Der Gesang der Flusskrebse

Roman

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Schicksal einer jungen Frau, die in den 1950er Jahren als Kind von ihrer Familie verlassen und später des Mordes an ihrem Liebhaber verdächtigt wird.
Im nahezu unbewohnbaren Marschland der Atlantikküste von North Carolina muss die 6-jährige Kya miterleben, wie ihre vom alkoholkranken Vater misshandelte Mutter ihre Familie heimlich verlässt. Auch ihre vier Geschwister und ihr Vater verlassen ihr Zuhause nach und nach. Kya tröstet sich mit Streifzügen durch die Natur, wobei sie eine Menge Fundstücke zusammenträgt. Nach nur einem Tag in der Schule, wo sie gehänselt und gemieden wird, gelingt es Kya, sich vor den Behörden zu verstecken - Lesen, Schreiben und Rechnen lernt sie mit 14 von ihrem Freund Tate, der die junge Erwachsene auch verlässt, um andernorts zu studieren. In ihrer Einsamkeit beginnt Kya eine Liebesbeziehung zu einem jungen Mann, der sie ständig betrügt und eines Tages tot aufgefunden wird: Kya wird als Täterin verdächtigt. Die spannende Story wird aus der Sicht und in der Sprache des Kindes und der späteren Erwachsenen erzählt. Die Geschichte lebt nicht nur von dem Kriminalfall, sondern auch von der zerstörten Gefühlswelt der Protagonistin, die sich in die Natur ihrer Heimat flüchtet und ihr eigenes Verhalten nach deren Handeln ausrichtet. Nebenbei erfahren die Leser*innen von interessanten Phänomenen der Tier- und Pflanzenwelt, die die Protagonistin beobachtet. (Übers.: Ulrike Wasel u. Klaus Timmermann)
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Diözesanverband Trier e.V.
Dieser Roman führt uns ins Marschland von North Carolina, eine Landschaft die Ruhe und Einsamkeit ausstrahlt und gleichzeitig bedrohlich wirkt. Sie ist der Lebensraum von Kya, einem Kind das von den Eltern und Geschwistern verlassen wird und sich alleine durchschlägt. Das "Marschmädchen", ängstigt die einheimische Bevölkerung und sie kämpft ums Überleben.
Delia Owens erzählt eine Geschichte vom Erwachsenwerden in einer Gesellschaft die geprägt ist von Diskriminierung, Rassismus und Ausgrenzung. Owens beschreibt die Schönheit dieser Sumpflandschaft, der dort lebenden Tierwelt und verbindet sie mit einer grandios erzählten Liebesgeschichte und einer tiefen Freundschaft, die keine Grenzen kennt. Als Leser*in nimmt Owens uns mit auf den Lebensweg von Kya, so spannend und fesselnd geschrieben, dass ich traurig war, weil auch diese Geschichte mal aufhört. Und ganz nebenbei wird noch ein Krimi erzählt, die Fäden bringt Owens zusammen, ich verrate nur so viel – achten Sie auf die rote Mütze.
Fazit: Insgesamt ein Lektüreerlebnis, wie man es selten findet. Starke Bilder, schöne Sprache, spannungsreich und die Gedichte, die zur Geschichte von Kya gehören, laden zum "wieder in die Hand nehmen" ein. Ein Buch das einen festen Platz in meinem Buchregal bekommt. Petra Erbrath, kfd-Diözesanverband
 

"Ein schmerzlich schönes Debüt, das eine Kriminalgeschichte mit der Erzählung eines Erwachsenwerdens verbindet und die Natur feiert." The New York Times

Chase Andrews stirbt, und die Bewohner der ruhigen Küstenstadt Barkley Cove sind sich einig: Schuld ist das Marschmädchen. Kya Clark lebt isoliert im Marschland mit seinen Salzwiesen und Sandbänken. Sie kennt jeden Stein und Seevogel, jede Muschel und Pflanze. Als zwei junge Männer auf die wilde Schöne aufmerksam werden, öffnet Kya sich einem neuen Leben - mit dramatischen Folgen. Delia Owens erzählt intensiv und atmosphärisch davon, dass wir für immer die Kinder bleiben, die wir einmal waren. Und den Geheimnissen und der Gewalt der Natur nichts entgegensetzen können.

