Anna der Vater

Roman
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Buchprofile - Rezension
Eine äußerst ungewöhnliche Familienkonstellation.
Die 19-jährige Schweizer Austauschschülerin Anna findet in der Tochter ihre Gasteltern eine Seelenverwandte. Als diese schwanger ist, überzeugt Anna sie davon, das Kind zu behalten und bietet an, die Vaterrolle zu übernehmen. Und setzt sich gegen alle Widerstände durch. Vielleicht deshalb, weil sie ihren Vater erst kurz zuvor kennengelernt hat. Ihre Mutter hatte ihm den Kontakt zur Tochter verboten. Nora bringt Zwillinge, Nala und Alan, zur Welt; das eine Kind gehört zu den Menschen, deren Geschlechtsidentität biologisch nicht festgelegt ist; ein Fall unter rund 5.000 Geburten. Man entscheidet sich, die männliche Seite des Zwitters vorherrschen zu lassen. Anna übernimmt über Jahrzehnte die "Vaterrolle", insbesondere ist zuerst sie der Versorger der Familie. Mit 50 tauschen die Frauen die Rollen; Anna nimmt sich eine Auszeit und lernt dabei einen Architekten kennen, der sich später als Hochstapler entpuppt. Nora findet einen Partner, der sich begeistert in die ungewöhnliche Familiensituation einfügt. Das Buch endet damit, dass Sarah, die Freundin Alans, ein gesundes Baby gebiert. - Anna wird als ein Mensch dargestellt, der sich wenig um Konventionen schert. Sie ist eine sehr empathische und emotionale Person, während Nora die Dinge mehr mit kühlem Verstand angeht. Sie spüren ihr Leben lang, dass sie einander ergänzen. Und auf dieser Basis gestalten sie ihr gemeinsames Leben. Für die Autorin ist das die Konstellation, die den ungewöhnlichen Lebensentwurf erst möglich macht. Ein lesenswertes Buch, auch unter dem Aspekt, gängige Familienkonstellationen zu hinterfragen.
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Artikelbeschreibung

Anna geht davon aus, dass es ein Menschenrecht ist, sich immer wieder neu zu erfinden. Konventionen sind ihr reichlich egal. In ihrem Austauschjahr in Kalifornien entsteht eine tiefe Freundschaft zu ihrer Gastschwester Nora. Als Nora ungewollt schwanger ist und das Kind abtreiben will, springt Anna ins Vakuum und will, gegen sämtliche Widerstände, die Rolle des werdenden Vaters übernehmen. Dann jedoch überstürzen sich die Ereignisse und am Ende des Buches ist kein Stein mehr auf dem anderen. Anna aber steht. Und wie.

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Personeninformation

1969 in Bern geboren, arbeitete als Schauspielerin, inszenierte Stücke und begann irgendwann selbst welche zu schreiben. 2002 gründete sie das Theater Gurten in Bern, dessen Stücke sie größtenteils selbst schreibt und inszeniert. Sie wurde mit zahlreichen Preisen ausgezeichnet. 2020 erschien ihr erster Roman Anna der Indianer.

Pressestimmen

»Livia Anne Richards präzise Arbeit, ihre Leidenschaft, ihre Sensibiltät für Atmosphäre und ihr Sinn für für das zutiefst Menschlichste verraten eine Handschrift, die man als eine ganz persönliche erkennt: Fein und energisch zugleich ist sie.« NZZ»Livia Anne Richard gelingt es auf leichtfüssige und sehr plastische wie authentische Art, auch schwere Themen zu vermitteln.« Peter Wäch / Jungfrau Zeitung»'Anna der Vater' ist ein spannendes Plädoyer für das Leben jenseits der Konventionen.« Michael Fellner / Berner Zeitung

Bewertungen

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