Der Wal und das Ende der Welt

Roman

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Was muss passieren, dass unsere Gesellschaft zerbricht?
Wie stehen ein gestrandeter Wal und das Ende der Zivilisation in Zusammenhang? Auf den ersten Blick überhaupt nicht. Der Londoner Analytiker Joe Haak hinterfragt genau solche Zusammenhänge. Als er nach einem beruflichen Fiasko in dem Fischerdorf St. Piran an den Strand gespült wird, wird er von der Bevölkerung rührend aufgenommen. Auf Grund seines Jobs erkennt er große und kleine Zusammenhänge. Er weiß, welche Konsequenzen uns erwarten, wenn in der gut geölten Maschine unserer Gesellschaft ein Rädchen ausfällt. Sobald Joe Haak klar wird, wie instabil unsere Gesellschaft ist und wie konkret die Gefahr droht, gibt er alles dafür, St. Piran und seine Bevölkerung in den Zeiten der Ungewissheit zu schützen. - Vor dem Hintergrund der Kleinstadtidylle hinterfragt John Ironmonger die Komplexität unserer Gesellschaft. Wie verlässlich ist die Gesellschaft, in der wir leben? Was würde passieren, wenn unsere Zivilisation wackelt? Wie würden wir uns selbst verhalten? Diese Fragen werden gestellt, verpackt in einer unterhaltsamen Geschichte mit vielen interessanten Charakteren. (Übers.: Tobias Schnettler u. Maria Poets)
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Susanne  Steufmehl
Buchberatung
Sankt Michaelsbund
Eine durchaus plausible Theorie besagt, dass unsere moderne Gesellschaft genau drei volle Mahlzeiten vom Untergang entfernt sei. Sobald die Vorräte ausgehen, würde das Chaos seinen Lauf nehmen. Mit diesem Szenario spielt der englische Autor. Sein Held Joe Haak, ein genialer Analytiker, hat ein Computerprogramm entwickelt, das nach Auswertung aller Börsengeschäfte weltweit, den ultimativen Gewinn durch geschickte Spekulationen ermöglicht. Doch genau das führt letztlich zum Crash, der die Gesellschaft, wie wir sie kennen, an den Rand der Vernichtung bringt. Joe strandet im wahrsten Sinne des Wortes in einem abgelegenen, südenglischen Fischerdorf und setzt alles daran, die Bewohner, die ihn aus dem Meer gefischt haben, zu retten. Ein wunderbarer, höchst spannend ausgeklügelter, in Teilen märchenhaft erzählter Roman.

Ein kleiner Ort in Cornwall und eine große Geschichte über die Menschlichkeit.

"Abenteuerlich, beunruhigend, ergreifend." Stern
"Dieser Roman gibt einem den Glauben an die Menschheit zurück." Elle

Erst wird ein junger Mann angespült, und dann strandet der Wal. Die dreihundertsieben Bewohner des Fischerdorfs St. Piran spüren sofort: Hier beginnt etwas Sonderbares. Doch keiner ahnt, wie existentiell ihre Gemeinschaft bedroht ist. So wie das ganze Land. Und vielleicht die ganze Welt. Weil alles mit allem zusammenhängt.
John Ironmonger erzählt eine mitreißende Geschichte über das, was uns als Menschheit zusammenhält. Und stellt die wichtigen Fragen: Wissen wir genug über die Welt, in der wir leben? Was brauchen wir, um uns aufgehoben zu fühlen? Und was würdest du tun, wenn alles auf dem Spiel steht?

Ironmonger, John
John Ironmonger kennt Cornwall und die ganze Welt. Er wuchs in Nairobi auf und zog im Alter von 17 Jahren mit seinen Eltern in den kleinen englischen Küstenort, aus dem seine Mutter stammte. John promovierte in Zoologie; nach Lehraufträgen wechselte er in die internationale IT-Branche. Schon immer hat er geschrieben; seine Romane wurden in viele Sprachen übersetzt. Inspiriert zu »Der Wal und das Ende der Welt« haben ihn unter anderem die biblische Geschichte von Jonas und dem Walfisch, das Werk des Gesellschaftsphilosophen Thomas Hobbes, Jared Diamonds Sachbuch »Kollaps« und viele andere Quellen der Phantasie und des Zeitgeschehens. John Ironmonger lebt heute in einem kleinen Ort in Cheshire, nicht weit von der Küste. Er ist mit der Zoologin Sue Newnes verheiratet; das Paar hat zwei erwachsene Kinder und zwei kleine Enkel. John Ironmongers Leidenschaft ist die Literatur - und das Reisen auf alle Kontinente.

John Ironmongers Roman [...] ist Endzeit-Szenario, Märchen und Liebesroman mit froher Botschaft in einem. Angela Wittmann Brigitte 20190731
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