An Nachteule von Sternhai

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Zwei 12-jährige Mädchen freunden sich trotz anfänglicher Bedenken an.
Avery ("Nachteule") lebt mit ihrem alleinerziehenden Vater in New York, Bett ("Sternhai") mit ihrem in Kalifornien. Die beiden Väter sind neuerdings ein Paar und haben vor, eine Abenteuerreise durch China zu unternehmen. Damit ihre Töchter währenddessen in guten Händen sind und sich im Idealfall anfreunden können, stecken die Väter Avery und Bett in dasselbe Wissenschaftscamp. Um den Plan der Väter zu konterkarieren, fangen die beiden 12-Jährigen an, E-Mails auszuwechseln. Sie versprechen einander, sich im Camp aus dem Weg zu gehen. Ihre Korrespondenz führt aber nach und nach dazu, dass sich ihre anfangs ablehnende Haltung zueinander in eine innige Nähe wandelt. Die Mädchen lassen sich nicht von ihren Vätern instrumentalisieren, sondern verfolgen ihre eigene Agenda. Sie wollen selbst bestimmen, wie sie Familie definieren und wer ihrer Meinung nach dazugehört. Dabei erhalten sie unerwartete Unterstützung. - Dieses Buch besteht nur aus E-Mails und einigen herkömmlichen Briefen, überwiegend von den schlagfertigen Mädchen, vereinzelt von Familienmitgliedern und Betreuern. Der Schreibprozess der beiden Bestseller-Autorinnen, die hier glaubwürdig und mit viel Witz ihre eigenen Freundschaften als 12-Jährige verarbeiten, erfolgte ebenfalls über E-Mailverkehr zwischen New York und Kalifornien. Nur der Schluss enttäuscht etwas, der Fokus verschiebt sich und viele Fragen bleiben offen. Trotzdem eine tolle Lektüre über eine besondere Freundschaft zwischen zwei eigenwilligen Mädchen.
Empfohlen von

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Bücherscout Leonie 
borro medien-Bücherscout
In dem Buch geht es um zwei Mädchen, die Bett und Avery heißen. Sie haben beide schwule Väter, die sich auf einer Baumesse kennengelernt und verliebt haben. Die Väter wollen Avery und Bett in den Ferien in ein Camp schicken, wo sich die Mädchen kennenlernen und anfreunden sollen, während sie mit Motorrädern einen Trip durch China machen. Allerdings haben Bett und Avery wenig Lust, Freundinnen zu werden. Sie fangen an, sich E-Mails zu schreiben, mit dem Ziel, ihre Väter wieder auseinanderzubringen. Dabei stellen sie sich gegenseitig Fragen, um jeweils mehr über die Andere herauszufinden. Im Ferien-Camp lernen sie sich noch besser kennen und werden beste Freundinnen. Doch dann kracht es zwischen ihren Vätern! Heißt das, sie werden doch keine Schwestern? Für sie bricht eine Welt zusammen! Aber wenn ihr gedacht habt, Bett und Avery lassen das auf sich sitzen, dann kennt Ihr sie schlecht. Bett und Avery setzen alles daran, ihre Väter wieder zusammenzubekommen. Wenn Ihr wissen wollt, ob es klappt, dann lest doch das Buch.
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, weil ich beim Lesen der Texte (E-Mails) das Gefühl vom Absender richtig fühlen konnte. Die Wut, als Bett und Avery herausgefunden haben, dass sie in ein Camp geschickt wurden, nur damit ihre Väter sich schöne Ferien machen konnten. Oder die Trauer, als sie erfahren haben, dass ihre Väter sich wieder getrennt haben. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen, daher kann ich es auf alle Fälle weiterempfehlen.
 
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Ina Winkler
Buchhändlerin
Sankt Michaelsbund
Zwei eigenwillige Mädchen und eine ganz besondere Freundschaft - für alle ab 10 Jahren.
Ein Buch, das einfach glücklich macht!
 
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Angelika  Rockenbach
Buchberatung
Sankt Michaelsbund
Bett und Avery wissen nichts voneinander, als sie per Mail Kontakt aufnehmen. Doch sie beide haben das gleiche Ziel. Je besser sie sich kennenlernen, desto tiefer wird die Freundschaft zwischen zwei Mädchen, die eigentlich nicht unterschiedlicher sein könnten. Der zauberhafte E-Mail-Roman wird von den beiden wunderbaren amerikanischen Autorinnen Meg Wolitzer und Holly Goldberg Sloan ausschließlich in Mails und Briefen erzählt und ist so unterhaltsam und anrührend, dass beim Lesen einfach das Herz aufgeht.

