Mendel Kabakov und das Jahr des Affen

Roman

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Lebenseindrücke eines jüdischen Historikers und Familienvaters aus dem New York des 20. Jh.
Mit 16 Jahren verlässt Mendel Kabakov seine orthodoxe Familie, erwirbt seinen Schulabschluss in der Abendschule und widmet sich dem Studium der amerikanischen Geschichte. Wie so viele seiner Zeitgenossen kämpft er im Ersten Weltkrieg in Europa, bevor er in New York seiner großen Liebe Sonia begegnet, mit der ihn nicht zuletzt die große Liebe zu Büchern verbindet. Ihr Tod im Jahr 1967 hinterlässt eine tiefe Lücke in der Familie. Mendel, inzwischen mehrfacher Großvater, hadert mit der gefühlten Unfähigkeit, seinen Kindern und Enkeln auf ähnlich liebevolle und besonnene Weise in ihren Lebenskrisen beizustehen, wie es seine verstorbene Frau vermochte. - Als Experte für amerikanische Geschichte setzt der Protagonist die zeitgenössische amerikanische Politik und das in den 1960ern aktuelle Zeitgeschehen in eine historische Perspektive und arbeitet dabei auch explizit die Widersprüche und unmenschlichen Facetten der Geschichte seines Heimatlandes heraus. Zugleich bilden Mendels Familie und Freundeskreis einen Mikrokosmos der gesellschaftlichen Debatten und Konfliktlinien der 1960er. Sehr zu empfehlen. (Übers.: Silvia Morawetz)

Die Geschichte einer jüdischen Familie in New York mit den großen Themen Liebe, Tod und Rebellion.
1968, nach dem chinesischen Kalender im Jahr des Affen, trauert Mendel Kabakov, ein in New York lebender jüdischer Professor für amerikanische Geschichte, um seine vor kurzem verstorbene Frau Sonia, mit der er fast 50 Jahre zusammenlebte. In seinen Erinnerungen spürt er der Liebe zur blinden Sonia und seinem eigenen Leben nach. Der Roman erzählt aber nicht nur von dieser Liebe, sondern auch von den persönlichen und familiären Krisen der Kinder und Enkel Mendel Kabakovs. Gerade für die junge Generation ist das Jahr 1968 eine Zeit des Aufbruchs, der Auflehnung gegen den Vietnamkrieg und gegen gesellschaftliche Zustände, in der Diskriminierungen - sei es von Schwarzen, Juden oder Homosexuellen - an der Tagesordnung sind. Dabei meistert Mendel die Schwierigkeiten und Herausforderungen dieser Zeit mit Witz und Ironie.
Steven Bloom erzählt in einem leichtfüßigen und zarten Ton von den groß
en Themen Liebe und Familie, die er vor die umwälzenden politischen und gesellschaftlichen Ereignisse des vergangenen Jahrhunderts setzt.
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