Future Food - Die Zukunft der Welternährung

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Zusammenfassung journalistischer Essays zur weltweiten Vision einer Ernährung der Zukunft.
Wie kann die Welternährung der Zukunft gestaltet werden? Die Autoren dieses Sammelbandes wollen diese Frage vor dem Hintergrund eines rasanten Bevölkerungswachstums, von Klimawandel, Flucht und Migration und weiteren epochalen Herausforderungen gründlich erörtern. Ganz im Sinne dieses integrierenden und multiperspektivischen Ansatzes, der sich wie ein Leitfaden durch alle Kapitel zieht, finden dabei vom sambischen Kleinbauern bis zum Spitzenpolitiker Robert Habeck alle Gehör. Um die Eingangsfrage zu beantworten, nehmen die Autoren den Leser mit auf ihre Reisen, die sie zu den Feldern der Kleinbauern Afrikas, zu den Meeren der Welt und den Hightech Gewächshäusern und Laboren der großindustriellen Landwirtschaft in der nördlichen Hemisphäre führen. Die Stärke des Buches ist dabei, dass jeder Teilaspekt der Welternährung immer in einem ganz konkreten lokalen und persönlichen Kontext steht. Dennoch läuft das Buch nie Gefahr, sich in Einzelschicksalen einer Mikroperspektive zu verlieren, sondern schafft immer den Sprung hin zu einer Betrachtung auf Makroebene, die kosmopolitische Zusammenhänge, wie z.B. den globalen Handel, erläutert. Da das Buch eine Vielzahl an Zahlen, Fakten, Wirkungsketten und theoretische Überlegungen immer in konkrete und exemplarische Beispiele einbettet, die den einzelnen Menschen mit seinen Fähigkeiten, Wünsche und Mängeln vor dem Hintergrund seines sozio-kulturellen Umfeldes in den Blick nehmen, gelingt es, den Leser auch emotional mitzunehmen. Auch der journalistische Schreibstil des Buches führt dazu, dass es sehr gut lesbar ist und auch ohne Hintergrundwissen eine unterhaltsame und erkenntnisreiche Lektüre darstellt.

Welternährung der Zukunft - zwischen Hungersnot und Lebensmittelverschwendung

Die Weltbevölkerung wächst, Ressourcen werden knapper und der Klimawandel macht konventionelle Landwirtschaft immer schwieriger. Wie können wir auch in Zukunft alle Menschen auf der Erde ernähren?

Dieser Sammelband stellt einige der faszinierendsten Ideen vor, mit denen die Versorgung der Weltpopulation gewährleistet werden soll. Die Beiträge der Volkswirte, Journalisten, Historiker und Agrarökonomen zeigen: Globalisierung und Industrialisierung müssen nicht als Problem, sondern als Chance für die Menschheit betrachtet werden!

Was bisher geschah: Historische Einblicke in die Geschichte der Landwirtschaft, von den Anfängen der Agrarindustrie bis hin zu Monokulturen und Gentechnik
Praktisches Kontextwissen: Wie entwickelt sich die Weltbevölkerung in den nächsten 100 Jahren? Wer sind die politischen und wirtschaftlichen Akteure?
Futuristische Lösungen für alle: Sind Urban Farming, Indoor Farming, Permaku
ltur und vertikale Landwirtschaft die Zukunft?
Internationaler Zusammenhalt: Wie kann eine globalisierte Politik Lebensmittelabfälle verringern und fairen Handel fördern?
Es ist genug für alle da: Ideen zur Welternährung

Türkisfarbenes Wasser, weiße Strände - Malé wirkt wie das Paradies auf Erden. Doch wo tropische Früchte wachsen könnten, leben Menschen. Die kleine Insel ist mit Hochhäusern und Straßen zubetoniert. Alle Nahrungsmittel müssen importiert werden. Die Hauptstadt der Malediven steht stellvertretend für viele Regionen, die sich nicht mehr selbst versorgen können: Singapur, Ägypten, Israel, allen voran aber Afrika.

"Future Food" zeigt nicht nur die Probleme und Herausforderungen der Welternährung auf, sondern bietet konkrete Lösungsansätze. Sie erfahren alles über den Strukturwandel in der Landwirtschaft und die Zusammenhänge der drohenden Lebensmittelknappheit, aber auch, wie wir als Gesellschaft nachhaltiger agieren können und wie jeder einzelne seine Ressourcenver
schwendung eindämmen kann. Ein aufrüttelnder und inspirierender Blick in die Zukunft!

Grossarth, Jan
Jan Grossarth, Volkswirt, Promotion über Metaphern agrarpolitischer Diskurse, war mehrere Jahre leitender Redakteur der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.). Dort war er 2018 Koordinator eines journalistischen Langzeitprojekts über die Gegenwart und Zukunft der Welternährung, unterstützt durch die Stiftung »European Journalism Cente«.

"Ein wunderbares Beispiel, wie man komplexe Fragen wie die zur Welternährung spannend, aufschlussreich und stimulierend angehen kann. Der Leser wird auf eine inhaltliche und geographische Reise der weltweiten Nahrungsmittelherstellung mitgenommen, die ihn von Hessen bis Sambia und von Insekten für menschliche Ernährung bis zum Salat im Keller führen. Großes Lesevergnügen garantiert!" Prof. Dr. Christian Borgemeister (Direktor des Zentrums für Entwicklungsforschung (ZEF) der Univeristät Bonn und Professor für Ökologie und Management natürlicher Ressourcen)

"Ex-FAZ-Redakteur Grossarth versammelt eigene und Beiträge kompetenter Kollegen: pure Information, keine Scheuklappen. Kompliment!." P.M. Magazin
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