Die Reisenden

Roman

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Die Lebenswege von zwei Familien aus den Südstaaten mit unterschiedlichen Hautfarben.
Seit die Botschaft Martin Luther Kings "I have a dream" die Menschen in den USA erreichte, war die Hoffnung der Afroamerikaner groß. Die Familien Christie und Vincent mit unterschiedlicher Hautfarben sind Nachbarn, doch immer noch ist der Umgang der Nachbarskinder von den Vincents nicht gewollt, denn die Rassenschranke lässt sich nicht einfach beseitigen. Der irische Arbeitersohn James sieht sich in Zukunft als erfolgreicher Anwalt und danach streben viele junge Amerikaner, dass ihr Zukunftstraum in Erfüllung geht. Doch als "Schwarzer" sind die Chancen nach wie vor gering, wenn auch nach mehr als fünfzig Jahren die Barriere zwischen schwarz und weiß zwar etwas niedriger geworden, aber immer noch vorhanden ist. - Regine Porter schildert eindrucksvoll den Alltag weißer und schwarzer Menschen in den USA. Ein berührendes und sehr empfehlenswertes Buch.

Zwei Familien, zwei Hautfarben und die gemeinsame Sehnsucht nach Versöhnung: Von den Bürgerrechtsbewegungen bis zur Obama-Ära spannt Regina Porter ein schillerndes Zeitpanorama und verdichtet die Geschichte zweier Familien - die eine weiß, die andere schwarz - zu einem intimen und gegenwärtigen Familienepos.

Anfang der Sechziger weht Hoffnung durch das Land. Martin Luther King marschiert auf Washington, Amerika hat einen Traum. Der junge James will seine ärmliche irische Herkunft hinter sich lassen und träumt von einer strahlenden Zukunft als Anwalt. Nur wenig später wird die junge, schöne Afroamerikanerin Agnes auf der Heimfahrt von ihrem ersten Date von einem weißen Polizisten angehalten. Schreckliche Momente folgen. Agnes zweifelt, ob sie überhaupt eine Zukunft hat. Beide ahnen nicht, auf welch unerwarteten Wegen die Geschichte der nächsten Jahrzehnte sie und ihre Familien zusammenführen wird.

Eine scharfsinnige Erkundung des heutigen Amerikas und der Traumata von Rassismus u
nd Ungleichheit, die nach wie vor unsere Welt bewegen - erzählt von einer neuen aufregenden Stimme der Weltliteratur.

"Wenn Sie sich wünschten, Raymond Carver würde noch leben und hätte einen neuen Roman geschrieben, dann halten Sie ihn in Händen." New York Times

"Dieser funkelnde welt- und zeitumspannende Debütroman ist pures Glück. Porter ist eine verteufelt scharfsinnige Chronistin menschlicher Schwächen. In ihren Händen fühlen sich die erzählten Episoden wie das Leben selbst an." Guardian

"Nur die großherzigsten und scharfsichtigsten Schriftsteller vollbringen solch ein Werk." Paul Harding, Pulitzer-Preisträger

Porter, Regina
Regina Porter studierte am renommierten Iowa Writer's Workshop und erhielt mehrere Schreibstipendien. Sie ist eine vielfach ausgezeichnete Theaterautorin, sie arbeitete u.a. mit Playwrights Horizons, New York Stage & Film und The Women's Project zusammen. Ihre bisherigen Texte wurden in der Harvard Review veröffentlicht. Porter wurde in Savannah, im US-Bundesstaat Georgia, geboren, und lebt heute in Brooklyn.

Handels, Tanja
Tanja Handels, geboren 1971 in Aachen, lebt und arbeitet in München, übersetzt zeitgenössische britische und amerikanische Romane, u.a. von Zadie Smith, Anna Quindlen, Pamela Moore und Elizabeth Gilbert, und ist auch als Dozentin für Literarisches Übersetzen tätig. Für ihre Übersetzungen wurde Tanja Handels 2019 mit dem Heinrich Maria Ledig-Rowohlt-Preis ausgezeichnet.

dieses Romandebüt ist wirklich fulminant. Es fordert den sehr aufmerksamen Leser und ist zugleich ein Pageturner, eigentlich ein Widerspruch in sich. Jochen Schimmang taz 20200422
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