Owens, Delia
Delia Owens, geboren in Georgia, lebt auf einer Ranch in Idaho. Über zwanzig Jahre erforschte die Zoologin in verschiedenen afrikanischen Ländern Elefanten, Löwen und Hyänen. Als Kind verlebte Owens die Sommerurlaube mit ihren Eltern in North Carolina, wo auch ihr Romandebüt spielt.

Wasel, Ulrike
Ulrike Wasel, geboren 1955, übersetzt zusammen mit Klaus Timmermann seit vielen Jahren englische und amerikanische Literatur von Autoren wie Harper Lee, Dave Eggers, Jodi Picoult und Zadie Smith.

Timmermann, Klaus
Klaus Timmermann, geboren 1955, übersetzt zusammen mit Ulrike Wasel seit vielen Jahren englische und amerikanische Literatur von Autoren wie Harper Lee, Dave Eggers, Jodi Picoult und Zadie Smith.

"Ein ganz wundervolles Buch, eines der schönsten Bücher, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Ein einzigartiges Buch." Elke Heidenreich, WDR4, 30.09.19

"Delia Owens einzigartige Schöpfung aber, das Marschmädchen Kya, gehört schon jetzt in eine Reihe mit Mark Twains Huckleberry Finn, J. D. Salingers Holden Caulfield oder Harper Lees Scout Finch, den ikonischen Figuren des Coming-of-Age-Romans." Marcus Müntefering, SPIEGEL online, 24.07.19

"Ich habe selten in einem Roman so beeindruckende, schwärmerische Naturschilderungen gelesen. Delia Owens hat ein modernes Märchen geschrieben. Ein herzergreifender, berührender Schmöker." Johannes Kaiser, hr2 Kultur, 02.08.19

"Eine Verbeugung vor der Schönheit dieser Sumpflandschaft, eine grandios erzählte Liebesgeschichte und ein packender Kriminalroman. Insgesamt ein Lektüreerlebnis, wie man es selten findet." Annemarie Stoltenberg, NDR Kultur, 30.07.19

"Zauberhaft schön." SPIEGEL, 14.09.19

"Noch nie wurde Einsamkeit so bittersüß beschrieb
en. Es ist ein unwiderstehliches Stück Literatur. Ein Buch von außergewöhnlicher Schönheit und Poesie." Roana Brogsitter, BR 5, 28.09.19

"Ein Schmöker, aber einer mit literarischen DNA. Ein Debüt, das durch unvergessliche Naturschilderungen besticht." Denis Scheck, Tagesspiegel, 15.09.19

"Eine wundervolle Hommage an eine dem Untergang geweihte Natur." Brigitte Woman, 05.09.19

"Einer der großartigsten Romane des Jahres. Die Passagen von der Stille, der Einsamkeit und dem Alltag inmitten der Wildnis sind von erhabener Intensität und Schönheit und voller hinreißender Naturbeschreibungen. Ein großartiges Stück Literatur mit fesselnder Handlung und endloser Faszination der Natur." Wilhelmshavener Zeitung, 16.08.19

"Die Schilderungen der Natur und ihrer Kraft, die einfach nur begeistern können, weil sie packend und treffend erzählt sind. Ein wirklich tolles Buch. Es treibt einem zum Schluss die Tränen in die Augen." WDR 2 Kultur, Dr. Walter Vennen, Buchhandlung Schmetz am Dom, Aache
n, 14.08.19

"Bezaubernd, berührend, dramatisch: 'Der Gesang der Flusskrebse' von Delia Owens ist ein literarisches Naturereignis." Werner Krause, Kleine Zeitung, 10.08.19

"Verwunschen, wild, bewegend und hochspannend." Stern, 25.07.19

"Der Gesang der Flusskrebse ist ein umwerfendes Leseerlebnis." Madame, Oktober 2019

Es gibt Romane, die lange nachwirken: 'Der Gesang der Flusskrebse' ist eine besondere Entdeckung." Anke Jahns, NDR 1, 15.12.29

Ein wortgewaltige, poetisches Buch. Die Worte gehen sofort ins Herz." Evelyn Röwekamp, NDR Kultur 15.12.29

"Eine Ode an die Natur und Liebe." Angela Wittmann, Brigitte, 15.1.20
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