Das Teenager-Gehirn

Die entscheidenden Jahre unserer Entwicklung

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Untersuchungen über die schwierige Phase der Adoleszenz.
Warum sind Heranwachsende mit Freunden zusammen risikofreudig, warum ist die soziale Anerkennung in dieser Phase so wichtig, warum gebärden sie sich oft launisch oder aggressiv? Die Antwort darauf liegt in der natürlichen Entwicklung des Gehirns begründet, das in dieser Zeit erhebliche Veränderungen durchmacht. Die Autorin beschreibt, auch aus dem persönlichen Erleben heraus, mit vielen eigenen und fremden Experimenten und Studien diesen Prozess und zeigt mit den Ergebnissen der Magnetresonanztomographie die Veränderungen der Aktivitätsmuster des Gehirns und den starken Einfluss auf die Regionen, die u.a. mit der Entscheidungsfindung, der Planung und der Selbstwahrnehmung zusammenhängen. Sie verweist z.B. auch darauf, dass ein auf Belohnung basierender Ansatz für den Lernprozess eine effiziente Wirkung hat und der Mythos von nur 10% Gehirnnutzung Unfug ist. Vorsichtig argumentiert sie bei der Entstehung von psychischen Krankheiten im Jugendalter und bei Alkohol, Drogen und Videospielen. Das Buch bietet einen aufschlussreichen, sehr wichtigen Einblick in die jugendliche Entwicklung und ist für alle, die mit Heranwachsenden zu tun haben, eine Verständnis fördernde Versachlichung dieses schwierigen Lebensabschnittes. Büchereien sehr zu empfehlen.

Pubertät ist keine Krankheit - Zeit sie neu zu sehen!

Die Pubertät hat einen schlechten Ruf. Der Blick auf die Ergebnisse der Hirnforschung jedoch zeigt ein differenzierteres Bild. Sarah-Jayne Blakemore ist weltweit eine der führenden Forscherinnen auf diesem Gebiet und erklärt anschaulich, dass das typische Verhalten von Teenagern durch die Veränderungen verursacht wird, die das Gehirn in der Jugend durchmacht. Endlich verstehen wir, warum Teenager sich so merkwürdig verhalten, warum sie Risiken falsch einschätzen und dauernd am Smartphone hängen. Eine entlastende und erhellende Lektüre für alle Eltern und Erzieher, die zur Versachlichung beiträgt. Denn die Jugend ist eine Zeit der Chancen und der Möglichkeiten: Wir sollten sie feiern. Sie erzählt uns Fundamentales darüber, wer wir sind.

Blakemore, Sarah-Jayne
Sarah-Jayne Blakemore, geb. 1974, ist Professorin für Kognitive Neurowissenschaften am University College in London. Sie hat über 120 Beiträge in renommierten wissenschaftlichen Journalen veröffentlicht und mehrere Preise für ihre Forschungen erhalten, u. a. 2013 den Royal Society Rosalind Franklin Award sowie 2015 den Klaus J. Jacobs Research Prize. Sie wurde 2014 auf der »Young Female Power List« der »Times« erwähnt und war eine von vier Wissenschaftlerinnen auf der Liste »100 Makers of the 21st Century« der »Sunday Times«. 2018 wurde sie mit dem Royal Society Insight Investment Science Book Prize auszeichnet.

Die Autorin berichtet anschaulich und lebensnah. [...] Souverän geht sie auf Irrtümer und Fehlinterpretationen ein. Christine Weber-Herfort Psychologie Heute 20190215
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