Die Tochter

Roman
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Buchprofile - Rezension
Die junge Alice erzählt von ihrem tristen Dasein und ihren Träumen.
Alice lebt bei ihrem Vater, einem despotischen und brutalen Tierarzt, und ihrer kränklichen, unterdrückten Mutter, die früh stirbt. Ihr Vater holt seine Geliebte, die vulgäre Rosa, ins Haus, die Alice am liebsten loswerden möchte. Der junge Tierarzt Henry Peebles, der Alice schüchtern umwirbt, bringt sie als Gesellschafterin seiner gemütskranken Mutter in seine Heimat. Dort verliebt sich Alice in den attraktiven Nicholas, der nur mit ihr spielt. Als sich Henrys Mutter das Leben nimmt, muss Alice nach London zurückkehren. Sie ringt sich dazu durch, Henry zu heiraten, obwohl sie ihn nicht liebt, doch ihr Vater durchkreuzt ihre Pläne. Er findet heraus, dass Alice die Gabe der Levitation hat, denn als er sie verprügeln will, schwebt sie zur Decke. Er zwingt sie, ihre Fähigkeit zu üben, damit er bei einer öffentlichen Zurschaustellung damit viel Geld verdienen kann. Die Vorführung endet jedoch tragisch, die aufgewühlte Menschenmenge trampelt Alice und Rosa zu Tode. - Das bereits 1959 erschienene Psychogramm einer unterdrückten Frau erinnert an Figuren wie Jane Eyre, der Verlag zieht Parallelen zu englischen Schauerromanen des 19. Jahrhunderts. Die Sprache des Buches ist schön, doch die Handlung tragisch und eher deprimierend, auch wenn Alice es schafft, in kleinen Dingen Schönheit zu erkennen. Wohl für einen eher begrenzten Leserkreis. (Übers.: Claudia Wenner)
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Artikelbeschreibung

Alice Rowland ist 17 Jahre alt und lebt in einem trostlosen und bedrückenden Londoner Vorort. In ihren eigenen lebendig-naiven Worten erzählt sie ihre bestürzende Geschichte. Ihr Vater ist ein tyrannischer Tierarzt, der seiner Familie gegenüber brutal, kalt und voll Abscheu ist. Alice sehnt sich nach Abenteuer und Romantik, doch ihr Leben ist einsam und erdrückend. Mit dem Tod ihrer Mutter ist sie endgültig der Willkür ihres Vaters ausgeliefert: Er holt eine derbe Frau ins Haus, die versucht, Alice mit allen Mitteln loszuwerden. Als Alice sich immer tiefer in eine Traumwelt zurückzieht, entdeckt sie eine außergewöhnliche, geheime Fähigkeit an sich ... Erschütternd und unvergesslich, wie eine unerwartete Mischung aus Charles Dickens, Flannery O'Connor und Edgar Allan Poe. Eine rasante Geschichte von empörender Unschuld, die nachwirkt.

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Personeninformation

Barbara Comyns (1909-1992), geboren in Bidford-on-Avon, Warwickshire, besuchte Kunstschulen in Stratford-upon-Avon und London. Mit zehn Jahren begann sie Geschichten zu schreiben und zu illustrieren. Ihr erster Roman Sisters by a River erschien 1947. Ihren Unterhalt bestritt sie außerdem durch den Verkauf von Antiquitäten und Oldtimern, Pudelzucht und Apartmentrenovierungen sowie als Köchin. 1931 heiratete sie zunächst einen Künstler und bekam zwei Töchter, ihre zweite Ehe ging sie 1945 mit Richard Comyns Carr ein, einem Freund des britischen Doppelagenten Kim Philby. Mit ihm lebte sie 18 Jahre lang in Spanien. Insgesamt erschienen von ihr 11 Bücher, die in mehrere Sprachen übersetzt wurden. Dr. Claudia Wenner ist Literaturwissenschaftlerin, Literaturkritikerinund Herausgeberin. Sie übersetzte u. a. Virginia Woolf, Raymond Carver, Edith Wharton, Katherine Mansfield und Quentin Bell und publizierte zu indischer Literatur. Sie lebt im südindischen Pondicherry und in Frankfurt.

Pressestimmen

"Geschildert aus der Sicht eines jungen Mädchens, hat es die Lebendigkeit, Unschuld und Intensität der Erzählweise eines Pip oder eines jungen David Copperfield. Ein wundervoller und origineller Roman." Alan Hollinghurst ## "Das seltsame, ungewöhnliche Talent von Miss Comyns und der unschuldige Blick, mit dem in kindlicher Einfachheit die fantastischsten oder verhängnisvollsten Vorkommnisse beobachtet werden, sind, denke ich, nie zuvor eindrücklicher erprobt worden." Graham Greene
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