In der Mitte der Nacht

Historischer Roman

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Lady Anne und ihr Verwalter Thaddeus schmieden einen riskanten Plan, um weitere Menschenleben vor der Pest zu retten.
Im zweiten und abschließenden Band der mittelalterlichen Geschichte um Lady Anne of Develish versucht die mutige und progressive Landadelige weiterhin, ihre Schutzbefohlenen vor der grassierenden Pest zu retten und - was genauso wichtig ist - Vorräte zu beschaffen, um das weitere Überleben zu sichern. Sie schickt ihren treuen Verwalter Thaddeus aus zu Erkundungen aus, inwieweit die Krankheitswelle bereits abgeebbt ist und ob es möglich ist, die angrenzenden, so gut wie ausgestorbenen Gutshöfe zu übernehmen. Weil sie dazu die Genehmigung des höhergestellten Lehnsherrn einholen muss, versieht sie den ehemaligen Leibeigenen kurzerhand mit einem erfundenen Adelstitel, der ihn zu Verhandlungen ermächtigt. Ihr trickreicher Plan scheint aufzugehen, doch dann wird Thaddeus' Tarnung von einem missgünstigen alten Feind aufgedeckt, er gerät in Gefangenschaft und wird der Hochstapelei angeklagt. Nun sind Lady Annes ganzes Verhandlungsgeschick und all ihre Überzeugungskraft gefordert. - Wie schon in "Die letzte Stunde" (BP/mp 18/394) besticht die ehemalige Krimi-Spezialistin nicht nur mit einem gut recherchierten, spannenden Plot, sondern vor allem auch mit ihrem vehementen Plädoyer für Freiheit und Gleichheit aller Menschen. Die Diskussionen, die Lady Anne mit Pater Anselm und Pater Aristide über die Auslegung der Heiligen Schrift und die Interpretation von Gottes Willen führt, sind geschliffen und zeugen von einer intensiven Auseinandersetzung der Autorin mit diesem Thema. Zusammen mit dem ersten Band allen Büchereien sehr zu empfehlen.
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Susanne  Steufmehl
Buchberatung
Sankt Michaelsbund
Lady Anne ist überglücklich und zutiefst erleichtert, als ihr Verwalter Thaddeus und seine fünf jungen Begleiter heil nach Develish zurückkehren. Die mutige und progressive Landadelige hatte den ehemaligen Leibeigenen ausgeschickt, um Vorräte zu besorgen, während sie ihre übrigen Schutzbefohlenen streng isolierte, um sie vor dem Pesttod zu retten. Doch damit sind die gefährlichen Abenteuer von Anne und Thaddeus noch nicht zu Ende. Im zweiten Band ihrer Mittelalter-Saga erzählt die ehemalige Krimi-Queen Minette Walters, wie es Anne mit Klugheit, Weitsichtigkeit und Güte gelingt, selbst die zu überzeugen, die in alten Machstrukturen und Standesdünkel verhaftetet sind. Und als der gesunde Menschenverstand nicht ausreicht, muss sie eine List ersinnen, die ihr fast - aber nur fast - zum Verhängnis wird. Das Besondere an diesem herausragenden historischen Roman sind die geschliffenen Diskussionen, die die hochgebildete Anne über die Auslegung der Heiligen Schrift führt und die ihr den Vorwurf der Ketzerei einbringen. Ein leidenschaftliches Plädoyer für die Gleichheit aller Menschen verpackt in ein fesselndes historisches Gewand.

September 1348: Seit Monaten wütet die Pest in Südengland. Lady Anne of Develish ist es gelungen, ihre Schutzbefohlenen in Sicherheit zu bringen. Doch die Versorgung wird mit der Zeit immer schwieriger. Ihr geliebter Verwalter Thaddeus ist losgezogen, um Vorräte zu beschaffen und weitere Überlebende zu retten. Da er als Bastard eines Leibeigenen über keinerlei Einfluss verfügt, nennt er sich mit Lady Annes Billigung kurzerhand "Milord of Athelstan". Eine hochgefährliche Strategie: Auf eine derartige Titelanmaßung steht nichts anderes als der Tod. Der Plan geht gut, bis Hugh de Courtesmain auftaucht, der neidzerfressene ehemalige Verwalter von Develish. Thaddeus wird gefangengenommen und verhört. Wird Lady Anne ihn retten können, bevor er - und mit ihm die Gesellschaft von Develish - verloren ist?

Walters, Minette
Seit ihrem Debüt »Im Eishaus« zählt Minette Walters zu den Lieblingsautoren von Millionen Leserinnen und Lesern in aller Welt. Alle ihre Romane wurden mit wichtigen Preisen ausgezeichnet und in zahlreiche Sprachen übersetzt. »Die letzte Stunde« und »In der Mitte der Nacht« sind ihre ersten historischen Romane. Sie spielen in Dorset, wo die Autorin auch seit Langem mit ihrem Ehemann lebt.

"Kluge Dialoge, vielschichtige Charaktere und gut recherchierte historische Hintergründe machen auch das Finale zum einem großen Lesegenuss." Dorle Neumann, Westfälische Nachrichten
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