Die liegende Frau

24,00 €
(inkl. MwSt.)
Versandkostenfrei in DE
Fehlt kurzfristig am Lager
Buchprofile - Rezension
Ein Roman über Lebensentwürfe und das Leben.
Drei Frauen, drei verschiedene Lebensentwürfe, drei Leben, die in Sackgassen stecken. Romi erwartet ihr zweites Kind und lebt seit Kurzem in Polyamorie mit einem zweiten Mann. Doch wie ist die Situation für ihren Mann und ihr Kind? Soll sie so weitermachen? Szibilla ist überzeugt, dass es unverantwortlich ist, Kinder in diese Welt zu setzen, und sieht in Beziehungen nur Abhängigkeit. Und Nora, die gemeinsame Freundin, fährt zu ihrer Mutter, legt sich ins Bett und schweigt. Bis sie wieder spricht, arbeiten sich Romi und Szibilla aneinander ab. Wie soll ihr Leben weitergehen? Der Roman lässt dies offen, er lässt den Leser:innen den Raum, über die verschiedenen Wege und Möglichkeiten nachzudenken. Die junge Schweizer Autorin beschäftigt sich in ihrem dritten Roman mit den Gefühlen und Lebenssituationen von Frauen um die 30. Mutterschaft, Partnerschaft, Singleleben, toxische Beziehungen, Freiheit – sie packt viel, manchmal zu viel in diese Seiten. Trotzdem lesenswert für diejenigen, die sich für moderne Lebensentwürfe interessieren.
Weiterlesen

Artikelbeschreibung

Romina, Romi genannt, erwartet ihr zweites Kind, und seit kurzem gibt es da auch einen zweiten Mann. Szibilla findet es grundsätzlich unverantwortlich, Kinder in die Welt zu setzen, und Romis Polyamorie ist für sie nichts anderes als eine Möglichkeit, sich noch mehr von Männern abhängig zu machen. Was sie verbindet, ist ihre beste Freundin Nora. Doch Nora flieht mit ihrer kleinen Tochter zu ihrer Mutter ins Schweizer Rheintal, legt sich geradewegs ins Bett ihres Jugendzimmers - und schweigt. Ratlos reisen die Freundinnen ihr nach, mieten sich in ein billiges Wellnesshotel ein. Während Romi sich Sorgen um Nora macht, ist Szibilla überzeugt, dass sie diese Auszeit braucht, um wieder zu sich selbst zu kommen. In den fünf Tagen, in denen sie Lebensentwürfe diskutieren, reißen die Gräben zwischen Romi und Szibilla immer weiter auf - bis Nora schließlich ihr Schweigen bricht.Was bedeutet Freiheit, was Verantwortung? Was prägt uns, was wollen wir weitergeben? In ihrem dritten Roman taucht Laura Vogt tief ein in die Gefühlswelt ihrer Figuren, Frauen um die dreißig, und zeigt sie uns mit all ihren Schwächen und Stärken, Enttäuschungen und Hoffnungen. Ein lebendiger, lebensbejahender Roman, der deutlich macht, wie Individualismus, Mutterschaft und Selbstbestimmung ständig neu verhandelt werden müssen.

Produktsicherheit

Hersteller: Frankfurter Verlagsanstalt GmbH
Anschrift: Arndtstraße 11
DE-60325 Frankfurt am Main
Kontakt: literatur@fva.de

Personeninformation

Laura Vogt, geboren 1989 in Teufen (Schweiz), studierte Kulturwissenschaften in Luzern und Literarisches Schreiben in Biel. 2016 erschien ihr Debüt So einfach war es also zu gehen, mit dem sie u. a. zu den Solothurner Literaturtagen und zu PROSANOVA - Festival für junge Literatur eingeladen wurde. 2020 folgte der Roman Was uns betrifft, der ins Englische übersetzt wurde. Sie schreibt neben Prosa auch lyrische, dramatische und journalistische Texte und ist als Schriftdolmetscherin und Mentorin tätig. Die Autorin lebt mit ihrer Familie in der Ostschweiz.
Mehr von Vogt, Laura

Bewertungen

Die Bewertungen werden vor ihrer Veröffentlichung nicht auf ihre Echtheit überprüft. Sie können daher auch von Verbrauchern stammen, die die bewerteten Produkte tatsächlich gar nicht erworben/genutzt haben.