Einer geht noch

Roman
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Buchprofile - Rezension
Die Geschichte eines Mannes, der drei Mal nur um Haaresbreite dem Tod von der Schippe gesprungen ist.
Der Vater des Studenten Alo Bergmann bricht beim gemeinsamen Abendessen mit einem Herzstillstand zusammen. Der Notarzt reanimiert Fred Bergmann, er kommt auf die Intensivstation. Alle stehen unter Schock, nur der 93-jährige Großvater Fidus bleibt gelassen. Dreimal sei er dem Tod schon sehr nahe gewesen, sagt er und erzählt Alo seine Geschichte. Das erste Mal kam er mit 15 Jahren dem Tod nahe, als er und zwei Freunde bei Kriegsende einen Einberufungsbefehl zum Reichsarbeitsdienst erhielten. Auf dem Weg zur Kaserne in Speyer begegnen die Jungen aus Brunnweiler Offizieren, die zu ihnen sagen: "Geht nach Hause, Buben". Auf dem Weg nach Hause treffen sie auf einen SS-Trupp, der sie zwingt, zum Drachenfels zu marschieren, einer Sammelstelle auf dem Weg zum Westwall. Ein Soldat aus ihrem Heimatort verhilft ihnen zur Flucht in einen alten Bergwerksstollen beim Steinbruch am Basaltsee, in dem sich eine jüdische Familie vor den Nazis versteckt. Auf einem zugefrorenen See in der Nähe bricht Fidus ein und wird von einem seiner beiden Freunde aus dem Eis gefischt und wieder zum Leben erweckt. Die Juden nehmen ihn in ihrem Erdloch auf. 1951 zieht er mit seiner großen Liebe Klara aus der Pfalz nach Barcelona, wo er als Bauarbeiter schuftet und beinahe zum zweiten Mal stirbt, als er bei einem Zoobesuch mit der schwangeren Klara diese vor einem ausgebrochenen Löwen rettet und fast verblutet. Seinen dritten Tod stirbt Fidus bei einem Sturz während der Bauarbeiten an einer Basilika. – Hannes Finkbeiner zeigt in seinem Roman die Licht- und Schattenseiten des Lebens. Mit anschaulicher Sprache, lebendigen Dialogen, guten Charakteren, nicht ohne Humor, aber manchmal etwas langatmig, präsentiert der Autor seine packende, emotionale und nachdenklich stimmende Familiengeschichte. Empfohlen für Leserinnen und Leser psychologisch motivierter Darstellungen.
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Artikelbeschreibung

Traurig, todkomisch und unendlich schön

Manchmal kommt es knüppeldicke. Diesmal für den Studenten Alo Bergmann. Sein Vater bricht beim gemeinsamen Abendessen in einer Gaststätte zusammen. Herzstillstand. Rettungssanitäter eilen herbei, Fred kommt auf die Intensivstation. Großes Drama. Nur Alos Opa Fidus ist erstaunlich guter Dinge. Der 93-Jährige findet nämlich, der Tod würde grundsätzlich überbewertet, er selbst sei ja schon dreimal gestorben, passiere eben hin und wieder. Steht Alos Großvater unter Schock? Doch da beginnt Fidus seinem Enkel bereits die abenteuerliche Geschichte seiner drei Ableben zu erzählen. Eine Geschichte voller Hoffnung, Eigenheit und Liebe, die vom Kriegsende in der Pfalz in das Barcelona Dalís und zurück führt. Kann das alles wirklich wahr sein? Alo beginnt nachzuforschen. Was er herausfindet, verändert sein Leben und das seiner Familie für immer.

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Personeninformation

Hannes Finkbeiner wurde 1977 im Schwarzwald geboren. Er studierte Journalistik an der Hochschule Hannover, wo er mittlerweile auch als Dozent tätig ist. Für die »Hannoversche Allgemeine Zeitung« ist Finkbeiner als Kolumnist tätig. Er schreibt regelmäßig für »Spiegel Online«, das »RedaktionsNetzwerk Deutschland« oder die »Wirtschaftswoche«. Er lebt mit seiner Familie in Hannover.

Pressestimmen

rau, warmherzig und oft entwaffnend komisch. [...] Sehr empfehlenswert! Rainer Tautz Salzstreuner 20250107
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