Das Verschwinden der Stephanie Mailer

Roman

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Kurz vor seiner Pensionierung erkennt Captain Rosenberg, dass er in seiner spektakulärsten Ermittlung schwere Fehler gemacht hat und rollt den Fall neu auf.
Jesse Rosenberg freut sich auf seinen bevorstehenden Ruhestand, der Captain der New York State Police hat eine beeindruckende Aufklärungsquote aufzuweisen, die ihm den Beinamen „Mr. 100 %“ einbrachte. Doch der Stolz auf seine Karriere wird getrübt, als ihm die Journalistin Stephanie Mailer vorwirft, vor 20 Jahren den wahren Mörder von Bürgermeister Gordon und seiner Familie niemals gefunden und offensichtliche Spuren übersehen zu haben. Zuerst weist er diese Unterstellung vehement von sich, dann aber kommen ihm Zweifel. Ehe er sich mit Stephanie austauschen kann, verschwindet die junge Frau und wird einige Tage später tot aufgefunden. Gemeinsam mit seinem damaligen Partner und einer ortsansässigen Kriminalbeamtin begibt sich Rosenberg wieder nach Orphea, wo der Mord geschah, und rollt minutiös alles von vorne auf. Wie vor 20 Jahren bereitet sich die idyllische Kleinstadt in den Hamptons auf ein Theaterfestival vor, und es wird immer klarer, dass dieses jährlich wiederkehrende Ereignis eng mit dem Morden von damals und heute zusammenhängt. Wie in all seinen Romanen lässt sich der Schweizer Autor mit dem Faible für amerikanische Tatorte viel Zeit, bringt eine Fülle von Personen ins Spiel und lässt seine ermittelnden Protagonisten lange im Dunkeln tappen. Bei ihm kann man als Leser nichts herleiten oder erahnen, sondern muss geduldig lesend warten, bis er am Ende alles vollkommen logisch, teilweise nach völlig unerwarteten Wendungen und Umwegen, zusammenfügt. Auch wenn dieses lange erwartete, neue Buch nicht die Qualität und Faszination von „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ (BP/mp 13/601) erreicht, bietet es doch spannende Lesestunden und wird in allen Büchereien viele Leser/innen finden. (Übers.: Amelie Thoma und Michaela Meßner)
Empfohlen von

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Susanne  Steufmehl
Buchberatung
Sankt Michaelsbund
Auf den neuen Roman des Schweizer Joel Dicker, der seine Schauplätze so gerne in die USA verlegt, haben viele Fans sehnsüchtig gewartet. Nicht alle konnte er bisher überzeugen, aber es ist auch fast unmöglich, die Qualität eines Sensationsbuches wie „Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert“ noch einmal zu erreichen. Trotzdem hat mir auch dieser Roman spannende Lesestunden beschert und ich bin gerne mit Jesse Rosenberg und seinen Kollegen Derek Scott und Anna Kander auf verschlungenen Pfaden durch die Hamptons gereist und habe mir erzählen lassen, wie und warum Stephanie Mailer verschwand. Nachdem die junge Journalistin Captain Rosenberg, der auf eine beeindruckende Aufklärungsquote in seiner zu Ende gehenden Dienstzeit zurückblicken kann, vorgeworfen hatte, in seinem spektakulärsten Mordfall schlampig ermittelt und den Falschen als Täter verhaftet zu haben, rollt „Mr. 100%“ alles minutiös von vorne auf. Bei Dicker kann man als Leser nichts herleiten oder erahnen, sondern muss geduldig lesend warten, bis er am Ende alles - trotz vieler unerwarteter Wendungen -  vollkommen logisch zusammenfügt.

Joël Dicker ist zurück - so intensiv, stimmungsvoll und packend wie "Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert".--- Es ist der 30. Juli 1994 in Orphea, ein warmer Sommerabend an der amerikanischen Ostküste: An diesem Tag wird der Badeort durch ein schreckliches Verbrechen erschüttert, denn in einem Mehrfachmord sterben der Bürgermeister und seine Familie sowie eine zufällige Passantin. Zwei jungen Polizisten, Jesse Rosenberg und Derek Scott, werden die Ermittlungen übertragen, und sie gehen ihrer Arbeit mit größter Sorgfalt nach, bis ein Schuldiger gefunden ist. Doch zwanzig Jahre später behauptet die Journalistin Stephanie Mailer, dass Rosenberg und Scott sich geirrt haben. Kurz darauf verschwindet die junge Frau ... - Die idyllischen Hamptons sind Schauplatz einer fatalen Intrige, die Joël Dicker mit einzigartigem Gespür für Tempo und erzählerische Raffinesse entfaltet. --- "Macht süchtig!" Elle

Dicker, Joël
Joël Dicker wurde 1985 in Genf geboren. Seine Bücher »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert« und »Die Geschichte der Baltimores« wurden weltweite Bestseller und über sechs Millionen Mal verkauft. Für »Die Wahrheit über den Fall Harry Quebert«, das in Frankreich zur literarischen Sensation des Jahres 2012 wurde und dessen Übersetzungsrechte mittlerweile schon in über 30 Sprachen verkauft wurden, erhielt Dicker den Grand Prix du Roman der Académie Française sowie den Prix Goncourt des Lycéens. Mit »Das Verschwinden der Stephanie Mailer« konnte er an seine Erfolge anknüpfen und schaffte es ebenfalls auf die Bestsellerlisten.

Thoma, Amelie
Amelie Thoma studierte Romanistik und Kulturwissenschaften und arbeitete als Lektorin, ehe sie Übersetzerin wurde. Sie übertrug u. a. Marc Levy und Leïla Slimani ins Deutsche.

Meßner, Michaela
Michaela Meßner lebt in München und übersetzt aus drei Sprachen (Französisch, Spanisch, Englisch) klassische und zeitgenössische Autoren. S
ie hat u.a. Werke von Alexandre Dumas, Anne und Emily Brontë und César Aira ins Deutsche übertragen. 1992 wurde sie mit dem Raymond-Aron-Preis ausgezeichnet, 2017 erhielt sie das Arbeitsstipendium des Freistaats Bayern.

"(Joel Dicker) schreibt für Leser. Sie will er mitreißen und im besten Fall mit Geschichten verführen, denn, so seine Überzeugung, ohne Leser kein Buch... Auch deshalb ist dieser Roman wohl wieder ein richtiger Pageturner geworden, in den, wer will, eintauchen kann, um irgendwann erstaunt festzustellen, dass einige Stunden vergangen sind.", NDR Kultur, 03.04.2019
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