Die unerlässliche Bedingung des Glücks

Roman

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Roman über die Beziehung zwischen Ferdinand Lassalle und Sophie von Hatzfeld in der Mitte des 19. Jh.
In ihrem typischen Stil erzählt die Autorin die bewegte Geschichte eines "Skandalpaares" des 19. Jahrhunderts: Gräfin Sophie von Hatzfeld leidet unter der Ehe mit ihrem tyrannischen Mann Edmund. Nur der junge Student Ferdinand Lassalle wagt es, sie in einem Scheidungsprozess gegen den reichen und mächtigen Gatten zu vertreten. Zeitgleich zum sich Jahre hinziehenden Scheidungskrieg entwickeln sich die Anfänge der deutschen Arbeiterbewegung und Lassalle wird zu ihrem gefeierten Wortführer. Als die Gräfin schließlich frei ist, leben beide in einer eheähnlichen Gemeinschaft zusammen und werden zum intellektuellen Zentrum der frühen Sozialdemokratie. Ihre Liebe übersteht Höhen und Tiefen, bis die Bekanntschaft mit Diplomatentochter Helene von Dönniges für Lassalle zum Verhängnis wird ... - Der Roman besticht durch seine bildreiche Sprache und die authentischen historischen Bezüge, wenngleich die wirkliche Beziehung zwischen Lassalle und Hatzfeld bis heute ungeklärt ist. Dennoch ein absolutes Muss für Fans der Autorin und alle historisch Interessierten.

Wie die Sozialdemokratie aus einer Liebe entstanden ist.

Der neue Roman von Renate Feyl handelt von dem spektakulärsten Scheidungsprozess des 19. Jahrhunderts, von Liebe und Verrat, von Revolution und den Anfängen der Sozialdemokratie.

1845: Europa ist in Aufruhr. Der Student Ferdinand Lassalle begegnet der zwanzig Jahre älteren Gräfin Sophie von Hatzfeldt und verliebt sich in sie. Sie ist mit einem der reichsten und mächtigsten Männer des Landes verheiratet und will sich scheiden lassen - doch kein Anwalt hat den Mut, sie zu vertreten. Kurz entschlossen bricht Lassalle sein Studium ab, um für ihre Freiheit und ihr Recht zu kämpfen. Er verwandelt den Scheidungsprozess in eine öffentliche Anklage gegen die herrschenden Verhältnisse.

Von den feudalen Machtträgern gehasst und als Staatsfeind wiederholt verhaftet, wird Lassalle vom Volk gefeiert, avanciert mit der Unterstützung der Gräfin zum Wortführer der frühen Arbeiterbewegung und bereitet den Boden für die Sozialdemokratie. Se
ine vulkanische Natur und ihr besänftigendes Wesen bilden eine kraftvolle Symbiose - bis er der Diplomatentochter Helene von Dönniges begegnet und eine verhängnisvolle Affäre beginnt.

Eine große Geschichte über die ungewöhnliche Liebe zweier Querdenker und zugleich das eindrucksvolle, leuchtende Porträt einer Zeit, in der sich unser Gesellschaftssystem zu formen begann.

Feyl, Renate
Renate Feyl, geboren in Prag, studierte Philosophie und lebt als freie Schriftstellerin in Berlin. Von ihr erschienen bei Kiepenheuer & Witsch »Idylle mit Professor«, 1988; »Ausharren im Paradies«, 1992; »Die profanen Stunden des Glücks«, 1996; »Das sanfte Joch der Vortrefflichkeit«, 1999; »Streuverlust«, 2004; »Aussicht auf bleibende Helle«, 2006 und »Lichter setzen über grellem Grund«, 2011.

"Ein leichtfüßiger Eingang in diese Zeit der Umbrüche." Susanne Lenz Frankfurter Rundschau 20191120
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