Buchbesprechungen unseres jungen Leseclubs

Familie Keck - Das wäre ja gelacht!

Das Buch „Familie Keck – Das wäre ja gelacht!“ ist sehr witzig und spannend. Ich habe, während ich es gelesen habe, oft gelacht.
In dem Buch geht es um Hyänen, die als Menschen verkleidet unter Menschen leben. Niemand soll es erfahren. Doch dann droht ihre Tarnung aufzufliegen…
Ich finde schon die Vorstellung, dass die Nachbarn oder Leute aus der Umgebung Hyänen sind, witzig. Das Buch würde ich für Jungs und Mädchen ab 8 Jahren empfehlen.
(Aina, 11 Jahre)

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Kasimir Karton – Mein Leben als unsichtbarer Freund

Ich habe das Buch „Kasimir Karton“ gelesen. Es hat mir eigentlich ganz gut gefallen, nur an manchen Stellen fand ich es ein bisschen langweilig. In dem Buch geht es um einen Jungen namens Kasimir mit seiner Schwester und seinen Eltern. Er merkt, dass er immer unsichtbar war. Wie soll er bloß ein normaler Junge werden? (Antonia, 10 Jahre)


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Das Jahr in dem ich lügen lernte

Dieses Buch ist ein sehr trauriges Buch. Am Anfang ist es langweilig, aber es wird noch richtig spannend. Das Buch ist nicht für kleinere Kinder gedacht, denn es spielt im Zweiten Weltkrieg und es werden Menschen umgebracht. Trotzdem fand ich es so gut, dass ich es gar nicht mehr zuklappen wollte, und wenn es mal zu war, musste ich ununterbrochen daran denken. (Lilith, 11 Jahre)

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Chloé völlig von der Rolle

Ich habe das Buch „Chloé völlig von der Rolle“ gelesen. Dieses Buch hat Sonja Kaiblinger geschrieben. Mir hat es sehr gut gefallen. Ich würde es für Neun- bis Zehnjährige einschätzen. In dem Buch geht es darum, dass Chloe und ihre Freundinnen auf der Schultoilette eigentlich nur ihre Hausaufgaben abschreiben wollen. Als sie am nächsten Morgen nochmal auf die Toilette kommen, finden sie Pauline, die in ihre Klasse geht. Sie glauben, dass Angélique dahinter steckt. Sie kommen in ein lustiges, aber auch spannendes Abenteuer. (Antonia, 10 Jahre)

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Nussschale

Die „Nussschale“ von Ian McEwan erzählt die Geschichte eines Familiendramas aus einer ungewöhnlichen Perspektive: Der Leser erfährt aus der Sicht eines Embryos über den Plan der hochschwangeren Mutter und ihres Liebhabers, den verhassten Ehemann zu ermorden.
Das Kind nimmt hier im Bauch der Mutter den Posten des Beobachters ein, was ein Gefühl der Isolation von der Außenwelt erzeugt und dem Leser einige Informationen über das Geschehen vorenthält.
Das Erzählverhalten des Romans ist jedoch im Laufe der Geschichte diesbezüglich manchmal nicht ganz schlüssig, da der Leser auch Dinge aus der Umwelt erfährt, die dem personalen Erzähler, dem Embryo, eigentlich entgehen müssten.
Jedoch ist das Buch wirklich angenehm zu lesen, es geht zielstrebig, ohne Ausschweifungen, auf den Höhepunkt der Handlung zu und wird durch die vereinzelten Gedichte seitens der Figur des Vaters verschönert. Es trifft auch durchaus den Zahn der Zeit, wenn Ian McEwan in Monologen des Embryos auf Probleme der heutigen Politik eingeht.
Das Verhalten der Charaktere ist zwar oft grausam, jedoch aufgrund ihrer Emotionen nachvollziehbar und spannend zu verfolgen, da es das Ende der Geschichte bestimmt. So spielt im Verlauf des Buches die Beziehung des Embryos zu seiner Mutter eine große Rolle, da auch das ungeborene Kind eine gewisse Macht über den Ausgang des Geschehens hat.
Der Gegenstand des Romans – ein klassisches Familiendrama – wird durch die interessante Perspektive der Geschichte äußerst lesenswert und die „Nussschale“ äußerst empfehlenswert.
(Lucie, 15 Jahre)

