Die Ikone des Kaisers

Die letzten Tage von Konstantinopel
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Die Eroberung von Byzanz durch die Osmanen 1453.
Mitte des 15. Jh., das Oströmische Reich ist auf das Stadtgebiet von Byzanz geschrumpft. Die Stadt konnte sich durch ihre starken Befestigungsanlagen gegen Eroberungen wehren. Ausnahme war die Plünderung durch die Kreuzfahrer während des vierten Kreuzzuges. Byzanz ist aber durch innere Streitigkeiten und religiöse Fehden, auch und gerade mit dem Papst, geschwächt. Nun ist der junge, ehrgeizige osmanische Sultan Mehmet II. mit einer ungeheuren Streitmacht fest entschlossen, diese Stadt an der Schlüsselstelle am Bosporus zu erobern. Der Kaiser des griechisch-orthodoxen Reiches, Konstantinos XI., ist entschlossen, Widerstand zu leisten. Doch bis auf wenige Soldaten und Matrosen, die die türkische Seeblockade durchbrechen, wird Byzanz alleingelassen. Ein Angebot Mehmets, freier Abzug gegen Übergabe der Stadt, wird abgelehnt. Die Eroberung der Stadt, die Plünderungen, die Vernichtung immenser Kunstschätze, u.a. der großen Bibliothek, ist die Folge. - Der Autor, geistlicher Schriftsteller, Theologe und Philosoph (zul. "noch knapper", BP/mp 21/751), hält sich an die bekannten Fakten, versucht aber in langen Auslassungen die Gedankenwelt und Ansichten der wichtigsten Beteiligten zu erahnen. Das führt zu langen Monologen, Selbstgesprächen vor allem des Kaisers. Geschildert werden auch immer wieder die Abläufe bei Versammlungen, z. B. beim Empfang der türkischen Unterhändler, denen die ganze Pracht des Palastes mit all seinen Kunstschätzen, vorgeführt werden. Der Autor hat sicherlich viel Recherche investiert, um die vielen Details der Kampfhandlungen nachvollziehen zu können. Eine leicht lesbare historische Geschichte, die ob ihrer allzu ausgeprägten Detailfreude gelegentlich etwas anstrengend wird. Sollte aber gut einsetzbar sein.
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Artikelbeschreibung

Byzanz im Jahr 1453. Sultan Mehmet hat eine gewaltige Streitmacht aufgeboten, um den Traum unzähliger Heerführer in die Tat umzusetzen: die Eroberung von Konstantinopel, der Hauptstadt des Oströmischen Reiches. Mit Mut und List verteidigen sich Kaiser Konstantin XI. und seine Verbündeten gegen das übermächtige türkische Heer. Wird in letzter Minute die versprochene Hilfe aus dem Abendland kommen? Inmitten der dramatischen Kämpfe findet auch ein geistiges Ringen von höchster Aktualität statt: Darf der Mensch im Namen Gottes Krieg führen? - historischer Roman aus Sicht des letzten oströmischen Kaisers Konstantin XI. - Spannung pur bis zur letzten Seite - Faszination christliches Byzanz - lebendig und schillernd beschrieben

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Personeninformation

Knapp, AndreasDr. theol., geboren 1958, studierte Philosophie und Theologie in Freiburg i.Br. undRom, langjährige Tätigkeit in der Hochschulseelsorge und Priesterausbildung in Freiburg, seit 2000 Mitglied der »Kleinen Brüder vom Evangelium«, zahlreiche Veröffentlichungen.
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