arbeiten erschienen außerdem im Granta Magazine, in der New York Times, im Spectator und in der Literaturbeilage der Times.

"Mehr als nur ein Brexitroman ist "Schönes Neues England" auch ein Statement zur Social-Media-Allmacht und ihrer Nebenwirkung."
Julian Weber, TAZ, 26.10.2019

"Ein pointierter, vielschichtiger und im besten Sinn zeitgenössischer Roman."
Thomas Edlinger, Falter, 09.10.2019

"Eine köstliche Satire auf das Nach-Brexit-England."
Daniel Arnet, SonntagsBlick-Magazin, 06.10.2019
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