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Zimt und zurück

Als ich das Buch aufschlug und die ersten Zeilen las, war es wie eine Rückkehr nach Hause.  Der kleine Ort, in dem die Geschichte spielt, Vickys Schule, ihre Freunde, das B&B, alles war vertraut, von den Lehrern bis zur Statue auf der Gemeindewiese. Wie in Band eins springt Vicky in eine Parallelwelt, doch durch die Tatsache, dass Vicky die Parallelwelt als „Übungsgelände“ für ihre Beziehung mit ihrem Freund nutzen möchte, sorgt dafür, dass eine Steigerung zum ersten Band da ist. Die Zimt-Trilogie ist keine dieser dauerhaft spannenden, verfolgungsjagdlastigen Actionreihen, wo gefühlt jeder stille Moment vom Knall eines Schusses zerrissen wird. Stattdessen überzeugt und fesselt Dagmar Bach mit Nähe zur Realität und Menschlichkeit, Fehler werden ebenso thematisiert wie innerste Komplexe. An alle Leser: Die Zimt-Trilogie ist es wert fortgeführt zu werden. Es ist ein beeindruckender und lesenswerter Mix aus Spannung, Liebe und Reality-Show in schriftlicher Form (kein Drehbuch!!), sogar noch mehr als im ersten Band. Am Ende des Buches werden Andeutungen gemacht, die den dritten Band betreffen, und ich kann es kaum erwarten, sie verwirklicht zu sehen. Der dritte Band erscheint im Herbst 2017. (Kristina, 14 Jahre)


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Evolution - Der Turm der Gefangenen

Jetzt heißt es Menschen versus Evolution Runde 2!
Während der zurückgebliebene Jem in der Wildnis um sein Überleben kämpfen muss, kommen Lucie und die anderen in der Stadt an. Doch dort stoßen sie auf eine mittelalterliche Gesellschaft, die erhofften Antworten bleiben vorerst aus. Dennoch finden sie innerhalb der Stadtmauern Verbündete und sie erfahren, dass sie nicht die ersten Zeitspringer sind, was sie jedoch in große Gefahr bringt… mehr will ich hier nicht verraten. Wie im ersten Band sind Natur und Personen detailliert beschrieben und die Story ist spannend und fesselt durch die vielen unerwarteten Wendungen. Fragen, denen im ersten Band weniger Bedeutung beigemessen wurde, treten jetzt in den Vordergrund:
  • Wer darf wie viel wissen?
  • Wer ist mein wirklicher Feind in dieser Stadt?
  • Kann ich dir vertrauen?
  • Das Wolfsrudel dort, wird es gerade jetzt in diesem Moment von einer unsichtbaren Macht kontrolliert und stürzt sich jede Minute auf mich?
  • Bist du ein Verräter?
Gute Fortführung einer dystopischen Trilogie, die schon mit dem ersten Band die Latte hoch gelegt hat.
(Kristina, 14 Jahre)

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Ein verrückter Hühnerhaufen

Ich habe das Buch immer abends vor dem Schlafen gelesen, weil es nicht so spannend, sondern einfach nur schön und beruhigend zu lesen ist. Deshalb kann man dabei gut zur Ruhe kommen und danach schnell einschlafen. Dieses Buch ist besonders geeignet für Kinder, die Tiere und das Landleben mögen.
In dem Buch geht es darum, dass Lucie, ein Mädchen aus der Stadt, aufs Land zieht und sich erst im neuen Leben zurechtfinden muss.
Ich finde, dass man sich gut in die einzelnen Personen hineinversetzen und sie gut verstehen kann. In dem Buch geht es um Freundschaft und Mut, wobei man oft zusammenhalten muss, um etwas zu schaffen oder zu erreichen. Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen. Ich würde es besonders Mädchen, aber auch Jungs ab 8 oder 9 Jahren empfehlen. (Natalie, 10 Jahre)

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Diabolic - Vom Zorn geküsst

„Die Weite des Weltalls, hatte Donia mir häufiger gesagt, sprengte jede Vorstellungskraft, aber erst jetzt begriff ich den Sinn dieser Worte.“ (Diabolic, S. 94)
 
