Hirndoping & Co.

Die optimierte Gesellschaft. Sachbuch. eBook inside

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Über die Steigerung der geistigen Leistungsfähigkeit und die Mittel dazu.
Die veränderte Arbeitswelt mit den komplizierteren Arbeitsbedingungen und das oft stressige Freizeitverhalten führen mit dem Griff zur Tablette zu Bewältigungsstrategien (Coping), um die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit zu verbessern. Dies geschieht mit Doping im Sport und in anderen Bereichen mit verschiedenen Mitteln, den sogenannten Neuroenhancern. Nach der Klassifizierung dieser zum Hirndoping verwendeten Stoffe beschreibt der Facharzt die Wirkung, Nebenwirkungen und die darüber vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse von Kaffee, Ginkgo biloba, Antidementiva, Modafinil, Amphetamine und Antidepressiva. Weitere Kapitel skizzieren die Verbreitung der Neuroenhancer, die private Informationsbeschaffung, das Suchtpotential mancher Mittel, rechtliche und ethische Aspekte sowie andere Möglichkeiten, Körper und Geist leistungsfähig zu halten. Häufige Zusammenfassungen wichtiger Facetten und viele englischsprachige Literaturangaben geben sowohl dem Laien wie dem wissenschaftlich Interessierten eine fundierte Grundlage über den neuen Trend. Sehr empfehlenswert.


Leistungssteigerung per Pille oder kurz "Hirndoping" ist zu einem regelrechten Trend geworden, der innerhalb weniger Jahre besorgniserregende Ausmaße angenommen hat. Doch wie kommt das?

Das Buch beleuchtet das brisante Thema "Hirndoping" erstmals aus zahlreichen Blickwinkeln wie Soziologie, Medizin, Sport- und Rechtswissenschaften und vielen weiteren Disziplinen.
Es zeichnet den Weg von der Agrargesellschaft, in der die Geschwindigkeit des Lebens von den natürlichen Gegebenheiten abhing, bis in die heutige Zeit nach. Eine Zeit, in der es durch Globalisierung und Digitalisierung vermeintlich keine Grenzen mehr gibt. Die letzte Grenze, die es zu überwinden gilt, scheint unser Geist.

"Hirndoping" bietet sich hier als Antwort aus den Regalen der Arzneimittelindustrie an. Eine Antwort, die aber nur begrenzt funktioniert und die gesundheitlich, juristisch und ethisch nicht frei von Risiken und Nebenwirkungen ist. Alternativlos ist "Hirndoping" jedenfalls nicht.


Andreas G. Franke , geb. 1979, ist promovierter Sozialwissenschaftlicher und promovierter Mediziner. Als Facharzt für Psychiatrie und Psychotherapie arbeitete er viele Jahre in Kliniken in Deutschland und der Schweiz. Nach mehreren Jahren als Professor und Dekan an der Hochschule Neubrandenburg ist er mittlerweile Professor für Fallmanagement mit dem Schwerpunkt Beschäftigungsorientierung und Beratung in prekären Lebenslagen an der Hochschule der Bundesagentur für Arbeit in Mannheim.
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