Die schönste Freundschaftsgeschichte und der genialste Dialog seit "Gut gegen Nordwind". Von den Bestsellerautorinnen Holly Goldberg Sloan und Meg Wolitzer

Achtung, Suchtpotential! Diesem Buch verfällt der glückliche Leser mit ganzem Herzen ab der ersten Seite. "Du kennst mich nicht, aber ich schreibe dir trotzdem." So beginnt die Geschichte von Bett und Avery, deren alleinerziehende Väter die verrückte, romantische Idee haben, dass sie eine Familie werden könnten. Nicht mit Bett und Avery! Obwohl sich die beiden Mädchen auf gar keinen Fall kennenlernen wollen, beginnen sie vor lauter Neugierde, in ihren E-Mails Fragen zu stellen, mehr von ihren Leben zu erzählen und Dinge auszutauschen. Nach und nach vertrauen sich Nachteule und Sternhai - wie sie sich mittlerweile nennen - ihre persönlichsten Gedanken und Geheimnisse an und können sich ein Leben ohneeinander nicht mehr vorstellen.

Goldberg Sloan, Holly
Holly Goldberg Sloan ist Regisseurin, Filmproduzentin und Drehbuchautorin. Als sie mit 24 Jahren ihr erstes Drehbuch verkaufte, war sie schon viel herumgekommen und hatte in den Niederlanden, in Istanbul, New York City, Washington D.C. und Oregon gelebt. Heute ist sie sesshaft geworden und lebt mit ihrem Mann und den beiden Söhnen in Santa Monica, Kalifornien. 2015 erschien ihr erstes Jugendbuch Glück ist eine Gleichung mit 7 bei Hanser, gefolgt von den Kinderbüchern Short (2018) und zuletzt An Nachteule von Sternhai (2019), für das sie mit Meg Wolitzer zusammenarbeitete.

Wolitzer, Meg
Meg Wolitzer, geboren 1959, veröffentlichte 1982 den ersten von zahlreichen preisgekrönten, erfolgreichen Romanen. Viele ihrer Bücher standen auf der New-York-Times-Bestsellerliste. 2014 erschien der SPIEGEL-Bestseller "Die Interessanten" sowie 2015 "Die Stellung". Ihr Roman "Die Ehefrau" (2016) wurde mit Glenn Close in der Hauptrolle verfilmt. 2018 erschien ihr Roman "Das wei
bliche Prinzip", 2019 folgt ihr Kinderbuch An Nachteule von Sternhai (Hanser), das sie gemeinsam mit Holly Goldberg Sloan verfasste. Meg Wolitzer ist verheiratet, hat zwei Söhne und lebt in New York City.

"Die Geschichte wird erzählt in bald kurzen, bald mehrere Seiten umfassenden E-Mails. Die Kombination aus Dramaturgie und Figurenpsychologie ist so raffiniert wie plausibel. .... Während sich die Mädchen erst scheu und taktvoll, dann immer gewitzter und offensiver schreiben, schalten sich Verwandte und Bekannte in den Dialog ein. Rasch nehmen die Turbulenzen an Fahrt auf, bis am Ende alle Paare anders gemischt, alte Fehden beigelegt und neue Seelenfreunde gefunden sind." Alice Werner, Neue Zürcher Zeitung, 06.08.19

"Die beiden Hauptfiguren Bett und Avery sind mir sehr schnell ans Herz gewachsen ... durch die vielen unerwarteten Wendungen bleibt die Geschichte bis zum Schluss spannend. ... erzählt in authentischer Sprache für Mädchen in diesem Alter. ... Und weil man immer denkt' die nächste E-Mail lese ich noch schnell', fällt es schwer, das Buch zwischendurch überhaupt aus der Hand zu legen." Sarah Hartl, Radio Berlin Brandenburg Kultur, 14.08.19

"Komisch und leicht, und dennoc
h mit Tiefgang. ... Ein gelungener Familienroman. ... Die beiden Autorinnen haben spürbar viel Spaß beim Schreiben gehabt. Eine sommerlich-luftige Lektüre." Sylvia Schwab, Lesart. Deutschlandfunk Kultur, 13.08.19

"Die Geschichte, die nur aus E-Mails besteht, ist so witzig und unvorhersehbar, dass man mit dem Lesen gar nicht mehr aufhören mag und sich manchmal vor Lachen den Bauch halten muss. Ja, dieses Buch macht glücklich." Verena Hoenig, Deutsche Presse-Agentur Kindernachrichten, Juli 2019

"Wenn sich zwei Koryphäen der US-amerikanischen Literatur zusammentun, um ein Kinderbuch zu schreiben, weckt das Interesse und - um es vorwegzunehmen - es wird nicht enttäuscht ... Vielstimmiger und furios inszenierter Einblick in ein turbulentes, vor allem vielfältiges Familienleben!" Jana Kühn, Büchermagazin. Das unabhängige Literatur- und Hörbuch-Magazin, 24.07.19
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