Dass All fasziniert uns alle seit jeher auf verschiedene Weise. Dieses Buch wird dieser Faszination gerecht, indem es in der Zukunft spielt, die sich einige in ihren Träumen vorstellen: Leben auf riesigen Raumschiffen, Macht über die Schwerkraft und dauerhafte Verfügbarkeit von Technik, die menschliche Gehirnleistungen um Längen übertrifft. Die Erde und ihre Wissenschaften gehören in dieser Zukunft längst der Geschichte an, und doch sind die Probleme dieselben geblieben: Unterschiedliche Meinungen unter Führungspersönlichkeiten, Unterdrückung und Ausbeutung bestimmter Volksgruppen und auch nicht selten leere Kassen.
Als Diabolic ist Nemesis ein künstlich erschaffenes Wesen, menschlich im Aussehen, aber nicht fähig, irgendeine Art von Gefühl zu empfinden, außer Zorn auf alle, die dem Menschen, für dessen Schutz sie geschaffen worden ist, Schaden zufügen wollen. Um Sidonia von Impyrean, die Erbin des Senators, zu schützen, kommt sie an deren Stelle dem Aufruf des Kaisers nach und begibt sich an den Kaiserhof des Imperiums. Dort stößt sie auf ein weitgreifendes Netz aus Intrige und Verrat, in dessen Fänge sie langsam aber sicher selbst gerät. Ihr begegnen vertrauenswürdige Freunde, aber auch verabscheuungswürdige Feinde, und ihr Geheimnis wird ihr allmählich immer mehr zur Last. Während die wahren Gründe für den Aufruf des Kaisers immer deutlicher werden, trifft sie auf den Thronerben Tyrus, der als wahnsinnig gilt. Er will mit ihr einen Plan schmieden, um sich selbst und all die zu befreien, die unterdrückt und ausgebeutet werden. Doch kann Nemesis ihm vertrauen und ist sie bereit, die für den Plan nötigen Opfer zu bringen?
Das Buch hat einen erstaunlichen Spannungsbogen mit vielen Hintertürchen, die immer wieder Überraschungen bereithalten, die der Handlung die eine oder andere erfrischende Wendung geben. Das interessanteste und am schönsten zu lesende an der Geschichte ist jedoch die unfassbare Entwicklung, die die Hauptfigur erlebt. Ich würde das Buch ab 13 Jahren empfehlen, da es auch brutale Szenen gibt und man, denke ich, bestimmte Zusammenhänge erst ab diesem Alter versteht. An alle, deren Interesse ich geweckt habe: Euch erwartet ein toller Mix aus Fantasy, Mystery & Dystopie, gewürzt mit einer Prise Liebe!
(Kristina, 14 Jahre)

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Das Krümel-Projekt - Ein Hund auf Glücksmission

Ich lese am liebsten in meiner Kuschelecke oder zusammen mit Mama auf der Couch, da ist es so schön gemütlich! „Das Krümelprojekt“ fand ich sehr lustig, weil Krümel so gern Papierfetzen frisst. Ich fand es auch spannend, weil es einige Geheimnisse gab und ich wissen wollte, ob die gelöst werden können. Ich würde gerne noch weitere Abenteuer von Krümel erleben. (Jasmin, 9 Jahre)

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Holly Hexenbesen kann das Zaubern nicht lassen

Das Buch, das ich gelesen habe, heißt „Holly Hexenbesen kann das Zaubern nicht lassen“. Am Anfang war es ein bisschen langweilig, aber am Schluss ist es dann richtig spannend geworden. Ich konnte nicht mehr aufhören zu lesen. (Josepha, 10 Jahre)

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Der alte Mann und das Meerschweinchen

Dieses Buch macht sehr viel Spaß zu lesen. Dieses Buch ist sehr, sehr lustig und höchstens 1% traurig oder spannend. Auf einer Skala von 1 bis 100 wie gut ich das Buch finde: 1000 %!
(Lilith, 10 Jahre)

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Izzy Sparrow - Die Geheimnisse von Lundinor

Ich habe das Buch Izzy Sparrow gelesen. Es hat mir sehr gut gefallen. Es ist schön an manchen Stellen, aber auch spannend. Ich würde es für 10-11jährige einschätzen. Meistens lese ich auf dem Sofa mit einem Orangensaft und ein paar Keksen. Im Buch geht es darum, dass Oma Sylvie einen Unfall hat und ins Krankenhaus kommt. Als Izzy und ihr Bruder Seb nach Hause kommen, ist dort eingebrochen worden. In der Küche hat eine komische schwarze Feder wie von Zauberhand Wahrnehmungen geschrieben. Was haben diese ganzen Vorfälle nur auf sich? Izzy gerät in ein Abenteuer, das gefährlich, aber auch lustig ist. (Antonia, 10 Jahre)

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