Alles ist möglich

Roman

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Kurze, miteinander verflochtene Geschichten über menschliche Schicksale und Lebenswege im ländlichen Illinois.
Im hohen Alter blickt Tommy auf sein eigenes, nach herben Verlusten dennoch glückliches Leben in einer US-amerikanischen Kleinstadt zurück, erinnert sich jedoch auch an Schicksale, die ihn berührt haben. Etwa an die drei Barton-Geschwister, deren Vater seine traumatischen Erlebnisse im Zweiten Weltkrieg nie überwunden hat und deren Mutter ihre psychischen Probleme ebenfalls an den Kindern ausließ. Auch die Kindheit der Geschwister Nicely war geprägt durch eine schwierige familiäre Situation, während Dottie und ihr Bruder Abel bittere Armut erlebt haben. Viele Jahre später haben die mittlerweile Erwachsenen sehr verschiedene Lebenswege eingeschlagen: Während Lucy Barton als bekannte Autorin in New York arbeitet, hat ihr Bruder Pete das Elternhaus nie verlassen. Dottie und Abel haben auf unterschiedliche Weise ein erfülltes bzw. wohlhabendes Leben erreicht; Patty und Linda Nicelys Entscheidungen hingegen werden unverändert von dem Wunsch nach Abgrenzung von der eigenen Mutter dominiert. - Elizabeth Strouts Roman zeigt ein kunstvolles Geflecht menschlicher Begegnungen, Erinnerungen und Ausblicken, das sowohl tiefsitzenden Schmerz und Ängste als auch Zufriedenheit und Glücks präsentiert und in die titelgebende Erkenntnis "Alles ist möglich" mündet. Sehr zu empfehlen. (Übers.: Sabine Roth)

In ihrem neuen Roman erzählt Elizabeth Strout unvergessliche Geschichten über die Menschen einer Kleinstadt, die sich nach Liebe und Glück sehnen, aber oft Kummer und Schmerz erleben.

Da sind zwei Schwestern: Die eine gibt für die Ehe mit einem reichen Mann ihre Selbstachtung auf, während die andere sich von einem Buch dazu inspirieren lässt, ihr Leben zu ändern. Der Hausmeister der Schule will einem Außenseiter helfen und stürzt dabei in eine Glaubenskrise; eine erwachsene Frau sehnt sich immer noch wie ein Kind nach der Liebe ihrer Mutter. Und eine in New York erfolgreiche Schriftstellerin kehrt nach siebzehn Jahren zum ersten Mal in ihre Heimat zurück, um ihre Geschwister zu besuchen.

Die ganze Bandbreite menschlicher Gefühle, von Hass und Neid, Einsamkeit und Wut bis zu innigster Menschenliebe entfaltet sich in diesen Familiengeschichten. Es sind Geschichten über die Natur des Menschen in all seiner Verletzlichkeit und Stärke, über die unendliche Vielfältigkeit des Lebens.

Strout, Elizabeth
Elizabeth Strout wurde 1956 in Portland, Maine, geboren. Für ihren Roman »Mit Blick aufs Meer« bekam sie 2009 den Pulitzerpreis. »Die Unvollkommenheit der Liebe« wurde für den Man Booker Prize 2016 nominiert. »Alles ist möglich« wurde 2018 mit dem Story Prize ausgezeichnet, erhielt ein überwältigendes Presseecho in den USA und stand in allen großen Medien auf den Empfehlungslisten; die Übersetzungsrechte wurden in 16 Länder verkauft. Elizabeth Strout lebt in Maine und in New York City.

"Ein Roman wie dieser ist ein Grund zu lesen." Claudia Voigt / Der Spiegel
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